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Kein Lebensmittel enthält alle benötigten Nährstoffe. Eine gesunde Ernährung sollte deshalb abwechslungsreich sein, um den Körper optimal zu versorgen. Ideal ist eine Kombination energiearmer und nährstoffreicher Lebensmittel, wie Gemüse und Vollkornprodukten.

  • kein Cholesterin
  • hoher Ballaststoffgehalt
  • liefern Mineralstoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe
  • liefern Cholesterin
  • hoher Anteil gesättigter Fettsäuren
  • enthalten Purine (können bei erhöhten Harnsäurespiegel Gicht verursachen)
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Überwiegend sollte deshalb auf pflanzliche Lebensmittel zurückgegriffen werden. Tierische Lebensmittel sollten für eine gesunde Ernährung nur einen geringeren Anteil im Ernährungsplan einnehmen. Besonders sparsam sollten Fette, Öle und sehr zuckerhaltige Lebensmittel verzehrt werden.

Morgens essen wie ein Kaiser? Dieses Sprichwort kommt nicht von ungefähr: Ein gesundes Frühstück ist wichtig, damit du deinen Tag voller Energie meistern kannst. Insbesondere, wenn du in Form kommen oder bleiben möchtest, ist die erste Mahlzeit am Tag entscheidend. Eine Studie aus den USA zeigt, dass junge Frauen, die besonders proteinreich und regelmäßig frühstücken, im Laufe des Tages weniger Heißhunger und weniger Lust auf Süßes oder Salziges haben.

Für den Protein-Kick am Morgen empfehlen wir dir daher unser Bio Protein Müsli. Soja-Feinblattflocken liefern dir Energie für deine Muskeln. Nüsse, Samen und Beeren runden das Geschmackserlebnis ab. Überzeug dich selbst:

Eine gesunde Ernährung sollte nur zu einem minimalen Teil aus industriell verarbeiteten Lebensmitteln bestehen. Schon beim Einkaufen können vorzugsweise frische Lebensmittel im Einkaufswagen landen.

  • Trockenobst statt Süßwaren
  • Selbstgekochte Gerichte aus frischen Zutaten statt Fertigprodukte
  • Frischgepresste Säfte statt den zuckerhaltigen Supermarktprodukten

Wer sich seine Mahlzeiten selbst aus frischen und unverarbeiteten Zutaten zubereitet, hat Kontrolle darüber, was enthalten ist. Umso weniger diese vorgekocht oder verarbeitet sind, umso gesünder sind sie in der Regel.

Es sollte also häufiger auf unverarbeitete Alternativen, wie zum Beispiel reine Bio Erdnussbutter ohne Zusätze zurückgegriffen werden.

Unser Tipp: Ganz besonders lecker schmeckt Erdnussbutter auf einem Proteinbrot mit Bananen. Das Beste daran? In 100 g Erdnussbutter stecken ganze 30 g Protein. Neugierig geworden?

Getreideprodukte und Kartoffeln enthalten viele Vitamine, komplexe Kohlenhydrate und Mineralstoffe. Bei der Wahl der Getreideprodukte sollte auf Vollkornprodukte gesetzt werden, da diese den höchsten Gehalt an gesunden Inhaltsstoffen aufweisen. Geeignet sind vor allem Roggen und Dinkel.

Vollkornprodukte enthalten viele Ballaststoffe, von denen mindestens 30 g am Tag aufgenommen werden sollten. Sie fördern die Verdauung, sorgen für eine bessere Sättigung und beugen Erkrankungen wie Diabetes vor. Vollkornprodukte sollten deshalb mehrmals am Tag, möglichst in Kombination mit fettarmen Zutaten, verzehrt werden. Wer sich, aufgrund einer Unverträglichkeit, glutenfrei ernähren muss, kann auf Getreidearten wie Hirse, Mais und Buchweizen zurückgreifen. Die gängigen Getreidearten wie Weizen, Roggen und Dinkel haben einen hohen Glutengehalt.

Du hast eine Gluten-Unverträglichkeit? Keine Sorge, es gibt inzwischen ausreichend Alternativen für die gängigen Getreideprodukte. Wenn du wissen möchtest, welche Lebensmittel glutenfrei sind, dann solltest du unbedingt hier vorbei schauen:

Zu einer gesunden Ernährung gehören täglich mindestens 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst. Sie enthalten viele wichtige Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Um diese zu erhalten, sollte es möglichst frisch verzehrt oder nur sehr kurz gegart werden. Obst und Gemüse können deine gesunde Ernährung ideal als Beilage der Hauptmahlzeiten ergänzen. Auch als Zwischenmahlzeit können sie gut in den Ernährungsplan integriert werden. Insbesondere die B Vitamine 2,6 und 12 spielen eine wichtige Rolle für dein körperliches und geistiges Wohlbefinden. Hier erfährst du, welche Wirkung Vitamin B12 hat und warum das Vitamin vor allem bei einer veganen Ernährungsweise von großer Bedeutung ist.

Tipp: Versuche zu jeder Mahlzeit eine Handvoll Obst oder Gemüse zu verzehren. Iss dein Müsli morgens mit einem Apfel oder bereite dir Rohkost für unterwegs vor. Auch selbstgemachte Säfte und Smoothies bieten eine leckere Abwechslung.

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Als Blutzucker wird gewöhnlich die Glukose (Traubenzucker) im Blut bezeichnet, wobei der Blutzucker- beziehungsweise Glukosespiegel (Anteil der Glukose im Blut) als wichtiger medizinischer Messwert einzustufen ist. Denn Glukose bildet einen wesentlichen Energielieferanten im Organismus, den sowohl das Gehirn, als auch die roten Blutkörperchen und das Nierenmark zur Energiegewinnung benötigen. Zur Versorgung des Gehirns ist Glukose dabei auch in der Lage die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden. Die Normalwerte des Blutzuckers variieren im Tagesverlauf mit den Mahlzeiten, wobei bei nüchternem Magen 70 bis 99 Milligramm pro Deziliter beziehungsweise 3,9 bis 5,5 Millimol pro Liter als normal beurteilt werden. Nach einer Kohlenhydrat-reichen Mahlzeit können die Normalwerte auf maximal bis zu 160 Milligramm pro Deziliter (8,9 Millimol pro Liter) steigen. Werte des Blutzuckerspiegels über den genannten Zahlen, sind als hoher Blutzucker einzustufen, wobei eine dauerhafte Erhöhung der Blutzuckerwerte meist Hinweis auf eine Diabetes-Erkrankung ist. Der Fachbegriff für zu hohen Blutzucker lautet Hyperglykämie.

Bei einem dauerhaft erhöhten Blutzucker liegt in der Regel ein Diabetes zu Grunde, die eine beeinträchtigte Verarbeitung, der über die Nahrung aufgenommenen Kohlenhydrate, mit sich bringt. Durch den Mangel an Insulin und/oder eine beeinträchtigte Wirkung des Hormons wird die Regulation des Glukosespiegels im Organismus gestört, da Insulin eine entscheidende Rolle bei der Senkung der Blutzuckerkonzentration übernimmt. Steht nicht genügend Insulin zur Verfügung, steigen die Blutzuckerwerte nach den Mahlzeiten deutlich stärker an als normal und bleiben dauerhaft erhöht. Liegen die Werte auch bei nüchternem Magen (mindestens acht Stunden ohne Nahrungszufuhr) über 126 Milligramm pro Deziliter (sieben Millimol pro Liter), ist dies ein relativ eindeutiger Hinweis auf eine Diabetes-Erkrankung. Treten parallel Symptome wie ein anhaltendes Durstgefühl, häufiges Wasserlassen, eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen oder ein erheblicher Gewichtsverlust innerhalb weniger Monaten auf, so kann sicher von einer Diabetes ausgegangen werden. Diabetes mellitus steht dabei als Sammelbegriff für verschiedene Störungen des (Zucker-) Stoffwechsels, deren Kernmerkmal ein zu hoher Blutzucker ist.

Doch der hohe Blutzucker kann unter Umständen auch andere Ursachen haben. So steigen die Blutzuckerwerte zum Beispiel in Stresssituationen, bei schweren Verletzungen, Operationen, Infektionen, Verbrennungen, starken Schmerzen oder einem Herzinfarkt ebenfalls stark an, was jedoch keineswegs als Hinweis auf Diabetes zu bewerten ist. Schädigungen des Gehirns durch Verletzungen oder Infektionen aber auch ein Schlaganfall führen ebenfalls zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel. Darüber hinaus kann eine Fehlsteuerung der Hirnanhangsdrüse Ursache des hohen Blutzuckers sein. Außerdem erhöhen bestimmte Giftstoffe und Medikamente den Blutzuckerspiegel, wobei dies in seltenen Fällen auch zu einer Diabetes-Erkrankung führen kann. Bei den Medikamenten stehen zum Beispiel verschiedenen Blutdruckmittel, Diuretika (harntreibende Wirkstoffe), einige Psychopharmaka sowie Hormone und hormonähnliche Medikamente (beispielsweise Cortison) im Verdacht den Blutzucker zu erhöhen. Bestimmte Zytostatika, Asthmamittel, Wehenmittel und die häufiger in Notfallkliniken verwendeten Katecholamine (z. B. Adrenalin, Noradrenalin) können den Blutzucker ebenfalls erhöhen. Die zu hohen Blutzuckerwerte gehen nach dem Absetzen der Medikamente in der Regel zurück, doch sollten Schäden an der Bauchspeicheldrüse bestehen bleiben, droht den Betroffenen eine dauerhafte Erhöhung des Blutzuckerspiegel und langfristig die Entwicklung von Diabetes.

Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, bei der die Funktion des Organs geschädigt wird, führen ebenfalls zu einem erhöhten Blutzucker, da die Bauchspeicheldrüse für die Insulinproduktion zuständig ist. So können auch Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, Pankreaskarzinome (Bauchspeicheldrüsenkrebs), Verletzung des Organs oder Schädigung durch die Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose) einen zu hohen Blutzucker bedingen. Gleiches gilt für Beeinträchtigungen der Bauchspeicheldrüsenfunktion bei Cystischer Fibrose (Mucoviscidose) und selbstverständlich bei der relativ selten erforderlichen operativen Entfernung des Organs.

Auch hormonelle Störungen, die nicht Insulin basiert sind, können einen negativen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben. So heben einige Hormone die Wirkung des Insulins auf und verursachen auf diese Weise einen zu hohen Blutzucker. Werden derartige Hormone im Übermaß ausgeschüttet, wie dies zum Beispiel bei verschiedenen Tumoren der Fall ist, steigen die Blutzuckerwerte deutlich an. Als Blutzucker erhöhende Hormone sind zum Beispiel das Wachstumshormon Somatropin, Cortisol, Aldosteron (natürliches Steroidhormon) und einige Schilddrüsenhormone bekannt. Auch Glucagon und Somatostatin stehen im Verdacht den Blutzucker zu erhöhen. Auf hormoneller Ebene bestehen zahlreiche Zusammenhänge mit dem Blutzucker und bei Anzeichen auf einen hormonbedingt erhöhten Blutzucker sollten in jedem Fall die Werte des in Verdacht stehenden Hormons ärztlich kontrolliert werden.

Zur Kontrolle des Blutzuckers bieten sich in erster Linie Untersuchungen des Blutes an, wobei früher der Glukosespiegel jedoch auch häufig mittels einer Analyse des Harns überprüft wurde. Aufgrund des Bedarfs der Diabetiker nach einem unkomplizierten Testverfahren, wurden die Blutzuckermessgeräte in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich verbessert und sind heute in äußerst handlichen, jederzeit mitführbaren Versionen erhältlich. Die Messung des Blutzuckers erfolgt dabei in der Regel anhand von einer Blutprobe aus Kapillarblut. Zwar können die heutigen Blutzuckermessgeräte nicht die gleiche Genauigkeit bei den Ergebnissen sicherstellen, wie eine Untersuchung im Labor, doch für einen Diabetiker, der seine benötigte Insulin-Dosis abschätzen möchte, reicht die Präzision ohne weiteres aus. Die Messgeräte geben den Blutzucker entweder in Milligramm pro Deziliter (in Deutschland eher verbreitet) oder aber in Millimol pro Liter (weltweit eher verbreitet) an. Die Verfahren bieten gefährdeten Patienten jederzeit die Möglichkeit ihren Blutzucker zu kontrollieren und die Entwicklung der Blutzuckerwerte im Tagesverlauf zu beobachten. Als Richterwerte für den Blutzuckerspiegel sind dabei die oben genannten Normalwerte heranzuziehen.

Bei den gesundheitlichen Risiken des zu hohen Blutzuckers sind in erster Linie sämtliche möglichen Beeinträchtigungen einer Diabetes-Erkrankung zu nennen. Vor allem die Schädigungen der Blutgefäße durch den dauerhaft erhöhten Blutzucker und der bei den meisten Patienten gleichzeitig auftretende Bluthochdruck spielen hierbei eine besondere Rolle. Sie sind auch der Grund dafür, dass Diabetes-Patienten einem deutlich erhöhten Risiko von Schlaganfällen, Herzinfarkten, koronaren Herzkrankheiten und anderen Folgeerkrankungen unterliegen. Den Betroffenen ist daher dringend eine regelmäßige Kontrolle ihres Blutdrucks zu empfehlen. Durch einen dauerhaft zu hohen Blutzuckerspiegel werden außerdem Nierenerkrankungen bis hin zum akuten Nierenversagen und Schädigungen des peripheren Nervensystems begünstigt. Eine weitere Folge sind, die als diabetische Retinopathie bezeichneten, Schädigungen der Netzhaut, verursacht durch die sogenannte Mikroangiopathie (Erkrankung der kleinen Blutgefäße). Langfristig kann die Retinopathie erheblichen Beeinträchtigungen des Sehvermögens bis hin zur vollständigen Erblindung der Betroffenen bedingen. Eine Heilung ist bei der diabetische Retinopathie nicht möglich, allerdings bestehen verschiedene Therapieansätze, die den Krankheitsverlauf deutlich verzögern können.

Eine weitere gesundheitliche Folge des dauerhaft zu hohen Blutzuckers ist der sogenannte Diabetische Fuß beziehungsweise das Diabetische Fußsyndrom. Nach Schätzungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) haben rund zehn Prozent der Diabetes-Patienten im Verlauf ihrer Erkrankung Beschwerden mit den Füßen. Jährlich müssen aufgrund des Diabetischen Fußsyndroms zirka 29.000 Amputationen durchgeführt werden, „bei denen Teile von Fuß oder Bein entfernt werden“, so die Aussage der DDG in ihrer Pressemitteilung zu den „Nationalen Versorgungsleitlinien (NVL) Typ-2-Diabetes-Fusskomplikationen“ aus dem Jahr 2010. Das Diabetische Fußsyndrom ist an sich Folge anderer Beeinträchtigungen, die durch erhöhte Blutzuckerwerte ausgelöst werden und geht somit nur indirekt auf den hohen Blutzucker zurück. Eigentlich sind die Schädigung der Blutgefäß im Zusammenspiel mit der erhöhten Anfälligkeit für Infektionen meist Ursache des Diabetischen Fuß. So führen selbst kleine Verletzungen und Druckstellen im Bereich der Füße zu gefährlichen Geschwüren, die im Zweifelsfall eine Amputation erforderlich machen. Da die Gefäßschädigungen und die Infektionsanfälligkeit beziehungsweise die schlechtere Wundheilung unmittelbar durch die zu hohen Blutzuckerwerte bedingt werden, ist auch das Diabetische Fußsyndrom als Risiko bei erhöhten Blutzuckerwerten zu nennen.

Ein weiteres typisches Symptom zu hohen Blutzuckers ist ein verstärkter Harndrang, der unter Umständen auch eine Dehydration (innere Austrocknung) der Patienten zur Folge haben kann. Hinzu kommen chronische Müdigkeit und Schwindel (insbesondere morgens nach dem Aufstehen). Liegen die Blutzuckerwerte massiv über den Normalwerten, kann dies auch einen Bewusstseinsverlust, das sogenannte Hyperosmolare Koma, verursachen. Dies droht jedoch erst bei Blutzuckerwerte von rund 1.000 Milligramm pro Deziliter beziehungsweise 55,5 Millimol pro Liter. Wie bereits oben erwähnt geht mit den hohen Blutzucker außerdem eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen einher. Manifestiert sich der erhöhte Blutzucker zu einer Diabetes, treten zudem vermehrt Begleiterscheinungen des Insulinmangels, wie eine massive Gewichtsabnahme, Bauchschmerzen, Azetongeruch der Atemluft oder Übelkeit und Erbrechen, auf.

Den wesentlichen Beitrag zur Regulation der Blutzuckerwerte leistet das Hormon Insulin. Insulin bestimmt den Abbau des Glukose indem es die Einlagerung des Blutzuckers in den Zellen fördert, den überschüssigen Blutzucker zum Aufbau des Energiespeichers Glykogen (insbesondere in der Leber) nutzt und die Produktion von Glucose aus Protein-Bruchstücken hemmt. Insulin ist für die Verwertung und Speicherung des Blutzuckers das wichtigste Hormon, wobei es auch einen wesentlichen Beitrag beim Aufbau von Fettgewebe leistet. Ein zu hoher Blutzucker geht demnach meist auf eine zu geringe Ausschüttung oder eine beeinträchtigte Funktion des Insulins zurück. Allerdings haben auch andere Hormone einen Anteil an der Regulation des Blutzuckers. So spielt Glucagon ebenfalls oft eine wesentliche Rolle bei zu hohen Blutzuckerwerten. Glucagon wirkt Blutzucker erhöhend, unter anderem indem der Abbau des Glukosespeichers Glykogen zu Glucose gefördert wird. Des weiteren stimuliert Glucagon die Produktion von Glucose aus Protein-Bruchstücken und fördert den Fettabbau, wobei letzteres ebenfalls in Glukose umgewandelt wird. Erhöhte Blutzuckerwerte könnten somit auch auf eine zu hohe Glucagon-Ausschüttung zurückgehen.

Die bereits im Abschnitt „Ursachen für hohen Blutzucker“ aufgeführten Hormone, haben ebenfalls eine nicht unerhebliche Auswirkung auf die Regulation des Blutzuckers, wenn auch ihre Bedeutung im Verhältnis zum Insulin weniger zum tragen kommt. Den größten Einfluss haben dabei die sogenannten Katecholamine Adrenalin und Noradrenalin. Sie erhöhen innerhalb kürzester Zeit den Blutzuckerspiegel erheblich, indem sie unter anderem die Reserven des Glukosespeichers in der Leber aktivieren. Die Wachstumshormone wirken ebenfalls Blutzucker erhöhend, da sie die Einlagerung von Glucose in Muskel- und Fettzellen hemmen und den Abbau des Glukosespeichers Glykogen stimulieren. Auch Cortisol greift in die Blutzucker-Regulation ein, wobei das Hormon den Aufbau von Glukose aus Protein-Bestandteilen fördert und so den Blutzuckerspiegel erhöht.

Die Regulation des Blutzuckers bezieht sich stets auf den Abbau der über die Nahrung aufgenommen Glukose und die Verwendung der Glukosespeicher im Organismus. Die Kohlenhydrate der Nahrung enthalten Glukose, die im Rahmen des Verdauungsprozesses freigesetzt wird und den Blutzuckerspiegel nach oben schnellen lässt. Infolgedessen nimmt das Insulin seine oben beschriebene Wirkung auf und der Blutzuckerspiegel geht wieder zurück. Die Glukosespeicher (Glykogen) nutzt der Organismus, um auch in (längeren) Phasen ohne Nahrungsaufnahme den Blutzuckerspiegel konstant zu halten. Das in Muskeln und Leber eingelagerte Glykogen kann jederzeit reaktiviert werden und die Energieversorgung des Körpers für eine begrenzte Zeit sicherstellen. Allerdings halten die Reserven maximal 24 Stunden. Danach wird vermehrt Fett und Eiweiß in Glukose umgewandelt, wobei jedoch nicht ausreichend Blutzucker bereitgestellt werden kann, um den Glukosespiegel langfristig konstant zu halten.

Da die Blutzuckerwerte wesentlich mit den über die Nahrung aufgenommenen Kohlenhydraten im Zusammenhang stehen, ist die Einhaltung einer strikten Diät Grundlage einer erfolgversprechenden Behandlung. Der Diät-Plan sollte in enger Absprache mit dem Therapeuten und unter regelmäßiger Kontrolle der Blutzuckerwerte aufgestellt werden. Hat sich bereits eine Diabetes manifestiert, kann bei den milderen Formen ebenfalls mit einer konsequente Diät kombiniert mit Bewegungstherapien gegen den hohen Blutzucker angegangen werden. Das körperliche Training im Rahmen der Bewegungstherapie hat dabei auch zur Folge, dass vermehrt Blutzucker von Muskelzellen aufgenommen wird, so dass der Blutzuckerspiegel sinkt. Darüber hinaus hilft die Bewegungstherapie Übergewicht abzubauen, dass seinerseits einen negativen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hat. Können die zu hohen Blutzuckerwerte durch die Diät in Verbindung mit Bewegungstherapien nicht gesenkt werden, ist eine medikamentöse Behandlung erforderlich, um die Blutzuckerwerte zu stabilisieren.

Die bei zu hohem Blutzucker empfohlenen Diäten sehen in erster Linie eine ausgewogenen Vollwertkost unter Beachtung der Kohlenhydrat- und Fettaufnahme vor. Auch der individuelle, auf Basis von Alter, Geschlecht, Beruf und Freizeitaktivitäten ermittelte Energie- und Nährstoffbedarf ist dabei zu berücksichtigen. Als Orientierungshilfe kann außerdem der Kaloriengehalt der Nahrungsmittel herangezogen werden. Idealerweise wird die Nahrungsaufnahme auf mehrere kleinere Mahlzeiten (bis zu sieben am Tag) anstatt auf drei Hauptmahlzeiten verteilt. Die grundsätzlich Empfehlung zur Zusammensetzung der Nahrung sieht dabei eine prozentuale Verteilung von 50 Prozent Kohlenhydraten, 35 Prozent Fetten und 15 Prozent Eiweiß vor. Der Anteil an Monosaccariden (Weißmehl, Zucker) ist möglichst gering zu halten und stattdessen der Anteil an Polysaccariden (Kartoffeln, Vollkorn, Reis) zu erhöhen. Traubenzucker, Saccharose und Honig sind möglichst ganz zu vermeiden. Hier können andere Süßstoffe wie zum Beispiel auch das Extrakt der Stevia-Pflanze als Ersatz dienen. Um die Blutzuckerwerte zu stabilisieren sollte die Nahrung außerdem einen hohem Ballaststoff-Anteil aufweisen, da Ballaststoffe die Abgabe der Kohlenhydrate in den Darm verzögern. Auf diese Weise lässt sich ein überproportionaler Anstieg im Zuge der täglichen Mahlzeiten verhindern. Weitere Informationen zu den möglichen Diätansätzen, die eine Senkung des Blutzuckerspiegels ermöglichen, können zum Beispiel beim Arzt oder Ernährungsberater erfragt werden.

Ist mit Hilfe der Diät und Bewegungstherapie kein therapeutischer Erfolg zu erzielen, können verschiedene Medikamente zur Senkung des Blutzuckers beitragen. Geht der erhöhte Blutzucker auf eine verminderte Insulinproduktion zurück, bietet sich aus schulmedizinischer Sicht zum Beispiel die Durchführung einer oralen medikamentösen Therapie an, wobei unterschiedliche verschreibungspflichtige Wirkstoffe zur Verfügung stehen. Zu diesen zählen unter anderem Sulfonylharnstoffe (Medikament: Rp Gluborid® oder Rp Euglucon®), die eine erhöhte Insulinausschüttung der Bauchspeicheldrüse bewirken und so den Blutzucker senken. Allerdings reicht die oral medikamentöse Therapie bei den schweren Formen der Diabetes nicht aus, um die Blutzuckerwerte langfristig zu stabilisieren. In diesen Fällen kommt normalerweise die Insulin-Therapie zum Einsatz. Dabei injizieren sich die Patienten regelmäßig Insulin, um ihre Blutzuckerwerte zu senken. Zu unterscheiden sind kurzwirksame Insuline, Verzögerungsinsuline, Langzeitinsuline und Mischinsuline. Gewonnen wird das Insulin heute in der Regel als genetisch hergestelltes Humaninsulin.

Zur Behandlung hoher Blutzuckerwerte bieten sich in der Naturheilkunde zahlreiche Behandlungsmethoden an, die in der Vergangenheit durchaus erfolgversprechende Ergebnisse geliefert haben. So lässt sich zum Beispiel auf Basis der Homöopathie häufig eine deutliche Verbesserung des (Zucker-)Stoffwechsels erzielen. Auch die orthomolekulare Therapie unter Einsatz von Zink kann die Insulinintensität erhöhen und so den Blutzucker senken. Da die erhöhten Blutzuckerwerte den Organismus der Betroffenen unter oxidativen Stress setzten, sieht die orthomolekulare Therapie außerdem die Einnahme von antioxidativem Vitamin C oder Vitamin E vor. Auch die Verabreichung von Bierhefe kann aufgrund des enthaltenen Chroms die Glukosetoleranz erhöhen, die Wirkung des Insulins stärken und langfristig die Blutzuckerwerte senken. Dabei werden in der Regel parallel B-Vitamine eingesetzt, um das Risiko von Nervenschäden zu reduzieren. Auch Osteopathie wird zur Behandlung erhöhter Blutzuckerwerte eingesetzt, was auf den ersten Blick merkwürdig erscheinen mag, doch durch die mechanische Intervention mit den Händen lässt sich die Funktion der Bauchspeicheldrüse stimulieren. So entfaltet die Osteopathie im Zusammenspiel mit den übrigen naturheilkundlichen Methoden zur Senkung des Blutzuckers eine unterstützende Wirkung.

Darüber hinaus kennt die Naturheilkunde verschiedene Heilpflanzen, die im Rahmen der Phytotherapie gegen zu hohe Blutzuckerwerte eingesetzt werden. So gilt zum Beispiel Löwenzahn, wegen seiner entgiftenden Wirkung und Förderung des Leberstoffwechsels, als vorteilhaft für die Blutzuckerwerte. Denn die Leber spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulation des Blutzuckerspiegels. Auch die Wegwarte (Cichorium intybus) hat aufgrund ihrer stimulierenden Wirkung für die Oberbauchorgane Milz, Bauchspeicheldrüse und Leber eine positive Wirkung bei zu hohem Blutzucker. Gleiches gilt für das sogenannte Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea). Artischocke (Cynara scolymus) wirken ebenfalls erhöhten Blutzuckerwert entgegen. Im Verlauf der naturheilkundlichen Behandlung sind dringend regelmäßige Kontrollen des Blutzuckerspiegels zu durchzuführen, wobei im Zweifelsfall an einer herkömmlichen medikamentösen Therapie (Insulin) kein Weg vorbei führt, um die langfristigen Risiken des zu hohen Blutzuckers zu vermeiden. (fp)

Bei uns stehen Sie mit Ihren Bedürfnissen und Wünschen im Mittelpunkt

Wann haben Sie sich das letzte Mal wirklich für eine intensive Gesichtspflege mit hochwertigen Pflegeprodukten oder ganz auf Ihre Haut abgestimmten Behandlungen Zeit genommen – Eine gepflegte, rosige und glatte Haut ist der Inbegriff von Jugendlichkeit und Schönheit und der Wunsch nach dem idealen, persönlichen Hautgefühl ist für viele Kundinnen ein Anlass, unsere Praxis und Medizinisches Kosmetikstudio in Wiesbaden zu besuchen.

Auch Fruchtsäure Behandlungen, Chemical Peelings und medizinische Peelings haben sich mittlerweile fest im Bereich der medizinischen Kosmetik etabliert (Fruchtsäure, Salizylsäure, TCA Säure, Vitamin A Säure etc.). Je nach Hautbild und individuellen Wünschen beraten wir Sie gerne, welche Behandlung den Bedürfnissen Ihrer Haut entspricht.

Mit einem erfahrenen Team für medizinische Kosmetik gehen wir individuell auf Ihre Bedürfnisse ein. Dabei kombinieren wir ästhetische und ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse, um Ihnen ein ganzheitliches, effektives Anwendungsspektrum zu bieten. Sport und Ernährung, sowie besondere medizinisch kosmetische Anwendungen, haben sich vielfach als effektiver Weg zur Körperformung und Gewichtsreduktion erwiesen.

Gesund & Schön, Ihr Kosmetikstudio für medizinische Kosmetik in Wiesbaden hat sich auf den Bereich der medizinisch-dermatologischen Kosmetik spezialisiert und bietet ein breites Spektrum an Behandlungen an.

Zu jeder Tages- und Nachtzeit attraktiv und gepflegt aussehen – welche Frau träumt nicht davon. Mit Permanent Make-up sehen Sie immer natürlich schön und gepflegt aus. Wir bieten diese Methode der dauerhaften Akzentuierung von Lippen, Augenbrauen und Augenlidern in unserem medizinischen Kosmetikstudio in Wiesbaden an. Grundsätzlich unterscheiden wir dabei zwischen einem Permanent Make-up aus dekorativen und einem Permanent Make-up aus medizinischen Gründen, beispielsweise bei Narben-/Brandwunden oder postoperativ z.B. bei der Mamillen Nachzeichnung.

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Ein Freund von mir hat vor einigen Jahren in einem Monat 13 KG abgenommen. Das NUR durch Roids.

Vorneweg: Du hast von der Materie nicht wirklich was verstanden

Also. Abnehmen sollte man damit eigentlich ziemlich schnell wenn man mit sich selber streng ist. Generell nicht einfach so richtig, denn ein zu großes Kaloriendefizit kann bzw. wird bei einer Diät in Verlust von Muskelmasse enden.

Denn -> Muskeln werden folgendermaßen aufgebaut:

* Durch sporliche Aktivitäten und starke Beanspruchung der Muskeln entstehen Säuren in den Muskeln, welche das Wachstum fördern. Einfach mal was über Muskeladaption bzw. Hypertrophie lesen .

Muskeln wachsen, indem Fett abgebaut wird. Schwachsinn, das hört sich an als meinst du, dass Fett umgewandelt wird, und das ist falsch Fördert man also den Muskelaufbau, fördert man zugleich den Fettabbau(arbeitet parallel). Mehr Muskeln = höhere Kalorienverbrauch. Richtig, aber man darf den Mehrverbrauch an Kcals auch nicht direkt mit mehr Essen wieder zunichte machen

Außerdem benötigt der Körper für die vorhandenen Muskeln Zucker(Energielieferanten), welche in Form von Kohlenhydrahten zu sich genommen werden müssen. Kohlenhydrate ist der einzige nichtessentielle Makronährstoff. Kohlenhydrate sind vor allem für das Gehirn, und die paar Gramm werden über die Leber selbst hergestellt Kohlenhydrahte deshalb, weil Kohlenhydrahte die Energie nur Etappenweise absondert. Somit habt ihr den Tag verteilt Energie und nicht alles auf ein Mal und danach seit ihr Kaputt

Kohlenhydrahte sind notwenig, damit Ihr überhaupt was im Fitnessstudio heben könnt(denn ohne Energie keine Motivation und ohne Motivation kein Krafttraining. So bleibt ihr Fett) Motivation kommt von Kohlehydraten? Wtf? Man kann auch mit 0gr KH Krafttraining betreiben, und zwar dauerhaft. . Aber Einfachzucker (Saccaride/Indistriezucker) in Form von Schoki etc. hat auch mit Roids die Selbe Wirkung und formt euren Körper weiterhin in die weiche Masse! Nein, es sind immer noch Kalorien und ohne Kalorien geht halt nichts. Und wenn du 10 oder 20% unsauber isst, kann man trotzdem erfolgreich sein. Gerade mit Roids.

Da die Muskeln Kohlenhydrahte(bzw. Kcal) verbrennen, ist es ratsam, mehr Muskelmasse aufzubauen, damit mehr verbrannt werden kann. Watson!

Ich nehmen 3000kcal am Tag zu mir. Ich gehe jetzt seit 2 Wochen jeden Tag für 2 Stunden Pumpen, bin aber dick und nehme Steroide(dann verbraucht der Körper je nach Nebenanstrengung zwischen 2000 - 4000kcal am Tag , WEIL. Du Fett hast, was umgewandelt wird . Wiegesagt mit Umwandeln ist da nix Mit Hilfe deines erhöhtem Testosterongehaltes(durch die Steroide) werden deine Muskeln sehr schnell aufgebaut und ja somit das Fett in extremgeschwindigkeit abgebaut / umgewandelt. )

--- Wenn ihr 3000kcal zu euch genommen habt, aber genauso viel verbrannt habt, ist das so, als wenn ihr einen Tag nix gegessen habt . Nur mit dem Kleinem Unterschied, dass euer Körper alles bekommen hat was er brauchte(denn Vitamine, Amminosäuren, Omegasäuren etc. könnt ihr durch Pumpen nicht abbauen )

Was ein wirres Zeug, sorry aber ist so.

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Auf der Suche nach dem straffen Bauch, greifen einige neben der Ernährungsumstellung auch zum Sport. Doch weißt du, wie man richtig und effektiv trainiert? Bildquelle: sxc.hu / scottsnyde

Dieser Beitrag richtet sich an all diejenigen, die ihre Fettverbrennung gerne zusätzlich durch Sport, insbesondere Fitness beschleunigen möchten. Einige von uns haben daher bereits Mitgliedschaften in diversen Fitnessstudios oder spielen mit dem Gedanken, ein solches zumindest einmal auszuprobieren. Denn jeder weiß ja, wer Sport macht, nimmt ab. Wer Ausdauertraining macht, wird schlank. Wer Krafttraining macht, wächst in die Breite. Krafttraining ist für Männer, Aerobik für Frauen. Richtig? Wenn du jetzt bei mindestens einer dieser Fragen “ja” gedacht hast, solltest du unbedingt weiterlesen. Denn hiermit möchte ich einmal die häufstigen Fehleinschätzung in Bezug auf Fitness korrigieren, angefangen mit dieser ganz simplen:

Bestimmt habt ihr schon einmal davon gehört: Wer abnehmen will, muss mehr Energie verbrennen, als er zu sich nimmt. Somit ist Sport ein wichtiger Teil beim Abnehmen, um den Energieverbrauch zu erhöhen. Prinzipiell ist dieses Statement nicht ganz falsch. Aber darüber, wer ab- oder zunimmt, entscheidet letztendlich die Ernährung. Abnehmen ist 80% Ernährung, 20% Training. Stelle dir folgendes Szenario vor. Du hast die Wahl dazwischen, ein Eis mit ca. 200 kcal zu essen und dafür 20min auf dem Laufband zu rennen (ca. 200 kcal Energieverbrauch) oder keins von beidem zu tun.

Auf den ersten Blick, sieht es aus, als gäbe es keinen Unterschied zwischen beiden Alternativen. Doch den gibt es durchaus und der liegt vorallem hierin: Das Eis macht dich nicht wirklich satt, du hättest alternativ auch 200 Gramm Hähnchenbrust essen können (ebenfalls 200kcal). Die 20min auf dem Laufband machen dich aber definitv hungrig. Wenn du diesen Hunger nun mit einem 200-kcal-Eis stillst, wirst du kurze Zeit später wieder Hunger haben und wahrscheinlich dann die Hähnchenbrust essen. Wenn du stattdessen gleich 200kcal Hähnchenbrust isst, ist dein Hunger gestillt und du hast (inkl. Training) quasi keine Kalorien konsumiert.

Was lernen wir also daraus? Sport macht Hunger. Das ist keine weltbewegende Erkenntnis und jeder der schon einmal Sport gemacht hat, wird dies sicherlich bestätigen können. Doch es geht weiter: Es ist viel leichter, bestimmte Lebensmittel nicht zu essen, als sie versuchen wieder abzutrainieren. Sport ist daher nicht nötig, aber deswegen noch lange nicht sinnlos. Denn korrekt eingesetzt, ist Sport die Super-Waffe, die dich bei deinem Abnehm-Vorhaben unterstützen wird, wie du im nächsten Abschnitt erfahren wirst.

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Kochen ist "in" – von den Kochshows im Fernsehen bis zu den zahlreichen Kochbüchern im Buchhandel. Doch über eine gesunde, ausgewogene Ernährung wissen viele Menschen zu wenig. Wie kann ich mich als Verbraucher vor Irreführung schützen, was ist ein probiotischer Joghurt und was taugt welche Diät? Auf diese und andere Fragen gibt "Der Brockhaus Ernährung" sachkundige Antworten. Der Band umfasst alle relevanten Themen rund um die Ernährung zusammen- von Ballaststoffen und E-Nummern über Fasten, Geschmacksverstärker und vegetarische Ernährung bis zu Vitaminen.

Die Scheibe Käse fürs Frühstücksbrot oder den Schinken für die Pizza abwiegen, um den Kaloriengehalt pro Scheibe zu errechnen? Das ist mit dieser Tabelle nicht mehr nötig, denn sie enthält erstmalig für alle Nahrungsmittel die Nährwertangaben für 1 Portion und für 100 Gramm übersichtlich auf einen Blick. Für Diätassistentinnen und Ernährungsberater ist dieses Buch ein unverzichtbares Nachschlagewerk, um Ernährungssituationen zu analysieren, zu optimieren und zu dokumentieren. Chronisch Kranke erhalten konkrete Hilfe und für ernährungsbewusste Menschen wird es viel einfacher, sich richtig zu ernähren.

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.: Vollwertig essen und trinken nach den 10 Regeln der DGE. Online Publikation (Stand: 2017)

Biesalski, H., Grimm, P., Nowitzki-Grimm, S.: Taschenatlas Ernährung. Thieme, Stuttgart 2015

Wie viel Fleisch sollte ich zu mir nehmen? Wie viele Portionen Obst und Gemüse sollten es täglich sein? Die 10 Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liefern Ihnen den roten Faden für einen gesunden "Ernährungs-Alltag".

Eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung steigert nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit, sondern auch das eigene Wohlbefinden. Die Ernährung ist ein wichtiger Faktor, um sowohl im Berufsalltag als auch im Privatleben den täglichen Herausforderungen gewachsen zu sein. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) führt anhand von 10 Regeln auf, wie eine gesunde Ernährung aussehen sollte.

Bisherige Ernährungsregeln aktualisiert

Im August 2017 hat die DGE ihre Regeln überarbeitet und an den aktuellen Stand der Forschung angepasst. Einige Neuerungen im Überblick:

  • Vollkorn bevorzugen: Bislang riet die DGE, dass der Mensch reichlich Kohlenhydrate (v.a. in Form von Getreide und Kartoffeln) verzehren sollte. Diese grundsätzliche Empfehlung gilt nicht mehr – denn eine zu kohlenhydratreiche Kost kann z.B. bei Übergewicht das Abnehmen erschweren. Vielmehr rät die Gesellschaft, bei den Kohlenhydraten vor allem auf Vollkornprodukte zu achten, z.B. in Form von Vollkornnudeln oder -mehl.
  • 3+2 Portionen Obst und Gemüse: Nach wie vor befürwortet die DGE, 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag zu verzehren. In ihren aktualisierten Regeln wird die Gesellschaft konkreter und empfiehlt nun, die 5 Portionen aus 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst zusammenzusetzen. Der Grund: Obst enthält viel Zucker und sollte daher nicht im Übermaß verzehrt werden.
  • Pflanzliche Fette bevorzugen: Betonte die DGE bisher, dass man wenig Fett aufnehmen sollte, legt sie in ihren aktuellen Regeln mehr Gewicht auf den Ursprung des Fetts. Dabei gilt: Pflanzliche Fette sind gesünder als tierische.

Eine ausgewogene, gesunde Ernährung zeichnet sich vor allem durch eines aus: Abwechslung! Wenn Sie sich gesund ernähren möchten, ist es wichtig, dass Sie nährstoffreiche und energiearme Lebensmittel in angemessener Menge miteinander kombinieren. Bevorzugen Sie dabei pflanzliche Lebensmittel.

Greifen Sie zu Obst und Gemüse, möglichst frisch und kurz gegart! 5 Portionen täglich sollten es sein – am besten mindestens 2 Portionen Obst und 3 Portionen Gemüse. Setzen Sie dabei auf saisonale Produkte!

Es fällt Ihnen schwer, jeden Tag 2 + 3 Portionen Obst und Gemüse zu essen? Mit ein wenig Übung ist das gar nicht so schwierig: Schon morgens können Sie Joghurt oder Müsli mit frischem Obst aufpeppen. Für zwischendurch bieten sich etwa Gemüsesticks an. Und zum Mittag- und Abendessen können Sie mit einer Gemüsebeilage oder einem kleinen gemischten Salat punkten. Und auch Nüsse als Snack zwischendurch sind geeignet.

Ob Brot, Reis, Nudeln oder Getreideflocken: Verzichten Sie nach Möglichkeit auf Weißmehlprodukte und verwenden Sie stattdessen so oft wie möglich Produkte aus Vollkorn. Im Gegensatz zu Weißmehlprodukten wird bei Lebensmitteln aus Vollkorn ausschließlich das volle Korn verwendet. Der Vorteil: Der Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen sowie mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist beim vollen Korn deutlich höher! Zudem hält das Sättigungsgefühl länger an. Nicht zuletzt können Ballaststoffe aus Vollkorn das Risiko für viele Krankheiten senken. Dazu zählen etwa Typ-2-Diabetes, Darmkrebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Greifen Sie täglich zu Milch, Joghurt, Käse und anderen Milchprodukten. Lassen Sie sich zudem ein- bis zweimal pro Woche einen Fisch schmecken. Seefisch punktet mit reichlich Jod und besonders fetthaltiger Fisch wie zum Beispiel Makrele enthält Omega-3-Fettsäuren, die im menschlichen Körper viele wichtige Funktionen erfüllen.

Wenn Sie Fleisch essen: Mehr als 300 bis 600 Gramm Fleisch / Wurst pro Woche sollten es nicht sein.

Es kommt bei einer gesunden Ernährung nicht nur darauf an, wie viel Fett Sie zu sich nehmen, sondern auch, um welches Fett es sich handelt.

Bevorzugen Sie pflanzliche Öle und Fette, so zum Beispiel Raps- und Sojaöl, oder Streichfette, die aus diesen Ölen hergestellt werden. Pflanzliches Fett enthält viele ungesättigte Fettsäuren. Diese verringern das Risiko von Fettstoffwechselstörungen, die zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen können. Je mehr ungesättigte Fettsäuren ein Öl oder Fett enthält, desto stärker ist seine gesundheitsfördernde Wirkung.

Fette und Öle enthalten lebensnotwendige (essenzielle) Fettsäuren, die der Körper täglich braucht. In der Regel enthalten fetthaltige Lebensmittel auch wertvolle fettlösliche Vitamine wie Vitamin A oder Vitamin E.

Den Fettgehalt sieht man vielen Produkten gar nicht an. Die sogenannten versteckten Fette finden sich meist in Wurstwaren, Milchprodukten, Backwaren sowie in Fast Food und Fertiggerichten. Schauen Sie auf die Nährstoffangaben auf der Packung oder fragen Sie im Geschäft nach!

© iStock Achtung: Wurst enthält meist reichlich Fett!

Gehen Sie sparsam mit Zucker um. Meiden Sie Lebensmittel und Getränke, die mit verschiedenen Zuckerarten (etwa Glukosesirup) versetzt sind. Produkte mit viel Zucker enthalten oft viele Kalorien, aber nur wenig Nährstoffe.

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Wie sicher ist Malaria Prophylaxe? Welche Impfungen gibt es da und welche sind empfehlenswert? Danke für Eure Tipps!

Ich Till bin 15 Jahre alt und habe eine Peroneus Lähmung, 46cm vom Nerv im Knie bis in den Fuss sind abgestorben es wurde bei mir ein MRT gemacht und ich wurde mehrmals Geröntgt ich war beim Neurologen Hausarzt und Orthopäden ich bin seit 13 wochen in Therapie der Nerv wächst langsam nach etwa 1.1mm pro Tag trotzdem konnte mir kein Arzt bislang sich einstimmig mit den anderen darüber einigen was die Ursache ist, die wahrscheinlichste ist das meine Tiefenmuskulatur verkrampft ist, es wurde auch im Bereich L4/5 ein Anzeichen für einen zukünftigen Bandscheibenvorfall gefunden da sich die Wirbel dort krümmen ich selber spüre mittlerweile mein Schienbein/Fuss etwas und kann auch wieder laufen allerdings mit Schiene trotzdem ist das ganze ziemlich belastend für mich ich habe ständig Rückenschmerzen die aber nicht immer da sind und Gelenkschmerzen habe ich auch so ziemlich überall vor allem im Knie da wurde ebenfalls geröntgt und nichts gefunden trotzdem habe ich extreme Angst vor dem Sportunterricht weil die Wochen mit einem Gelähmten Bein der Horror waren ich habe immer noch Angstzustände das ich eines Tages aufwache und mich nicht mehr bewegen kann nebenbei gesagt mein Leben bestand bisher nur aus Sport . meine Frage ist nun was kann das sein was kann ich tun und wie sieht es mit dem Sport Unterricht aus ich mache gerade meinen Realschulabschluss und bin noch vom Sport entlassen ich selber habe nie Alkohol getrunken oder geraucht ich habe erst wenige wochen nach der Diagnose mal getrunken auf einem Geburtstag also kann es daran nicht gelegen haben. Was auch noch gewesen st ich werde bald 16 und habe durch Zufall mit einem guten Freund eventuell Gras geraucht ich hatte danach 8-10h keine Schmerzen gehabt darum wollte ich fragen gibt es das mittlerweile als Tabletten es geht mir nicht um den Rausch mir geht es darum das bisher die Schmerzmittel nie gewirkt haben. Hat hier irgendjemand noch eine Idee was los sein könnte was ich machen kann gegen die Schmerzen und wie ich vorsorgen kann das so etwas nicht noch einmal passiert ? Ich bin für jede Information dankbar !

Der regelmäßige Check beim Arzt – für Ältere oft besonders sinnvoll

Für Susanne B. aus Wolfenbüttel fing die gefühlte Endzeit mit Anfang 50 an. "Ich esse jetzt, was ich will, und so viel ich will", konterte sie beim Klassentreffen die vorsichtige Anspielung auf ihre unübersehbare Gewichtszunahme. Die Figur spiele für sie keine Rolle mehr, mit dem Thema Männer habe sie ohnehin abgeschlossen. Auch zum Sport zwinge sie sich nicht mehr. Schluss mit der jahrelangen Selbstkasteiung, bemerkte sie beinahe trotzig und schob sich zum Beweis einen Schokotrüffel in den Mund.

Ein Einzelfall scheint Susanne B. nicht zu sein. Viele Menschen werden mit den Jahren bequem. Sie bewegen sich zu wenig, essen ungesund oder viel zu viel, lassen sich gehen und vernachlässigen ihre Gesundheitsvorsorge. Warum gehen beispielsweise nur rund 30 Prozent der über 65-jährigen Frauen regelmäßig zur Krebsvorsorgeuntersuchung? Bis zum Alter von 50 Jahren sind es hingegen 50 Prozent. Ein Paradox. Denn gerade in höherem Alter steigt das Krebsrisiko rasant. Das Durchschnittsalter, in dem Frauen an Brustkrebs erkranken, liegt bei 63 Jahren, das für Eierstockkrebs bei 66 Jahren. Angesichts dieser Tatsache sei es gerade auch für Frauen nach den Wechseljahren besonders wichtig, regelmäßig zum Arzt zu gehen, betont Professor Ludwig Kiesel, Leiter der Universitäts-Frauenklinik Münster. Doch da nur ein Drittel der älteren Frauen akute Probleme mit dem Klimakterium haben, bleibt die große Mehrheit den Praxen der Frauenärzte fern. Das Thema Vorsorge allein zieht offenbar nicht. Einer Studie zufolge ist die geringe Teilnahme von Seniorinnen an der Krebsvorsorge zu 80 Prozent auf Vergesslichkeit und Bequemlichkeit zurückzuführen.

Bei den Männern sieht es nicht besser aus. Sie sind echte Vorsorgemuffel. In keiner Altersklasse bringen sie es auf mehr als 20 Prozent Teilnahme an der Krebsfrüherkennung. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa fragte nach den Gründen: Sechs von zehn befragten Männern gaben an, dass sie nur zum Arzt gehen, wenn sie wirklich krank sind. Knapp 40 Prozent meiden die Untersuchung, weil sie ihnen unangenehm ist. Fast jeder Dritte sagte, dass er sich nicht mit schlimmen Erkrankungen auseinandersetzen möchte. Forscher der britischen University of Birmingham stellten in einer Studie einen weiteren Hinderungsgrund fest: Angst. Die Männer würden gar nicht sorgloser als Frauen mit ihrer Gesundheit umgehen, betont Studienleiterin Susan Hale. Aber sie meiden Arztbesuche, weil sie sehr ängstlich in Bezug auf die Diagnose, mögliche Auswirkungen einer Erkrankung und deren Behandlung seien. Bei gesundheitlichen Beschwerden warten sie deshalb sehr lange, ehe sie zum Arzt zu gehen. Sie halten ihren Informationsstand so gering wie möglich oder spielen die Ernsthaftigkeit der Symptome herunter.

60 Prozent aller Krebspatienten sind älter als 65 Jahre. Je früher ein Krebs entdeckt wird, desto besser sind die Heilungsaussichten – und das auch in höherem Alter. Neue Forschung zeigt, dass ältere Menschen eine Krebserkrankung im Schnitt genauso lange überleben wie jüngere. Einer Studie spanischer Mediziner zufolge ist nicht so sehr das kalendarische Alter der Patienten für den Erfolg einer Krebstherapie ausschlaggebend, sondern Faktoren wie die körperliche und psychische Verfassung, die Anzahl und Verbreitung von Tochtergeschwüren (Metastasen) oder die Einschränkung von Organfunktionen durch den Krebs.

Impfen kann vor Krankheiten schützen

Gesundheitsvorsorge lohnt sich. In jedem Alter. Wie wichtig zum Beispiel auch die Schutzimpfungen sind, scheint aber vielen älteren Menschen gar nicht klar zu sein. Nach Beobachtung von Dr. Elke Bruns-Philipps vom Niedersächsischen Landesgesundheitsamt sind "insbesondere die altersbedingte Abnahme der Funktionsfähigkeit des Immunsystems, die Schwere möglicher Erkrankungsverläufe und Komplikationen nicht bekannt." Auch wüssten viele nicht, dass sie zu einer Gefahr für Babys in ihrem eigenen Umfeld werden können, weil sie Krankheitserreger übertragen können, ohne selbst die Symptome der Krankheit zu entwickeln.

Das Thema Impfen sollte also nicht erst bei der Planung einer Fernreise auf die Tagesordnung kommen. Mit Grippeschutz- und Pneumokokken-Impfung sowie den empfohlenen Auffrischungsimpfungen gegen Tetanus, Diphterie und Keuchhusten wappnen sich die Senioren gegen sehr gefährliche Krankheiten. Und sie tragen dazu bei, durch eine hohe Impfquote in der Bevölkerung auch jene Personen zu schützen, die aus bestimmten Gründen nicht geimpft werden können.

Wer den Ruhestand mit allen Sinnen genießen möchte, sollte außerdem regelmäßig überprüfen lassen, ob seine Augen und Ohren auch richtig mitspielen. Zunehmender Hörverlust ist eine typische Begleiterscheinung des Alters. Der Ausgleich durch ein Hörgerät ist wichtig, um uneingeschränkt am sozialen Leben teilzuhaben. Das kann sogar das Risiko für eine Demenz senken, wie Forscher des US-National Institute on Aging feststellten. Auch eine gute Sehhilfe scheint die geistige Fitness zu fördern – und den Blick auf das Leben zu verschönern. Das belegt eine Studie der University of Alabama: Bewohner von Altenheimen, die eine bis dahin nicht behandelte Sehschwäche hatten, wurde mit den passenden Brillen versorgt. Drei Monate später waren sie deutlich aktiver als zuvor, sie lasen mehr, nahmen Hobbys wieder auf – und zeigten deutlich weniger depressive Symptome als die Personen der Vergleichsgruppe.

Eine tragende Säule der individuellen Gesundheitsvorsorge ist Sport. Seine hervorragende Wirkung ist hinlänglich belegt. Sportliche Aktivität schafft Befriedigung, ein gutes Körpergefühl, schützt vor diversen Krankheiten und wirkt antidepressiv. Es gibt viele gute Gründe, auch in fortgeschrittenem Alter damit zu starten. Wer länger pausiert hat oder chronisch krank ist, sollte zuvor allerdings seinen Arzt fragen, welche Sportarten infrage kommen und welches Pensum verträglich erscheint.

Die Wolfenbüttelerin Susanne B. hat mit Mitte 50 doch wieder den Weg zur Bewegung gefunden – als sie den Hund einer Nachbarin in Dauerpflege nahm. Die Spaziergänge an der frischen Luft brachten ihr Spaß und den Zugang zum Nordic Walking. Jetzt läuft sie mit Stöcken, Hund und wachsender Begeisterung. Und freut sich, dass ihre Rückenschmerzen zurückgegangen sind. Viktor von Weizsäcker, Arzt und Begründer der psychosomatischen Medizin, hat es so formuliert: "Die Gesundheit des Menschen ist eben nicht ein Kapital, das man aufzehren kann, sondern sie ist überhaupt nur dort vorhanden, wo sie in jedem Augenblick des Lebens erzeugt wird."

Wenn eine Person nicht mehr in der Lage ist, Handlungen durchzuführen oder Entscheidungen zu treffen, wird ein Betreuer bestellt, der diese Person vertritt und in deren Namen verbindliche Entscheidungen trifft. Durch die Erteilung einer Betreuungsvollmacht, kann der Vollmachtgeber seinen Betreuer und somit Vertreter, selbst bestimmen und zudem festlegen, wer in keinem Fall als Betreuer bestellt werden soll. Liegt keine Betreuungsvollmacht vor, wird der Betreuer von einem Vormundschaftsgericht zugewiesen. Das Betreuungsgericht kann zwar einen Verwandten zum gesetzlichen Betreuer bestimmen, muss dies aber nicht tun.

Noch immer weit verbreitet ist die Vorstellung, das Ehepartner und Familie nicht nur dazu verpflichtet sind, das Leben für jemanden „zu Regeln“ wenn dieser es selbst nicht tun kann, sondern sogar gesetzlich dazu legitimiert. Dieser Trugschluss führt in der Regel dazu, dass leidige Thema Betreuungsverfügung und Patientenvollmacht sowie Vorsorgevollmacht weit weg zu schieben. Es wird sich schon regeln, lautet die Devise. Die Familie wird schon das richtige tun, so die Hoffnung. Diese Vorstellung rührt noch aus Zeiten, in denen der Arzt, der Bankberater oder auch der Vermieter -trotz anderslautender Gesetzte- Auskünfte freiwillig und unverblümt an die Ehefrau, den Ehemann oder die Kinder herausgaben. Man kennt sich doch, warum sollte man hier etwas „Offizielles“ brauchen?! Doch hier hat inzwischen, selbst im kleinsten Örtchen, ein Wandel stattgefunden. Juristische Vorschriften, der Datenschutz und Klagen führten dazu, dass selbst, wenn der Personenkreis dies wollte, Auskünfte und Informationen nicht mehr einfach so geteilt werden. So muss sich der Mensch doch noch mit dem Thema „was wäre wenn“ beschäftigen. Die Betreuungsvollmacht ist in aller Munde. Angesprochen fühlen sich aber, wenn überhaupt, nur ältere Menschen.

Eine Betreuungsvollmacht wird meist erst dann in Erwägung gezogen, wenn ein gewisses Alter, jenseits der Rente, erreicht wird. Die ersten Zipperlein lassen einen aufhorchen. Manchmal sind es auch die eigenen Kinder, die danach fragen oder das Thema kommt beim Seniorenkaffee auf. Zu spät ist es nie für eine Betreuungsvollmacht. Der richtige Zeitpunkt für eine Betreuungsvollmacht ist aber schon viel früher. Im Grunde dann, wenn man Volljährig wird. Denn die Notwendigkeit einer Betreuung ist nicht nur ein Thema des Alters. Sicher spielen hier Krankheiten eine größere Rolle. Eine Betreuung kann aber auch dann sinnvoll werden, wenn jemand nur kurzzeitig, nicht mehr handlungsfähig ist. Bei einem Koma zum Beispiel. Oder nach einem Schlaganfall, wenn einige Zentren des Gehirns „erst wieder hochfahren müssen“. Psychische Erkrankungen können sich auch schon in jungen Jahren manifestieren. Auch dann, wird manchmal eine Betreuung notwendig. Unfälle sind immer möglich.

Die Antwort auf die Frage, wann der richtige Zeitpunkt für eine Betreuungsvollmacht sei, muss daher lauten: Jetzt!

Mit einer Betreuungsverfügung kann ein Mensch dafür sorgen, dass eine bestimmte Person die rechtliche Betreuung für einen übernimmt, wenn man es, aufgrund einer Handlungs- oder Geschäftsunfähigkeit, nicht mehr selbst tun kann. § 1896 Abs. 1 BGB besagt, dass das Amtsgericht, von Amts wegen einen Betreuer bestimmt, wenn ein Volljähriger auf Grund einer psychischen Krankheit, einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung, seine Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht selbst besorgen kann.

„Von Amts wegen“ heißt, dass das Gericht Kenntnis von dem Umstand erlangt, dass eine Betreuung notwendig ist. Ein Antrag ist also nicht notwendig, wenngleich dieser auch nicht schädlich ist.

Liegt keine Betreuungsvollmacht vor, so passiert folgendes. Das Gericht überprüft durch Befragungen und Begutachtung, ob die Person tatsächlich nicht mehr dazu in der Lage ist, sein Leben selbst zu gestalten. Gelangt das Gericht zu der Überzeugung, dass eine Betreuung notwendig wird, so wird ein Betreuer bestellt. Das kann ein Familienmitglied sein, oft sind es aber auch Berufsbetreuer oder ehrenamtliche vom Betreuungsverein. Regelmäßig wird die Betreuung also von jemandem übernommen, der keinen persönlichen Bezug zum Betreuten hat.

Wird vom Gericht ein Betreuer bestellt, so bedeutet dies keineswegs, dass der Betreuer alle Aufgaben der Betreuung wahrnimmt.

Aufgeteilt ist die Betreuung in die Punkte:

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Zwischen zwei Einnahmecyclen sollte mindestens eine Pause von 2 Monaten liegen.

Sinnvoll ist die Kombination mit Clenbuterol und einem anabolen Steroid. Damit wird der Muskelabbau verhindert. Daher emfiehlt sich die Einnahme während des letzen Monats in der Wettkampfvorbereitung.

Anwendungsgebiete von Cytomel

  • Zum Fettverbrennen (während eines Steroid Cycles/Wettkampfvorbereitung)
  • Schilddrüsenunterfunktion

  • Veränderungen der Sehkraft sollten durch eine augenärztliche Untersuchung abgeklärt werden.
  • Blutungen aus der Scheide nach den Wechseljahren und sonstige unklare Blutungen müssen umgehend ärztlich abgeklärt werden.
  • Mit zunehmender Therapiedauer steigt das Risiko eines Gebärmutterkrebses.
  • Es sollte eine regelmäßige ärztliche Kontrolle des Blutbilds erfolgen.
  • Behandelte Patientinnen sollten mindestens jährlich vom Frauenarzt im Hinblick auf Gebärmutterveränderungen untersucht werden.

Wann ist Cytomel nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?

Bei Schilddrüsenüberfunktionen darf Cytomel nicht eingenommmen werden. Ausnahme ist die bereits ausreichend behandelte Schilddrüsenüberfunktion, bei der Cytomel in Dosierungen bis 100 Mikrogramm begleitend zur fortgesetzten Behandlung mit Thyreostatika eingesetzt wird, um dem Größenwachstum der Schilddrüse vorzubeugen.

Cytomel darf ebenfalls nicht eingesetzt werden bei unbehandelten Erkrankungen der Nebenniere und der Hirnanhangdrüse, bei akutem Herzinfarkt, Herzmuskelentzündung (akute Myokarditis) oder Herzwandentzündung (akute Pankarditis).

Vor der Behandlung mit Cytomel sollte eine Herzerkrankung ausgeschlossen werden. Liegt eine Herzerkrankung oder Herzmuskelschwäche vor, so muss die Dosis von Cytomel möglichst niedrig gewählt und die Behandlung engmaschiger kontrolliert werden.

In der Schwangerschaft darf Cytomel nicht mit Thyreostatika kombiniert werden. Während Thyreostatika durch die Plazenta zum Ungeborenen gelangen, kann Cytomel diese Schranke nicht passieren. Daher würden unter zusätzlicher Gabe von Cytomel bei der Mutter immer höhere Schilddrüsenhormonkonzentrationen als beim Kind vorliegen. Somit könnte der kindliche Stoffwechsel in eine Unterfunktion geraten und die Schwangerschaft gefährdet werden.

Auch bei einer Autonomie der Schilddrüse (also der Produktion von Schilddrüsenhormonen, die nicht mehr den normalen, vom Gehirn gesteuerten Regelkreisen unterliegt) darf Cytomel nicht verwendet werden.

Solch ein resilienter Mensch ist auch Philip Oprong Spenner. Spenners Kindheitsgeschichte klingt hoffnungslos: Früh verliert er seine Eltern, von der Tante wird er vernachlässigt, ausgebeutet, sogar geschlagen und schließlich verstoßen.

Spenner landet auf den Straßen Nairobis, doch im Gegensatz zu vielen anderen Kindern hier lässt er sich nicht von den kurzen Kicks der Drogen verführen. Er lernt, dass er sich nicht aufgeben darf: Innerlich sei er "immer ein König" gewesen, sagt Spenner über seine schwere Kindheit. Diese große Kraft hilft ihm schließlich, von der Straße wegzukommen.

Im Waisenhaus ist sein Weg wieder steinig: Aufgrund seiner Herkunft aus Uganda bleibt er auch hier Außenseiter. Doch anstatt zu verzweifeln, setzt sich Philip als Heimältester für die anderen Kinder ein. Er darf zur Schule gehen und wird durch ein Patenschaftsprogramm von dem Hamburger Arzt Robert Spenner unterstützt.

Als dieser ihn später sogar adoptiert, kann Philip nach Deutschland kommen. Er studiert und wird Lehrer. Sein Beruf ist für ihn Berufung, denn hier, an einer Hamburger "Problemschule", kann er seine Stärke weitergeben, dazu beitragen, dass seine schwierigen Schüler vielleicht auch resilient werden.

Stark durch Hip Hop | 04:09 Min.

Philip Spenner ist ohne Frage ein besonderer Mensch. Wie konnte er so vielen Lebensstürmen standhalten? Was unterscheidet Spenner von anderen? Ist er einer unter wenigen auserwählten Stehaufmännchen? Mitnichten. Eine Vielzahl psychologischer Studien konnte bereits belegen, dass nicht alle Betroffenen von traumatischen Ereignissen dauerhaft psychisch geschädigt werden.

Im Gegenteil: Es sollen weniger als 30 Prozent sein, die Schicksalsschläge nicht verarbeiten können, egal, ob es sich dabei um eine Umweltkatastrophe, um Scheidung, eine Krankheit, den Tod eines Angehörigen oder Arbeitslosigkeit handelt, so der US-amerikanische Psychologe George A. Bonnano.

Seitdem in den 1950er Jahren die amerikanische Psychologin Emmy Werner mit ihrer Langzeitstudie über hawaiianische Kinder begann, haben viele Forscher die Resilienz für sich entdeckt. Werner hat in ihrer "Kauai-Studie" den gesamten Geburtsjahrgang 1955 der Insel Kauai von ihrer Geburt an 40 Jahre lang begleitet.

Kinder der hawaiianischen Insel Kauai

Insgesamt waren das 700 Kinder. 30 Prozent dieser Kinder wuchsen unter sehr schwierigen Bedingungen auf: Sie waren sehr arm oder kamen aus Familien, die dauerhaft stritten oder in denen die Eltern psychisch krank waren. Von diesen Risikokindern entwickelte sich jedoch ein Drittel erstaunlich gut. Werner widerlegte so die Annahme, dass sich Kinder aus Risikofamilien zwangsläufig schlecht entwickeln.

Was unterschied das Drittel resilienter Kinder von den anderen? Werner erkannte bei ihnen soziale und individuelle Schutzfaktoren: Eine stabile Beziehung zu einer Vertrauensperson außerhalb der dysfunktionalen Familie war Halt und soziales Vorbild zugleich.

Außerdem mussten diese Kinder früh Verantwortung übernehmen, wurden also gefordert. Schließlich spielt auch das Temperament eine Rolle: Die resilienten Kinder aus der Studie verfügten über ein eher ruhiges, positives Temperament und verhielten sich gegenüber anderen Menschen offen.

Ein weiteres erstaunliches Ergebnis der Kauai-Studie: Die genannten Schutzfaktoren wirken auch noch bei Erwachsenen. Ein großer Teil der Probanden, die im Jugendalter durch delinquentes Verhalten auffiel, konnte im Erwachsenenalter das eigene Leben in positive Bahnen lenken.

Resilienz – Was macht Kinder stark? | 01:49 Min.

Die Ergebnisse der Resilienzforschung machen Hoffnung – auch wenn man nicht zu den Menschen gehört, denen Resilienz in die Wiege gelegt wurde. Unter bestimmten Voraussetzungen kann fast jeder sein seelisches Immunsystem aufpäppeln, wie die Kinder aus der Kauai-Studie. Denn Resilienzforscher sind überzeugt davon, dass resilientes Verhalten erlernbar ist. Am besten sollten schon Kinder damit anfangen.

Ursula Nuber, Diplompsychologin, Psychotherapeutin und stellvertretende Chefredakteurin der Zeitschrift "Psychologie heute", hält dabei drei Dinge für wichtig: Man solle ein Kind für das loben, was es leistet, und nicht für seine Eigenschaften. 'Die Zeichnung ist dir gut gelungen' sei also besser als 'Du bist so begabt'. So lernt es, Vertrauen in seine Kompetenz zu entwickeln.

Leistungen loben, nicht die Eigenschaft

"Ein Kind sollte außerdem wissen, dass es immer verschiedene Sichtweisen auf eine Situation gibt", sagt Nuber. "Und drittens ist es wichtig, dass ein Kind angeleitet wird, Freundschaften zu finden und zu pflegen."

Erwachsenen, die resilient werden wollen, rät Ursula Nuber: "Ganz wichtig ist es, nicht in selbstschädliches Grübeln zu verfallen. Die Gedanken, die wir uns zu einem Geschehen machen, verursachen Gefühle – und diese wiederum leiten unser Handeln."

Wenn ein Mensch also etwa glaube, dass er vom Pech verfolgt sei, mache ihn das verzweifelt und lähme seine Handlungsfähigkeit. "Denkt er dagegen: 'Dieses Mal hatte ich Pech', ist seine Stimmung zuversichtlicher, und er hat Hoffnung, die Situation beherrschen und verbessern zu können."

Die amerikanische Psychologenvereinigung hat sogar eine Anleitung zum Erlernen von Resilienz mit dem Titel "Road to resilience" herausgegeben. Demnach sollen folgende Verhaltensweisen zum Ziel führen: Sorge für dich selbst, glaube an deine Kompetenz, baue soziale Kontakte auf, entwickle realistische Ziele, verlasse die Opferrolle, nimm eine Langzeitperspektive ein, betrachte Krisen nicht als unüberwindbares Problem.

Auch wenn die Forschung die ermutigende Botschaft von der Erlernbarkeit der Resilienz verkündet, zeigen ihre Ergebnisse ebenso die Grenzen der Machbarkeit auf. Das wird deutlich, wenn man die Kernpunkte zum Resilienzerwerb genauer unter die Lupe nimmt: Einige Leitsätze lassen sich mit viel Mühe umsetzen, geht es dabei doch um konkretes Verhalten wie die Sorge um sich selbst und den Aufbau sozialer Kontakte.

Andere Aspekte jedoch finden hauptsächlich auf emotionaler Ebene statt und sind demnach nicht so leicht zu beeinflussen. "Nicht alles ist beherrschbar und manches ist so unerträglich, dass es zynisch wäre, von einem Menschen resilientes Verhalten zu erwarten", warnt Ursula Nuber.

Glaube an deine Kompetenz! Sei kein Opfer! Eine derartige Lebenseinstellung ist eben schwer von jemandem zu erwarten, der von Kindheit an auf der Verliererseite stand und dem das Leben keine Chance gab. Der amerikanische Resilienzexperte Glen Elder erinnert in der Zeitschrift "Psychologie heute" an die Unberechenbarkeit des Schicksals: "Nicht einmal große Begabung und Fleiß garantieren, dass man die Widrigkeiten des Lebens meistern kann, wenn die Chance dazu fehlt."

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Der familialen Dimension, zu der Lebensform, Familienklima, Paarbeziehung, Eltern-Kind-Beziehung sowie Alltags- und Erziehungskompetenzen gehören, wird im Zusammenhang mit Benachteiligung eine entscheidende Rolle zugesprochen. Neben der bereits in Abschnitt 2.2 erläuterten Tatsache, dass für gewisse familiäre Lebensformen, wie Einelternfamilien oder Großfamilien, das Risiko in Benachteiligungslagen (z.B. materiell) leben zu müssen deutlich erhöht ist, scheinen auch innerfamiliäre Faktoren einen Einfluss auf das Ausmaß und die Folgen von Deprivation zu nehmen (vgl. Hock, B. u.a. 2000, S. 53ff; Mengel, M. 2007, S. 53ff).

Die Verfügbarkeit von Haushaltskompetenzen einer Familie ist in diesem Zusammenhang besonders bedeutsam. Familien, die beispielsweise nicht mit dem ihnen zur Verfügung stehenden Einkommen wirtschaften können, Schwierigkeiten haben Termine einzuhalten (z.B. Schul- Arbeitsbeginn, Arzttermin, Termine bei Ämtern) oder nicht im Stande sind die Anforderungen des Haushaltes zu bewältigen (z.B. Ordnung, Sauberkeit, Versorgung der Kinder etc.), können auf familialer Ebene als benachteiligt klassifiziert werden (Meier, U./Preuße, H./Sunnus, E. M. 2003, S. 77ff). Das Fehlen von Alltags- und Haushaltskompetenzen kann eine Ausweitung von Deprivation auf andere Lebensbereiche (z.B. Gesundheit, Berufstätigkeit etc.) nach sich ziehen. Insbesondere sozial benachteiligte Haushalte und Haushalte in prekären Lebenslagen – so von Studien und Experten bestätigt – scheinen vergleichsweise über ein geringeres Maß an Haushaltsführungskompetenzen zu verfügen. Vor allem der Umgang mit ihrem zumeist niedrigen Haushaltseinkommen bereitet diesen Familien Schwierigkeiten. Sie scheinen ihr Geld vermehrt lustorientiert auszugeben und weniger vorausschauend bzw. planend zu haushalten. Überschuldung und deren Konsequenzen können die Folge sein. Laut statistischen Daten ist eine unwirtschaftliche Hausführung einer der häufigsten Gründe für Überschuldung (vgl. BMAS 2005, S. 51ff). Als ein bezeichnendes, dokumentiertes Beispiel für lustorientiertes und unwirtschaftliches Haushalten kann die Aussage eines befragten Experten in dem Buch von Meier, U./Preuße, H./Sunnus, E. M. gesehen werden: Ein Mitarbeiter des Sozialamtes erklärt, dass nicht wenige seiner Klienten trotz knappen Budget zu Beginn des Monats Pizza bestellen und sich ab Mitte des Monats wundern, weshalb sich kein Geld mehr auf ihrem Konto befindet. Zudem - so ein weiterer Experte - geben benachteiligte Familien ihr verfügbares Einkommen weniger für Grundgüter wie Nahrung oder Bekleidung aus. Vorrangig werden finanzielle Mittel für Statussymbole und Unterhaltungselektronik verwendet und Bereiche wie Ernährung oder Bildung vernachlässigt (vgl. Meier, U./Preuße, H./Sunnus, E. M. 2003, S. 77ff).

Ohne diese Einschätzungen werten zu wollen, möchte ich darauf hinweisen, dass eine unwirtschaftliche Haushaltsführung bei Familien mit einem sehr geringen Einkommen deutlich mehr auffällt. Bei einkommensstarken Haushalten treten „unnötige Ausgaben“ oder „verschwenderisches haushalten“ weniger ins Gewicht und sie bleiben von Zuschreibungen, Beurteilungen oder Diskriminierungen von Experten aufgrund ihrer nicht vorhandenden Hilfebedürftigkeit verschont.

Neben der Verfügbarkeit von Haushaltsführungskompetenzen stellen eine qualitativ hochwertige Beziehung und Kommunikation zwischen den Familienmitgliedern sowie Strategien der Stressbewältigung Faktoren dar, die „ebenfalls“ unabhängig von der sozialen Lage positive Entwicklungsmöglichkeiten für die Familie bieten. Auch für die Zukunftschancen von Heranwachsenden werden familiären Strategien und Interaktionsmustern eine besondere Bedeutung zu gemessen. „Kinder brauchen für eine gelingende Kindheit“ neben materieller Sicherheit, Bildung und positiven Vorbildern, „ein zufriedenes und ausgeglichenes Herkunftsmilieu“ (Meier-Gräwe, U. 2008, S. 62). Förderlich für die Entwicklung eines Heranwachsenden sind – so haben Studien belegt – ein gutes Familienklima, wenig innerfamiliäre Streitigkeiten sowie regelmäßige gemeinsame Aktivitäten mit der Familie. Auch für die Kompensation materieller Armut zeigen diese Faktoren positive Auswirkungen und können als Ressource von Kindern für die Überwindung von Armut betrachtet werden. Heranwachsende, die trotz materieller Defizite innerhalb der Familie positive Zuwendung erfahren haben, zeigen ein deutlich höheres Wohlbefinden und weisen bessere Zukunftschancen auf, als Kinder der Vergleichsgruppe (vgl. Hock, B. u.a. 2000, S. 53ff).

Wenn neben materieller Mangellage und einem geringen Bildungsstand der Eltern ungünstige familiale Sozialisationsbedingen hinzukommen, ist die Wahrscheinlichkeit bei der Überwindung von Armut zu scheitern und das Risiko Armutslagen an die nächste Generation weiterzugeben, deutlich höher. Zu negativen familialen Sozialisationsbedingungen gehören neben regelmäßigen, heftigen Auseinandersetzungen und wenig Zuwendung für das Kind, emotional belastende Probleme im Elternhaus (z.B. Scheidung, Tod, Schulden), bestrafendes, autoritäres Erziehungsverhalten, wenig Förderung von Autonomie, von der gesellschaftlichen Norm abweichende familiäre Lebensmuster sowie abweichende Normen und Werte in der Familie (vgl. Hock, B. u.a. 2000, S. 62f).

Hinzuzufügen wäre, dass Armutslagen und erschwerende Situationen zu einer enormen Belastung des familiären Systems führen. Eltern, die trotz Stress und Problemen sowie finanziellen Mangellagen ein positives Familienklima sowie eine ausgeglichene Beziehung zum Kind und Partner aufrechterhalten können, wird besondere Geschicklichkeit zugesprochen. Trotz benachteiligender Lebenslage(n) besitzen sie die Fähigkeit ihren Kindern bestmögliche Entwicklungsbedingungen zu ermöglichen und sie vor negativen Folgen von Armut zu bewahren (vgl. Mengel, M. 2007, S. 57f).

Ein weiterer bedeutsamer Faktor, insbesondere in Bezug auf Ausmaß und Verteilung von Einkommensarmut, stellt die regionale Dimension dar. Benachteiligung kommt in allen Regionen der Bundesrepublik Deutschland vor. Dennoch sind gewisse Gebiete und Landesteile besonders betroffen. Daten und Studien zeigen, dass relative Einkommensarmut im Osten Deutschlands mit 22,6% etwa doppelt so häufig auftritt wie im Nord-Westen mit 12,3% oder Süd-Westen mit 11,7% des Landes. Wird die Risikogruppe „Kinder“ mit in die Datenlage einbezogen wird deutlich, dass ostdeutsche Kinder die Bevölkerungsgruppe in der BRD darstellt, die am häufigsten von Armut betroffen ist. Knapp jeder dritte Heranwachsende im Osten Deutschlands, der unter 20 Lebensjahre alt ist, lebte 2006 in relativer Einkommensarmut. Im Vergleich zu Gesamtdeutschland mit 17,5% ist die Anzahl betroffener Kinder in Ostdeutschland mit 31,9% fast doppelt so hoch. Die statistischen Daten zeigen, dass auch weitere Bevölkerungsgruppen sowie die Familienformen, die ohnehin finanziell benachteiligt sind, noch ein deutlich höheres Armutsrisiko aufweisen, wenn sie in Ostdeutschland leben (vgl. Statistisches Bundesamt 2008, S. 167f).

Neben der Abhängigkeit des Armutsrisikos von der geografischen Lage besteht ein Zusammenhang zwischen Gemeindegröße und Armutsbetroffenheit. Untersuchungen, beispielsweise im Rahmen der AWO-ISS-Studie zeigen, dass in Großstädten und Brennpunkten deutlich mehr Kinder von Armut betroffen sind. „In Gemeinden mit einer Einwohnerzahl von weniger als 20.000 liegt die Armutsquote bei etwa 18 Prozent, bei Kommunen mittlerer Größe (zwischen 20.000 und 100.000 Einwohnern) liegt die Quote schon bei etwa 27 Prozent. In größeren Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern schließlich erreicht die Armutsbetroffenheit schon fast ein Drittel“ (Hock, B. u.a. 2000, S. 48).

Ein detailliertes Bild von der Armutsbetroffenheit einer mittelgroßen ostdeutschen Stadt soll das folgende Beispiel liefern.

Brandenburg an der Havel liegt in Ostdeutschland im Westen des Bundeslandes Brandenburg und zählte im Jahr 2009 rund 72.000 Einwohner. Wird der Bezug von Leistungen nach dem SGB II als Definition von Armut herangezogen, haben im Juni 2009 knapp 16 % der Brandenburger aufgrund von Arbeitslosigkeit, ergänzend zum Einkommen oder dem Arbeitslosengeld I staatliche Leistungen erhalten (vgl. Anhang 1 und 2).

Eine Aufschlüsselung der Altersgruppen der hilfebedürftigen Personen stellt die folgende Tabelle dar (Stand: Juni 2009):

Tabelle 1: Hilfedürftige Personen im Juni 2009 in Brandenburg an der Havel: Aufschlüsselung nach Altersgruppen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: eigene Zusammenstellung auf der Grundlage von: Amt für Jugend, Soziales und Wohnen Brandenburg an der Havel (siehe Anlagen)

Die Tabelle zeigt, dass unter den 11.793 Leistungsempfängern im Juni 2009 insgesamt 2.429 (20,5%) Kinder und Jugendliche waren, welche die staatliche Hilfe in Form von Sozialgeld erhalten haben. Der Großteil der Heranwachsenden Empfänger war unter 15 Lebensjahre alt. Bezogen auf die Gesamteinwohnerzahl von 7.397 unter 16-jährigen Kinder und Jugendliche der Stadt Brandenburg im Jahr 2009, ergibt sich eine Bedürftigkeitsquote von rund 30%. Als besonders armutsgefährdet, kann die Altersgruppe der unter 3-Jährigen gesehen werden. Von den insgesamt 1.663 Kindern unter drei Jahren, die 2009 in der Stadt Brandenburg lebten, bezogen im Juni 2009 genau 665 Kinder Sozialgeld. Demnach lebte zu diesem Zeitpunkt jedes zweite bis dritte Kind unter drei Lebensjahren (knapp 40%) in relativer Einkommensarmut (vgl. Amt für Jugend, Soziales und Wohnen Stadt Brandenburg an der Havel, Anlage 1 und 2).

Neben der starken Betroffenheit von Kindern und Jugendlichen ist die Bedürftigkeit von Heranwachsenden staatliche Leistungen in Anspruch nehmen zu müssen in Brandenburg – ebenso wie in Gesamtdeutschland - in den vergangenen Jahren gestiegen. Ein detailliertes Bild hierzu verschafft die folgende Tabelle (vgl. Stadt Brandenburg an der Havel -Fachgruppe Statistik und Wahlen, S. 89):

Tabelle 2: Anzahl der Empfänger von Leistungen nach SGB II nach Alter