female viagra migräne preis
bekomme ich geriforte syrup ohne rezept in der apotheke
imitrex 25mg 20 stück preis
finax kaufen für frauen

brauch ich ein rezept für lisinopril

Auch hormonelle Störungen, die nicht Insulin basiert sind, können einen negativen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben. So heben einige Hormone die Wirkung des Insulins auf und verursachen auf diese Weise einen zu hohen Blutzucker. Werden derartige Hormone im Übermaß ausgeschüttet, wie dies zum Beispiel bei verschiedenen Tumoren der Fall ist, steigen die Blutzuckerwerte deutlich an. Als Blutzucker erhöhende Hormone sind zum Beispiel das Wachstumshormon Somatropin, Cortisol, Aldosteron (natürliches Steroidhormon) und einige Schilddrüsenhormone bekannt. Auch Glucagon und Somatostatin stehen im Verdacht den Blutzucker zu erhöhen. Auf hormoneller Ebene bestehen zahlreiche Zusammenhänge mit dem Blutzucker und bei Anzeichen auf einen hormonbedingt erhöhten Blutzucker sollten in jedem Fall die Werte des in Verdacht stehenden Hormons ärztlich kontrolliert werden.

Zur Kontrolle des Blutzuckers bieten sich in erster Linie Untersuchungen des Blutes an, wobei früher der Glukosespiegel jedoch auch häufig mittels einer Analyse des Harns überprüft wurde. Aufgrund des Bedarfs der Diabetiker nach einem unkomplizierten Testverfahren, wurden die Blutzuckermessgeräte in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich verbessert und sind heute in äußerst handlichen, jederzeit mitführbaren Versionen erhältlich. Die Messung des Blutzuckers erfolgt dabei in der Regel anhand von einer Blutprobe aus Kapillarblut. Zwar können die heutigen Blutzuckermessgeräte nicht die gleiche Genauigkeit bei den Ergebnissen sicherstellen, wie eine Untersuchung im Labor, doch für einen Diabetiker, der seine benötigte Insulin-Dosis abschätzen möchte, reicht die Präzision ohne weiteres aus. Die Messgeräte geben den Blutzucker entweder in Milligramm pro Deziliter (in Deutschland eher verbreitet) oder aber in Millimol pro Liter (weltweit eher verbreitet) an. Die Verfahren bieten gefährdeten Patienten jederzeit die Möglichkeit ihren Blutzucker zu kontrollieren und die Entwicklung der Blutzuckerwerte im Tagesverlauf zu beobachten. Als Richterwerte für den Blutzuckerspiegel sind dabei die oben genannten Normalwerte heranzuziehen.

Bei den gesundheitlichen Risiken des zu hohen Blutzuckers sind in erster Linie sämtliche möglichen Beeinträchtigungen einer Diabetes-Erkrankung zu nennen. Vor allem die Schädigungen der Blutgefäße durch den dauerhaft erhöhten Blutzucker und der bei den meisten Patienten gleichzeitig auftretende Bluthochdruck spielen hierbei eine besondere Rolle. Sie sind auch der Grund dafür, dass Diabetes-Patienten einem deutlich erhöhten Risiko von Schlaganfällen, Herzinfarkten, koronaren Herzkrankheiten und anderen Folgeerkrankungen unterliegen. Den Betroffenen ist daher dringend eine regelmäßige Kontrolle ihres Blutdrucks zu empfehlen. Durch einen dauerhaft zu hohen Blutzuckerspiegel werden außerdem Nierenerkrankungen bis hin zum akuten Nierenversagen und Schädigungen des peripheren Nervensystems begünstigt. Eine weitere Folge sind, die als diabetische Retinopathie bezeichneten, Schädigungen der Netzhaut, verursacht durch die sogenannte Mikroangiopathie (Erkrankung der kleinen Blutgefäße). Langfristig kann die Retinopathie erheblichen Beeinträchtigungen des Sehvermögens bis hin zur vollständigen Erblindung der Betroffenen bedingen. Eine Heilung ist bei der diabetische Retinopathie nicht möglich, allerdings bestehen verschiedene Therapieansätze, die den Krankheitsverlauf deutlich verzögern können.

Eine weitere gesundheitliche Folge des dauerhaft zu hohen Blutzuckers ist der sogenannte Diabetische Fuß beziehungsweise das Diabetische Fußsyndrom. Nach Schätzungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) haben rund zehn Prozent der Diabetes-Patienten im Verlauf ihrer Erkrankung Beschwerden mit den Füßen. Jährlich müssen aufgrund des Diabetischen Fußsyndroms zirka 29.000 Amputationen durchgeführt werden, „bei denen Teile von Fuß oder Bein entfernt werden“, so die Aussage der DDG in ihrer Pressemitteilung zu den „Nationalen Versorgungsleitlinien (NVL) Typ-2-Diabetes-Fusskomplikationen“ aus dem Jahr 2010. Das Diabetische Fußsyndrom ist an sich Folge anderer Beeinträchtigungen, die durch erhöhte Blutzuckerwerte ausgelöst werden und geht somit nur indirekt auf den hohen Blutzucker zurück. Eigentlich sind die Schädigung der Blutgefäß im Zusammenspiel mit der erhöhten Anfälligkeit für Infektionen meist Ursache des Diabetischen Fuß. So führen selbst kleine Verletzungen und Druckstellen im Bereich der Füße zu gefährlichen Geschwüren, die im Zweifelsfall eine Amputation erforderlich machen. Da die Gefäßschädigungen und die Infektionsanfälligkeit beziehungsweise die schlechtere Wundheilung unmittelbar durch die zu hohen Blutzuckerwerte bedingt werden, ist auch das Diabetische Fußsyndrom als Risiko bei erhöhten Blutzuckerwerten zu nennen.

Ein weiteres typisches Symptom zu hohen Blutzuckers ist ein verstärkter Harndrang, der unter Umständen auch eine Dehydration (innere Austrocknung) der Patienten zur Folge haben kann. Hinzu kommen chronische Müdigkeit und Schwindel (insbesondere morgens nach dem Aufstehen). Liegen die Blutzuckerwerte massiv über den Normalwerten, kann dies auch einen Bewusstseinsverlust, das sogenannte Hyperosmolare Koma, verursachen. Dies droht jedoch erst bei Blutzuckerwerte von rund 1.000 Milligramm pro Deziliter beziehungsweise 55,5 Millimol pro Liter. Wie bereits oben erwähnt geht mit den hohen Blutzucker außerdem eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen einher. Manifestiert sich der erhöhte Blutzucker zu einer Diabetes, treten zudem vermehrt Begleiterscheinungen des Insulinmangels, wie eine massive Gewichtsabnahme, Bauchschmerzen, Azetongeruch der Atemluft oder Übelkeit und Erbrechen, auf.

Den wesentlichen Beitrag zur Regulation der Blutzuckerwerte leistet das Hormon Insulin. Insulin bestimmt den Abbau des Glukose indem es die Einlagerung des Blutzuckers in den Zellen fördert, den überschüssigen Blutzucker zum Aufbau des Energiespeichers Glykogen (insbesondere in der Leber) nutzt und die Produktion von Glucose aus Protein-Bruchstücken hemmt. Insulin ist für die Verwertung und Speicherung des Blutzuckers das wichtigste Hormon, wobei es auch einen wesentlichen Beitrag beim Aufbau von Fettgewebe leistet. Ein zu hoher Blutzucker geht demnach meist auf eine zu geringe Ausschüttung oder eine beeinträchtigte Funktion des Insulins zurück. Allerdings haben auch andere Hormone einen Anteil an der Regulation des Blutzuckers. So spielt Glucagon ebenfalls oft eine wesentliche Rolle bei zu hohen Blutzuckerwerten. Glucagon wirkt Blutzucker erhöhend, unter anderem indem der Abbau des Glukosespeichers Glykogen zu Glucose gefördert wird. Des weiteren stimuliert Glucagon die Produktion von Glucose aus Protein-Bruchstücken und fördert den Fettabbau, wobei letzteres ebenfalls in Glukose umgewandelt wird. Erhöhte Blutzuckerwerte könnten somit auch auf eine zu hohe Glucagon-Ausschüttung zurückgehen.

Die bereits im Abschnitt „Ursachen für hohen Blutzucker“ aufgeführten Hormone, haben ebenfalls eine nicht unerhebliche Auswirkung auf die Regulation des Blutzuckers, wenn auch ihre Bedeutung im Verhältnis zum Insulin weniger zum tragen kommt. Den größten Einfluss haben dabei die sogenannten Katecholamine Adrenalin und Noradrenalin. Sie erhöhen innerhalb kürzester Zeit den Blutzuckerspiegel erheblich, indem sie unter anderem die Reserven des Glukosespeichers in der Leber aktivieren. Die Wachstumshormone wirken ebenfalls Blutzucker erhöhend, da sie die Einlagerung von Glucose in Muskel- und Fettzellen hemmen und den Abbau des Glukosespeichers Glykogen stimulieren. Auch Cortisol greift in die Blutzucker-Regulation ein, wobei das Hormon den Aufbau von Glukose aus Protein-Bestandteilen fördert und so den Blutzuckerspiegel erhöht.

Die Regulation des Blutzuckers bezieht sich stets auf den Abbau der über die Nahrung aufgenommen Glukose und die Verwendung der Glukosespeicher im Organismus. Die Kohlenhydrate der Nahrung enthalten Glukose, die im Rahmen des Verdauungsprozesses freigesetzt wird und den Blutzuckerspiegel nach oben schnellen lässt. Infolgedessen nimmt das Insulin seine oben beschriebene Wirkung auf und der Blutzuckerspiegel geht wieder zurück. Die Glukosespeicher (Glykogen) nutzt der Organismus, um auch in (längeren) Phasen ohne Nahrungsaufnahme den Blutzuckerspiegel konstant zu halten. Das in Muskeln und Leber eingelagerte Glykogen kann jederzeit reaktiviert werden und die Energieversorgung des Körpers für eine begrenzte Zeit sicherstellen. Allerdings halten die Reserven maximal 24 Stunden. Danach wird vermehrt Fett und Eiweiß in Glukose umgewandelt, wobei jedoch nicht ausreichend Blutzucker bereitgestellt werden kann, um den Glukosespiegel langfristig konstant zu halten.

Da die Blutzuckerwerte wesentlich mit den über die Nahrung aufgenommenen Kohlenhydraten im Zusammenhang stehen, ist die Einhaltung einer strikten Diät Grundlage einer erfolgversprechenden Behandlung. Der Diät-Plan sollte in enger Absprache mit dem Therapeuten und unter regelmäßiger Kontrolle der Blutzuckerwerte aufgestellt werden. Hat sich bereits eine Diabetes manifestiert, kann bei den milderen Formen ebenfalls mit einer konsequente Diät kombiniert mit Bewegungstherapien gegen den hohen Blutzucker angegangen werden. Das körperliche Training im Rahmen der Bewegungstherapie hat dabei auch zur Folge, dass vermehrt Blutzucker von Muskelzellen aufgenommen wird, so dass der Blutzuckerspiegel sinkt. Darüber hinaus hilft die Bewegungstherapie Übergewicht abzubauen, dass seinerseits einen negativen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hat. Können die zu hohen Blutzuckerwerte durch die Diät in Verbindung mit Bewegungstherapien nicht gesenkt werden, ist eine medikamentöse Behandlung erforderlich, um die Blutzuckerwerte zu stabilisieren.

Die bei zu hohem Blutzucker empfohlenen Diäten sehen in erster Linie eine ausgewogenen Vollwertkost unter Beachtung der Kohlenhydrat- und Fettaufnahme vor. Auch der individuelle, auf Basis von Alter, Geschlecht, Beruf und Freizeitaktivitäten ermittelte Energie- und Nährstoffbedarf ist dabei zu berücksichtigen. Als Orientierungshilfe kann außerdem der Kaloriengehalt der Nahrungsmittel herangezogen werden. Idealerweise wird die Nahrungsaufnahme auf mehrere kleinere Mahlzeiten (bis zu sieben am Tag) anstatt auf drei Hauptmahlzeiten verteilt. Die grundsätzlich Empfehlung zur Zusammensetzung der Nahrung sieht dabei eine prozentuale Verteilung von 50 Prozent Kohlenhydraten, 35 Prozent Fetten und 15 Prozent Eiweiß vor. Der Anteil an Monosaccariden (Weißmehl, Zucker) ist möglichst gering zu halten und stattdessen der Anteil an Polysaccariden (Kartoffeln, Vollkorn, Reis) zu erhöhen. Traubenzucker, Saccharose und Honig sind möglichst ganz zu vermeiden. Hier können andere Süßstoffe wie zum Beispiel auch das Extrakt der Stevia-Pflanze als Ersatz dienen. Um die Blutzuckerwerte zu stabilisieren sollte die Nahrung außerdem einen hohem Ballaststoff-Anteil aufweisen, da Ballaststoffe die Abgabe der Kohlenhydrate in den Darm verzögern. Auf diese Weise lässt sich ein überproportionaler Anstieg im Zuge der täglichen Mahlzeiten verhindern. Weitere Informationen zu den möglichen Diätansätzen, die eine Senkung des Blutzuckerspiegels ermöglichen, können zum Beispiel beim Arzt oder Ernährungsberater erfragt werden.

Ist mit Hilfe der Diät und Bewegungstherapie kein therapeutischer Erfolg zu erzielen, können verschiedene Medikamente zur Senkung des Blutzuckers beitragen. Geht der erhöhte Blutzucker auf eine verminderte Insulinproduktion zurück, bietet sich aus schulmedizinischer Sicht zum Beispiel die Durchführung einer oralen medikamentösen Therapie an, wobei unterschiedliche verschreibungspflichtige Wirkstoffe zur Verfügung stehen. Zu diesen zählen unter anderem Sulfonylharnstoffe (Medikament: Rp Gluborid® oder Rp Euglucon®), die eine erhöhte Insulinausschüttung der Bauchspeicheldrüse bewirken und so den Blutzucker senken. Allerdings reicht die oral medikamentöse Therapie bei den schweren Formen der Diabetes nicht aus, um die Blutzuckerwerte langfristig zu stabilisieren. In diesen Fällen kommt normalerweise die Insulin-Therapie zum Einsatz. Dabei injizieren sich die Patienten regelmäßig Insulin, um ihre Blutzuckerwerte zu senken. Zu unterscheiden sind kurzwirksame Insuline, Verzögerungsinsuline, Langzeitinsuline und Mischinsuline. Gewonnen wird das Insulin heute in der Regel als genetisch hergestelltes Humaninsulin.

Zur Behandlung hoher Blutzuckerwerte bieten sich in der Naturheilkunde zahlreiche Behandlungsmethoden an, die in der Vergangenheit durchaus erfolgversprechende Ergebnisse geliefert haben. So lässt sich zum Beispiel auf Basis der Homöopathie häufig eine deutliche Verbesserung des (Zucker-)Stoffwechsels erzielen. Auch die orthomolekulare Therapie unter Einsatz von Zink kann die Insulinintensität erhöhen und so den Blutzucker senken. Da die erhöhten Blutzuckerwerte den Organismus der Betroffenen unter oxidativen Stress setzten, sieht die orthomolekulare Therapie außerdem die Einnahme von antioxidativem Vitamin C oder Vitamin E vor. Auch die Verabreichung von Bierhefe kann aufgrund des enthaltenen Chroms die Glukosetoleranz erhöhen, die Wirkung des Insulins stärken und langfristig die Blutzuckerwerte senken. Dabei werden in der Regel parallel B-Vitamine eingesetzt, um das Risiko von Nervenschäden zu reduzieren. Auch Osteopathie wird zur Behandlung erhöhter Blutzuckerwerte eingesetzt, was auf den ersten Blick merkwürdig erscheinen mag, doch durch die mechanische Intervention mit den Händen lässt sich die Funktion der Bauchspeicheldrüse stimulieren. So entfaltet die Osteopathie im Zusammenspiel mit den übrigen naturheilkundlichen Methoden zur Senkung des Blutzuckers eine unterstützende Wirkung.

Darüber hinaus kennt die Naturheilkunde verschiedene Heilpflanzen, die im Rahmen der Phytotherapie gegen zu hohe Blutzuckerwerte eingesetzt werden. So gilt zum Beispiel Löwenzahn, wegen seiner entgiftenden Wirkung und Förderung des Leberstoffwechsels, als vorteilhaft für die Blutzuckerwerte. Denn die Leber spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulation des Blutzuckerspiegels. Auch die Wegwarte (Cichorium intybus) hat aufgrund ihrer stimulierenden Wirkung für die Oberbauchorgane Milz, Bauchspeicheldrüse und Leber eine positive Wirkung bei zu hohem Blutzucker. Gleiches gilt für das sogenannte Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea). Artischocke (Cynara scolymus) wirken ebenfalls erhöhten Blutzuckerwert entgegen. Im Verlauf der naturheilkundlichen Behandlung sind dringend regelmäßige Kontrollen des Blutzuckerspiegels zu durchzuführen, wobei im Zweifelsfall an einer herkömmlichen medikamentösen Therapie (Insulin) kein Weg vorbei führt, um die langfristigen Risiken des zu hohen Blutzuckers zu vermeiden. (fp)

Bei uns stehen Sie mit Ihren Bedürfnissen und Wünschen im Mittelpunkt

Wann haben Sie sich das letzte Mal wirklich für eine intensive Gesichtspflege mit hochwertigen Pflegeprodukten oder ganz auf Ihre Haut abgestimmten Behandlungen Zeit genommen – Eine gepflegte, rosige und glatte Haut ist der Inbegriff von Jugendlichkeit und Schönheit und der Wunsch nach dem idealen, persönlichen Hautgefühl ist für viele Kundinnen ein Anlass, unsere Praxis und Medizinisches Kosmetikstudio in Wiesbaden zu besuchen.

Auch Fruchtsäure Behandlungen, Chemical Peelings und medizinische Peelings haben sich mittlerweile fest im Bereich der medizinischen Kosmetik etabliert (Fruchtsäure, Salizylsäure, TCA Säure, Vitamin A Säure etc.). Je nach Hautbild und individuellen Wünschen beraten wir Sie gerne, welche Behandlung den Bedürfnissen Ihrer Haut entspricht.

Mit einem erfahrenen Team für medizinische Kosmetik gehen wir individuell auf Ihre Bedürfnisse ein. Dabei kombinieren wir ästhetische und ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse, um Ihnen ein ganzheitliches, effektives Anwendungsspektrum zu bieten. Sport und Ernährung, sowie besondere medizinisch kosmetische Anwendungen, haben sich vielfach als effektiver Weg zur Körperformung und Gewichtsreduktion erwiesen.

brauch ich ein rezept für lisinopril

Pizza kann durchaus gesund UND lecker sein!

Der klassische, italienische Pizzateig besteht in der Regel aus Mehl, Wasser, Olivenöl, Hefe und Salz.

Das Hauptproblem hierbei ist das Mehl, in der Regel wird hier Weizenmehl verwendet. In unserem Post Diese Lebensmittel machen dich nicht nur dick sondern auch krank erklären wir, warum Mehl so schädlich für Deinen Körper ist und warum du dies eher meiden solltest. Doch das Mehl kann man hervorragend ersetzen durch andere Zutaten.

Im Folgenden stellen wir Euch 3 tolle Pizzarezepte vor, die alle ohne Weizenmehl auskommen und dem Original Pizzateig dennoch in nix nachstehen:

Alternativen für Weizenmehl gibt es mittlerweile viele. Die große Frage, die sich dabei stellt, ist immer, wie nah die Alternativen tatsächlich an das Original, den klassischen Pizzateig, rankommen.

Wie knusprig wird der Teig?

Schmeckt er wie ein normaler Pizzateig?

Lässt er sich gut belegen und backen?

Wie aufwendig ist der Teig?

Wir haben für euch 3 verschiedene Rezepte mit unterschiedlichem Mehlersatz getestet:

Wir konzentrieren uns in diesem Vergleich auf die klassischen Pizzateig-Varianten. Unter Umständen hast du auch schon einmal von Pizzateig-Varianten mit Blumenkohl oder Zucchini als Basis gehört. Diese Varianten werden wir zu einem späteren Zeitpunkt noch testen.

1 EL Leinsamen (geschrotet)

Pizzagewürz (1 TL Rosmarin, 2 TL Oregano, 2 TL Basilikum)

Backofen auf 180 °C vorwärmen.

Frischkäse und Ei mit einem Schneebesen verquirlen. Die beiden Mozzarella sehr klein hacken oder mit einem Mixer pürieren. Die trockenen Zutaten miteinander mischen. Die Frischkäse-Ei-Masse mit dem Mozzarellapüree vermischen. Anschließend die trockenen Zutaten (bis auf das Pizzagewürz und Olivenöl) löffelweise hinzugeben und zu einem Teig verarbeiten. Den Teig 10min ruhen lassen.

Anschließend den Teig dünn auf einem Backblech ausbreiten. Die Zutaten reichen für 2 kleine runde Pizzen mit einem Durchmesser von jeweils 25cm. Eine Portion entspricht 1/2 kleinen Pizza. Den Teig nun mit etwas Olivenöl beträufeln und mit dem Pizzagewürz bestreuen. Den Teig im Backofen 15-18 min goldbraun backen.

Anschließend aus dem Backofen nehmen, nach Belieben belegen und für weitere 10 min Backen.

Berechne die individuellen Nährwerte deiner Rezepte mit Hilfe unseres Rezeptrechners:

nährwerte berechnen rezept app

Pizzagewürz (1TL Rosmarin, 2TL Oregano, 2 TL Basilikum)

Backofen auf 180 °C vorwärmen. Trockene Zutaten (bis auf das Pizzagewürz) miteinander vermischen. Anschließend 1EL Öl und 200ml heißes Wasser hinzugeben und alles zu einem Teig verkneten. Den Teig 3min ruhen lassen. Anschließend den Teig dünn auf einem Backblech ausbreiten. Die Zutaten reichen für 2 kleine runde Pizzen mit einem Durchmesser von jeweils 25cm. Eine Portion entspricht 1/2 kleinen Pizza.

gibt es in polen lisinopril frei zu kaufen

Kompressionsstrümpfe reduzieren Lipödeme oder halten sie konstant. In Stadium 1 können oftmals noch nahtlose, rundgestrickte Kompressionsstrümpfe in Kompressionsklasse 2 (CCL 2) oder Kompressionsklasse 3 (CCL 3) eingesetzt werden. In den meisten Fällen empfehlen Experten aber eine flachgestrickte Kompressionsversorgung.

Die Strümpfe sollten möglichst täglich und mindestens drei Tage pro Woche (auch zum Sport) getragen werden. Ihr Arzt oder das Fachpersonal im Sanitätshaus beraten Sie gerne. Bei Patientinnen in Stadium 2 kommen flachgestrickte Kompressionsstrümpfe (mit Naht) zum Einsatz.

In Stadium 3 wird wie beim Lymphödem die Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE) angewandt. Sie startet in Phase 1 mit manueller Lymphdrainage und anschließendem Kompressionsverband. Danach folgt die Phase der Erhaltung und somit das Tragen von Kompressionsstrümpfen. Hier werden ebenfalls flachgestrickte Modelle verwendet, die durch das weniger elastische Material eine optimale Druckstabilität bieten.

Eine weitere Form der Therapie ist die Liposuktion, die sogenannte Fettabsaugung. Nach diesem Eingriff können sich zwar Dellen in der Haut bilden. Das wird jedoch mit spezieller Kompressionsbekleidung weitgehend vermieden. Vor dem Absaugen sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen, ob eine Liposuktion sinnvoll ist.

Fazit: Denken Sie bei dickeren Beinen, Hüften oder bei einem stärkeren Po nicht nur an Diät. Fragen Sie Ihren Hausarzt (oder einen Phlebologen), ob eventuell ein Lipödem vorliegen könnte. Falls ja, nehmen Sie die Therapie-Ratschläge an und treiben Sie Sport – aber bitte immer mit Kompression. Ernähren Sie sich außerdem gesund und ausgewogen. Somit bleiben Sie fit und mobil – auch mit Lipödem.

Warum bin ich dick – und warum helfen weder Sport noch Diät? Das fragte sich Susanne Vogt, bis ein Lipödem diagnostiziert wurde.

Erfahren Sie in unserem Video, wie sich die Lebensqualität der Patientin nach der Liposuktion mit anschließender Kompressionstherapie deutlich verbesserte.

Kompressionsstrümpfe von medi können Sie bei der Lipödemtherapie unterstützen. Dazu bietet medi zwei unterschiedliche Kompressionsstrumpfarten an:

Der Arzt stellt die Diagnose und entscheidet über die Therapie. Bei Notwendigkeit kann er medizinische Kompressionsstrümpfe verordnen. Im medizinischen Fachhandel wird der Patient von geschultem Personal vermessen. Der Patient erhält anschließend medizinische Kompressionsstrümpfe für seine individuellen Bedürfnisse.

Hier geht's zur unabhängigen Arztsuche der Stiftung Gesundheit.

(1) Lympho-Opt-Klinik, Hohenstadt

Bestimmen Sie das nächste Muster Ihrer Kompressionsstrümpfe selbst

Neue Muster und Farben für die Ödemtherapie

Ihr kostenloser Newsletter für mehr Gesundheit und Wohlbefinden

Berechnen Sie kostenlos Ihren Body Mass Index. Der Body Mass Index (oft BMI; auch Kaup-Index, Körpermassenzahl, Körper-Masse-Index, kurz: KMI) ist eine Maßzahl für die Bewertung des Körpergewichts eines Menschen im Verhältnis zum Quadrat seiner Größe. Der BMI gibt lediglich einen groben Richtwert an und ist nicht unumstritten.

Übergewicht, die neue Epidemie, und wie man ihr entkommt

Nach Herz-Kreislaufkrankheiten, Krebs und Diabetes hat sich klamm heimlich eine neue Epidemie bei uns ausgebreitet: Übergewicht. Wie so vieles schwappt diese Epidemie von Amerika zu uns – mit einigen Jahren Verzögerung. In den USA herrscht mittlerweile Alarmstimmung, weil die gesundheitlichen Folgen jedes bisher gekannte Maß überschreiten – von den Folgekosten ganz zu schweigen. Es ist schon fast zynisch, aber Amerikaner schleppen soviel Fett mit sich herum, dass es ausreichend würde, das hungernde Afrika zu ernähren. Und wir werden uns auch in Deutschland an den Anblick wabbelnder Körperfülle gewöhnen müssen, wenn nicht bald etwas geschieht. Normalgewichtige Menschen sind mittlerweile in Deutschland eine Minderheit. Die Zahl der dicken Kinder hat sich in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt. Inzwischen ist schon jedes 4. Kind bei uns zu dick. Sie werden vermutlich ein Leben lang dick bleiben und ständige ärztliche Begleitung benötigen. Was für Aussichten!

elimite rezeptfrei münchen

gibt es in polen lisinopril frei zu kaufen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: eigene Zusammenstellung auf der Grundlage von: Informationsdienst der Statistikstelle. Statistischer Jahresbericht 2010, S. 89 Abb. 2.3.2.2 (siehe Anhang 3)

Die Daten zeigen, dass trotz der sinkenden Gesamtzahl leistungsberechtigter Brandenburger die Anzahl der Kinder, die Sozialleistungen in Anspruch nehmen müssen, gestiegen ist. Im Jahr 2009 haben 2,7% mehr Heranwachsende Leistungen nach dem SGB II erhalten, als vier Jahre zuvor (vgl. Statistischer Jahresbericht 2010, S. 89).

Aufgrund der Tatsache, dass die Armutsquoten im aufgeführten Beispiel anhand der Sozialhilfebedürftigkeit und nicht anhand des Haushaltseinkommen errechnet wurden, können sie nicht mit den Ergebnissen der Bundesregierung zur Armutsbetroffenheit in Ostdeutschland verglichen werden. Dennoch zeigen die Zahlen ein deutliches Bild: Kinder- und Jugendarmut in Brandenburg ist – trotz sinkender Sozialhilfebezugszahlen – in den vergangenen Jahren angestiegen. Etwa jeder dritte heranwachsende Brandenburger unter 16 Jahren musste im Jahr 2009 aufgrund seiner prekären Lebenslage, staatliche Leistungen in Form von Sozialgeld in Anspruch nehmen (vgl. Tabelle 1).

Soziale Netze bilden im Alltag von Familien eine wichtige Entlastungsmöglichkeit (vgl. Mengel, M. 2007, S. 56). Unterstützung können Haushalte einerseits durch private Netzwerke, wie Verwandte, Freunde oder Nachbarn erfahren. Andererseits stehen institutionelle Einrichtungen wie Ämter, Bildungseinrichtungen (z.B. Kitas, Familienzentren, Mehrgenerationshäuser etc.), Beratungsstellen sowie gemeinnützige Vereine zur Verfügung, welche Familien in ihren alltäglichen Aufgaben und Pflichten beraten und entlasten können (vgl. Meier, U./Preuße, H./Sunnus, E. M. 2003, S. 283ff).

[1] Relative Armut ist eine Armutsdefinition, welche von hochentwickelten Industrieländern verwendet wird, bei der es nicht – wie bei der absoluten Armut - um das Fehlen der Grundversorgung (Nahrung, Kleidung oder Gesundheit), sondern um die Teilhabe an der Gesellschaft geht. Diese Teilhabe wird mit Hilfe eines Mindeststandards bestimmt, welcher anhand des Durchschnittseinkommens oder eines bestimmten Existenzminimums der Gesellschaft festgelegt wird. Unterschreiten Haushalten in einem gewissen Grad diesen ermittelten Mindeststandard, leben sie in relativer Armut (vgl. Sanders, K. 2008, S. 12f).

Vier Damen und vier Saxophone – zu diesem besonderen Wohltätigkeits-Konzert lädt die Stiftung “Kirche mit Zukunft” des Kirchenkreises Winsen am Sonntag, 8. April 2018 um 17 Uhr in die Winsener St. Marienkirche ein! In ihren Konzerten zeigen die vier Saxophonistinnen ihre große stilistische Bandbreite und streifen durch verschiedene Epochen der Welt- und Musikgeschichte. Argentinische Tangos und afrikanische Rhythmen sind ebenso fester Bestandteil des Programms wie moderne und traditionelle Jazzarrangements, eine Prise Klassik und ein Hauch von Pop.

#wahlcontest – unter diesem Namen stand der Wettbewerb, an dem jugendliche Erstwählerinnen und Erstwähler der Kirchenvorstands-Wahl teilnehmen konnten. Ziel der Aktion war es, junge Menschen auf die KV-Wahl aufmerksam zu machen und zu ermuntern sich am Wahl- Sonntag auf den Weg ins Wahllokal zu machen. Aus den fast 300 Teilnahmekarten haben nun zwei Jugendliche aus dem Kirchenkreisjugendkonvent, Sophie Mende (Salzhausen) und Marie Mollenhauer (Ramelsloh), die zehn Gewinnerinnen und Gewinner ausgelost, die sich nun über Kino- und Eisgutscheine freuen können.

Gute Nachrichten kommen jetzt aus Südafrika. Die Partnerorganisation “Hands at Work” meldet, dass am Montag, 19. Februar die zweite von Paten aus dem Kirchenkreis Winsen finanzierte Hilfsstation ihren Betrieb aufgenommen hat. Sie liegt in Chigodole in Mosambik.

Dort werden jetzt weitere 50 Kinder mit den “3E’s” versorgt, also den drei essentiellen Bausteinen Essen, Bildung und Gesundheitsvorsorge. Somit werden vom Patenprojekt unsees Kirchenkreises schon 100 Kinder im südlichen Afrika versorgt.

Die Wahllokale sind geschlossen. Jetzt werden die Stimmen der Kirchenvorstandswahlen in ganz Niedersachsen ausgezählt.

Hier erste Ergebnisse aus dem Kirchenkreis Winsen. Die Liste wird laufend ergänzt, sobald neue Ergebnisse bekannt gegeben worden sind.

Hier die Wahlergebnisse in der Reihenfolge des Eingangs im Kirchenkreisamt. Stand 12.3., 13:00 Uhr.

Gelingende Kommunikation war Thema des Jahresempfangs der Kirchenkreise Hittfeld und Winsen

Wie sollte die Evangelische Kirche kommunizieren, um auch in der digitalen Welt wahrgenommen zu werden? Liegt die Lösung in der Nutzung von Facebook, Whatsapp, Instagram oder Snapchat? Diesen Fragen stellten sich Klaus-Motoki Tonn (44), Leiter der Kommunikation der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, und Prof. Dr. Lars Harden (44) von der Hochschule Osnabrück beim Jahresempfang der Kirchenkreise Hittfeld und Winsen.

Zum diesjährigen Weltgebetstag am Freitag 2. März 2018 laden wieder viele Gemeinden ein.

Vorbereitet wurde er in diesem Jahr von Frauen in Surinam (ehem. Frz. Guayana).

18 Uhr Marschacht (Elbmarsch-Region)

anwendungsgebiete lisinopril tabletten

Kinder spüren genau, wann sie satt sind – im Gegensatz zu manchen Erwachsenen. Allerdings haben sie noch kein Gefühl dafür, welche Mengen satt machen, das heißt, dass das Auge bei den kleinen Essern oft größer ist als der Magen.

Spezielles Essen für Kinder wie mit Kalzium oder Vitaminen angereicherte Quarks oder Fruchtsäfte sind weder notwendig noch gesünder, oft sogar recht zuckerhaltig. Die Tagesdosis an Vitaminen lässt sich auch über gesunde Ernährung zuführen.

Bei Tränen keine Süßigkeiten zum Trösten verabreichen, das Kind gewöhnt sich daran und hat als Erwachsener nicht selten mit Kummerspeck zu kämpfen.

Kinder verstehen abstrakte Argumente wie "Davon wirst du groß und stark", "Das macht dick", "Davon bekommst du schlechte Zähne" nicht, sie bewirken häufig das Gegenteil.

Ihr Kind lernt irgendwie nicht so schnell wie andere? Jetzt auf eine Lernstörung testen!

Ein nahrhaftes Frühstück und ein vollwertiger Pausensnack beugen dem Appetit auf Süßigkeiten vor. Kinder, die gut gefrühstückt haben, verspüren kaum das Verlangen, sich kurz danach den Bauch mit Süßigkeiten vollzuschlagen.

Süßwaren sind in der Regel zu zuckerhaltig und fett, warnt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Eine einseitig süße Ernährung führt bei Kindern zu Leistungsabfall und Konzentrationsschwäche. Denn Süßigkeiten enthalten zwar jede Menge Kalorien, aber keine Vitamine, die für das Konzentrationsvermögen so notwendig sind. Zu den eigentlichen Mahlzeiten können naschsüchtige Kinder das Defizit kaum aufholen, da es ihnen nach diversen Keksen und Schokoriegeln an Appetit auf Gemüse, Obst, Kartoffeln und Brot mangelt.

Die Folgen der einseitig süßen Ernährung reichen noch weiter: Heute leiden schon Dreijährige und viele Schulanfänger unter Karies. Auch stellen Ärzte bei Kindern und Jugendlichen immer häufiger erhöhte Cholesterinwerte, Bluthochdruck und Diabetes fest.

Durchschnittlich essen Siebenjährige täglich 60 bis 70 Gramm Zucker, fand das Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund heraus – Tendenz steigend. Rund ein Viertel dieser Menge stammt allein aus gesüßten Getränken, den Rest nehmen Kinder zumeist mit Süßigkeiten, Puddings und gezuckerten Fruchtjoghurts zu sich. Vorsicht auch bei fertigen Müslimischungen: Sie enthalten meist Zucker oder Schokolade. Auch Nuss-Nougat-Creme und Gebäck enthalten viel Zucker und Fett und gehören deshalb höchstens ausnahmsweise auf den Speisezettel.

Oft sind es die Erwachsenen, die Kinder zu einem exzessiven Süßigkeiten-Konsum erziehen: Großeltern oder Bekannte bringen Naschereien mit, Eltern reichen Süßigkeiten als Trostmittel und als Belohnung, wenn das Kind den Teller leer gegessen hat oder besonders brav war.

Allerdings sollte es nicht darum gehen, Süßes grundsätzlich zu verdammen. In einer 1998 im British Medical Journal veröffentlichten Untersuchung über den Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Süßigkeiten und der Lebenserwartung, kamen Ärzte und Wissenschaftler zu einem überraschenden Fazit: Kinder, die ab und zu Süßes naschen, haben bessere Chancen ein hohes Lebensalter zu erreichen als Menschen, die wenig Süßes essen.

Trotzdem sollten Eltern alles daran setzen, ihre Kinder zu "moderaten Naschern" zu erziehen. Denn nur wenn sich Naschen in Grenzen hält, ist es gesundheitsverträglich. Ab und zu können Eltern auch Chips und Salzstangen anbieten – wegen des hohen Fettgehalts aber nicht eine ganze Tüte, sondern für jedes Kind ein kleines Schälchen. Da fast alle Kinder gern Kaugummis naschen, bieten sich als Alternative zu Süßigkeiten auch zuckerfreie Kaugummis an. Mit Obstsalat, Apfelmus und Bananen können Eltern den Appetit ihrer Kinder auf Süßes ebenfalls gut kompensieren. Auch verdünnte Säfte sowie ungezuckerter Fruchtjoghurt eignen sich als Nasch-Alternative – ein Highlight sind sie gefroren als Eis zum Schlecken.

Legen Sie keine Süßigkeitenvorräte an. Das verführt zum Naschen.

Süßigkeiten sollten die Kleinen immer nur in kleinen Portionen erhalten.

Zähneputzen nach jeder süßen Mahlzeit bietet Schutz vor Karies und macht Kindern die Gefahr von Süßigkeiten bewusster.

"Betthupferl" nach dem Zähneputzen am Abend sind tabu.

Nach dem Mittagessen muss es nicht immer ein süßes Dessert sein – ein kleingeschnittener Apfel oder eine Schale mit ungesüßten Erdbeeren ist nicht nur besser für die Zähne, sondern sorgt auch für die Vitaminzufuhr.

Eltern sollten Kindern ein Vorbild sein und selbst so wenig wie möglich naschen.

Stellen Sie sicher, dass Ihr Kind mit maßlosem Naschen nicht fehlende elterliche Zuwendung kompensiert.

Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Bioflavonoide. Manche der Vitalstoffe sind lebenswichtig

Wenn das Kind lustlos mit dem Essen herumspielt, sind Eltern verzweifelt. In vielen Fällen ist das jedoch unnötig. Einige Kinder werden von Mini-Menüs satt, während andere beherzt wie kleine Bauarbeiter essen. Doch dies sollte Eltern nicht beunruhigen. "Kinder unterscheiden sich in ihrem Energiebedarf, deshalb ist ein Kind kein schlechter Esser", sagt Ernährungswissenschaftlerin Ulrike Limmer. Die Grundmenge variiert proportional zum Körpergewicht – und dies hat in diesem Alter eine enorme Spannbreite: Es kann je nach Körpergröße zwischen zehn und 15 Kilogramm liegen.

"Das Thema 'schlechter Esser' wird von den Eltern oft hochgeschaukelt", sagt Limmer. Wenn die Eltern genau aufschreiben, was ihr Kind den Tag über isst, stellt sich meist heraus: Das Kleine bekommt genug.

"Es ist nur ganz selten, dass ein Kind krank wird, weil es ein schlechter Esser ist", meint die Expertin. Was hingegen stimmt: Wenn die Kleinen krank werden, dann lässt auch ihr Appetit nach. Da geht es ihnen nicht anders als Erwachsenen – nur, dass ihnen die Lust am Essen meistens schon zwei Tage vor Ausbruch eines Infekts vergeht. Auch dauert es nach der Erkrankung recht lange, bis sie wieder richtig essen mögen, sagt die Expertin. Häufig kommt es dann vorübergehend sogar zu einem Rückschritt – so wollen manche plötzlich nur noch Milch trinken. Diese Phase kann Wochen anhalten. Danach aber findet dann oft ein richtiger Entwicklungsschub statt, sodass die Kinder etwa viel selbstständiger essen als vor dem Infekt.

Auch Annette Kast-Zahn und Hartmut Morgenroth kommen in ihrem Buch "Jedes Kind kann richtig essen" zu dem Schluss: "Gesunde Kinder können gar nicht zu wenig essen, wenn sie genug angeboten bekommen. Sie wissen ganz genau, wie viel sie essen müssen. Sie wissen es besser als die Eltern."

atorlip-20 hartkapseln 20mg dosierung
amantadine rezeptfrei ohne kreditkarte

gibt es in polen lisinopril frei zu kaufen

Die ArbMedVV: Neu aufgelegt wurde die Verordnung zuletzt im Jahr 2013.

Schon bevor die Beschäftigten überhaupt ihren ersten Arbeitstag antreten, muss genau analysiert werden, welche gesundheitlichen Gefahren bei welchen Tätigkeiten drohen und wie sich das Gefahrenpotential senken lässt.

Für die Durchführung der arbeitsmedizinischen Vorsorge muss die Unternehmensleistung laut ArbMedVV außerdem einen Arzt bzw. eine Ärztin einstellen (es sei denn, es existiert schon ein Betriebsarzt, dann ist dieser vorrangig mit den Vorsorgemaßnahmen zu beauftragen).

Dem verantwortlichen Mediziner sind alle wichtigen Informationen mitzuteilen, auch die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung. Zudem muss dieser Zugang zu allen Arbeitsbereichen erhalten.

Die Unternehmensleitung ist nach § 3 Absatz 4 ArbMedVV weiterhin dazu verpflichtet, eine Vorsorgekartei zu führen. In dieser muss dokumentiert werden, wann und aus welchen Gründen Vorsorgeuntersuchungen erfolgt sind. Bis zur Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses sind die gesammelten Daten für jeden Mitarbeiter aufzubewahren. Zuständige Behörden müssen auf Anfrage Kopien erhalten können. Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses muss auch die betreffende Person einen Abzug erhalten.

Die ArbMedVV unterscheidet zwischen drei grundlegenden Vorsorgevarianten, die im Folgenden einmal genau beleuchtet und mit Beispielen erklärt werden:

  • Pflichtvorsorge: Unternehmensleiter müssen Pflichtvorsorge für die Beschäftigten veranlassen, welche von diesen dann auch wahrgenommen werden muss. Sowohl vor der Aufnahme der eigentlichen Tätigkeit und danach in regelmäßigen Abständen sind entsprechende Maßnahmen durchzuführen. So trifft die Pflichtvorsorge beispielsweise Arbeiter, die mit Gefahrstoffen wie Asbest oder mit biologischen Arbeitstoffen wie Hepatitis-Viren zu tun haben.
  • Angebotsvorsorge: Mit dem Begriff Angebotsvorsorge werden verschiedenen Pflichtmaßnahmen bezeichnet. So muss diese alternativ angeboten werden, wenn zwar keine Pflichtvorsorge, aber eine Bedrohung durch bestimmte (in den Anhängen der ArbMedVV aufgelistete) Gefahrstoffe vorhanden ist. Angebotsvorsorge ist auch anzubieten, wenn Beschäftigte durch berufliche Tätigkeiten erkranken. Dies gilt ebenfalls, wenn eine längere Verzögerungsdauer (Latenzzeit) zwischen der Tätigkeit und dem dazu gehörigen Krankheitsausbruch liegt. Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses überträgt sich diese Verpflichtung auf den gesetzlichen Unfallversicherungsträger.
  • Wunschvorsorge: Arbeitgeber werden weiterhin dazu verpflichtet, Arbeitnehmern auf Wunsch eine regelmäßige arbeitsmedizinische Vorsorge zu ermöglichen. Klagt beispielsweise ein Lagerarbeiter über Schmerzen an den Füßen (in Sicherheitsschuhen), kann sich dieser eigenständig an den zuständigen Mediziner wenden und das Problem diagnostizieren lassen. Besser angepasste Schuhe können dann die Beschwerde lindern. Wunschvorsorge muss nicht vorhanden sein, wenn aufgrund der Gefährdungsbeurteilung keine arbeitsmedizinischen Gesundheitsschäden zu erwarten sind.

Neben dem Arbeitgeber bekommt auch der zuständige Arzt von der ArbMedVV bestimmte Pflichten auferlegt. So ist er in jedem Fall dazu angehalten, sich vor dem Antritt seiner medizinischen Tätigkeit im Betrieb die notwendigen Kenntnisse über die geltenden Verhältnisse am Arbeitsplatz zu verschaffen.

Zieht er körperliche oder auch klinische Untersuchungen bei den Beschäftigten in Erwägung, muss er diese zunächst auf ihre Erforderlichkeit überprüfen. Außerdem darf er Eingriffe dieser Art ausschließlich mit Einverständnis der zu untersuchenden Personen durchführen. Wie auch andere Mediziner unterliegt der nach der ArbMedVV verpflichtete Arzt der Schweigepflicht.

Biomonitoring, also das Überwachen von Gefahrstoffen und ihre Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit (sichtbar beispielsweise durch die Analyse von Körperflüssigkeiten), gilt als nötiger Bestandteil der arbeitsmedizinischen Maßnahmen. Ohne Einverständnis der Beschäftigten dürfen diese Biomonitoring aber nicht ausgesetzt werden.

Geben die Auswertungen des Arztes Grund zur Annahme, dass die Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz nicht ausreichen, ist er verpflichtet, den Arbeitgeber darüber zu informieren und alternative Maßnahmen vorzuschlagen.

Auch durch die konstante Veränderung der Arbeitswelt fehlen in vielen Beschäftigungsbereichen noch absolute arbeitsmedizinische Erkenntnisse. So hat sich in Bezug auf § 9 ArbMedVV ein Ausschuss für Arbeitsmedizin gebildet, der damit beauftragt ist, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in arbeitsmedizinischen Fragen zu beraten.

Dafür muss der Ausschuss, der sich unter anderem aus Vertretern der Arbeitgeber, Länderbehörden, Gewerkschaften und der gesetzlichen Unfallversicherung zusammensetzt, aktuelle wissenschaftliche Kenntnisse analysieren und auswerten. Auf diese Weise werden auch Empfehlungen für die Gesundheitsvorsorge im Betrieb ausgesprochen.

Das neue Kurheilverfahrensmodell „Gesundheitsvorsorge aktiv“ (GVA) wurde 2014 unter dem Motto „Veränderungen in der Arbeitswelt erfordern zeitgemäße Lösungen im Bereich der Gesundheitsvorsorge“ gestartet. Nun geht das Projekt in die Verlängerung bis Ende 2016.

Die Schwerpunkte des ganzheitlichen Kur-Modells GVA liegen auf Bewegung, Ernährung und mentaler Gesundheit. „Gesundheitsvorsorge aktiv“ soll die gesunden Lebensjahre verlängern, Krankenständen vorbeugen und krankheitsbedingte Ausfallzeiten verringern. Ziel der GVA ist es, Lebensqualität nachhaltig zu verbessern – es geht um Unterstützung und langfristig positive Beeinflussung des Lebensstils.

Die „Gesundheitsvorsorge aktiv“ startete mit 1. Jänner 2014 und wurde in einer Pilotphase zielgruppenbezogen für erwerbsfähige Personen in zunächst vier, dann acht ausgewählten Gesundheitsbetrieben in ganz Österreich angeboten. Dabei werden Kurhäuser ausgewählt, die langjährige Erfahrung und qualitativ ausgezeichnete Leistungen im Kur- und Rehabilitationsbetrieb aufweisen.

Bis Mitte 2015 haben rund 9300 Versicherte des ASVG-Systems diese neue Form der Kuraufenthalte in Anspruch genommen. Nach einer Art theoretischem Basismodul schließt eine weitere schwerpunktmäßige Behandlung und Kur in Form eines individuellen Moduls an, bei dem der Fokus beispielsweise auf Ernährung oder psychischer Heilung liegt.

Deklariertes Ziel ist eine langfristige Lebensstiländerung. Der Patient soll nicht nur in der Zeit der Kur auf seine Gesundheit achten, sondern generell auch nach dem Kuraufenthalt das dort Erlernte in den Alltag integrieren. Diese Stoßrichtung bedeutet ein weg vom ‚Quasi-Urlaub‘, als der ein Kuraufenthalt oftmals betrachtet wurde, hin zu einer Neuausrichtung des Kurkonzepts, das nachhaltig wirken soll.

Das Pilotprojekt GVA ist derzeit eingeschränkt auf Personen im Alter zwischen 30 und 55 Jahren, die gesundheitliche Schwierigkeiten mit dem Bewegungs- und Stützapparat haben und die noch nie vorher auf Kur waren.

Übergewicht ist der wichtigste Risikofaktor für die Entstehung des Diabetes mellitus Typ 2.

Besonders häufig sind Fettstoffwechselstörungen, die mit einer Erhöhung des für das Herz-Kreislaufsystem gefährlichen LDL-Cholesterins und der Triglyceride einhergehen. Außerdem drohen Leberverfettung, Gicht und Gallensteine.

Das Übergewicht führt zu einer Überlastung der Gelenke besonders im unteren Wirbelsäulenbereich, in den Hüftgelenken sowie Knie- und Sprunggelenken. Dies beschleunigt den Verschleiß und führt zu chronischen Schmerzen, denen oft nur noch durch dauerhafte Einnahme von Schmerzmitteln oder einer Operation beizukommen ist.

Die Diagnose Übergewicht können Sie bereits zu Hause nach dem Blick auf die Waage und der Berechnung Ihres BMI oder Broca-Index stellen. Ist ein BMI von 30 bzw. das Broca-Normalgewicht um 20% überschritten, liegt also ein deutliches Übergewicht vor, sollten Sie auf jeden Fall Ihr Gewicht reduzieren, da ein erhöhtes Risiko für die o.g. Komplikationen besteht. Ein geringes Übergewicht (BMI 25-30) ist nur behandlungsbedürftig, wenn bereits zusätzliche Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems oder eine Zuckerkrankheit vorliegen.

Der Hausarzt wird zunächst einige Untersuchungen wie Blutuntersuchungen, Ultraschall von Leber und Gallenblase und EKG durchführen, um festzustellen, ob bereits Organschäden durch das Übergewicht aufgetreten sind. Organische Ursachen für das Übergewicht können durch eine gründliche Untersuchung weitgehend ausgeschlossen werden.

Jetzt können Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt und/oder einem Ernährungsberater die Therapie und das Behandlungsziel festlegen.

Übergewicht bei Kindern – Was tun?

Ihr Kind ist übergewichtig? Und Sie wissen nicht recht, wie Sie die Lage ändern können? Diäten sind bei Kindern – genau wie bei Erwachsenen – völlig fehl am Platze. Gehen Sie besser Schritt für Schritt vor. Ändern Sie langsam aber sicher die Ernährungs- und Trinkgewohnheiten nicht nur Ihres Kindes, sondern am besten die der ganzen Familie. Welche Faktoren Ihr Kind dick machen und worauf Sie achten sollten, damit es wieder schlank wird, erfahren Sie im folgenden Artikel. Starten Sie am besten noch heute mit der Umsetzung unserer Tipps – für Ihr Kind und Ihre ganze Familie :-).

Jeder zweite Erwachsene ist zu dick. Aber auch schon jedes sechste Kind hat mit demselben Problem zu kämpfen und ist übergewichtig1. An den Genen kann es nicht liegen, denn diese sind ja immer noch dieselben wie vor tausenden von Jahren. Neben zu wenig Bewegung ist eine falsche Ernährung die Hauptursache von Pausbäckchen und Speckröllchen.

Schon im Kleinkindalter geht es los: Zu viel tierisches Eiweiss, zu viel Weissmehl, zu viel Zucker sowie ein Übermass an falschen Fetten macht viele Kids nicht nur dick, sondern oft auch krank. So war der jüngste Patient mit Alterszucker (Diabetes Typ 2) bei Diagnosestellung gerade einmal fünf Jahre alt – und er kam nicht etwa aus den USA, sondern aus Deutschland!

Weitere Gesundheitsbeschwerden, die gerne mit Übergewicht einhergehen und oft schon Kinder betreffen können, sind Gallensteine, eine Fettleber, Wirbelsäulenprobleme, Rückenschmerzen sowie übergewichtsbedingte Fehlstellungen der Gelenke, die zu X-Beinen und Spreizfüssen führen können.

Hormonelle Störungen können sich infolge von Übergewicht ebenfalls einstellen und eine frühzeitige Pubertät bis hin zu Unfruchtbarkeit mit sich bringen. Selbst Asthma kann sich bei Übergewicht verschlimmern, und nachts sorgen Atemstörungen dafür, dass dicke Kinder lauter schnarchen als schlanke Kinder2.

Übergewicht führt bei Kindern ausserdem nicht selten zu einem geringen Selbstwertgefühl, zu Aussenseitertum sowie zu Mobbing durch Gleichaltrige. Sorgen Sie deshalb dafür, dass Ihr Kind nicht zum Opfer wird. Achten Sie auf eine gesunde, vitalstoffreiche und lebendige Ernährung. Sie macht Ihr Kind nicht nur schlank, sportlich, leistungsfähig und beliebt, sondern beugt schon jetzt späteren Zivilisationskrankheiten vor.

Doch wie genau geht man vor? Was kann man tun, damit das dicke Kind – und zwar ganz entspannt und gutgelaunt - wieder schlank wird?

Die richtige Ernährung beginnt direkt nach der Geburt. Muttermilch ist die von der Natur vorgesehene Nahrung für Babys in den ersten Lebensmonaten. Sie enthält in den ersten Lebenstagen der Kleinen etwas mehr Protein (2,6g/100ml), ab der dritten Woche dann nur noch ca. 1,1g Eiweiss pro 100 Milliliter bei einem Energiegehalt von durchschnittlich 69 Kilokalorien. Daher dürfen wir davon ausgehen, dass diese Kalorien- und Eiweissmengen ideal für das gesunde Wachstum eines Babys sind.

So lange Babys ausschliesslich Muttermilch trinken, ist alles bestens. Säuglingsmilchnahrungen fürs Fläschchen können dem Original zwar noch längst nicht das Wasser reichen, jedoch wurde zumindest der Eiweissgehalt dem Vorbild Muttermilch inzwischen angenähert3. So richtig dicke kommt es deswegen erst im Beikostalter, nämlich dann, wenn die Kleinen zu viel Kuhmilch oder entsprechende Milchprodukte bekommen.

Besonders ungünstig sind die gerne gekauften Babydesserts mit Joghurt oder Quark (Joghurt & Frucht, Quarktöpfchen usw.) oder Griessbrei und Pudding, die häufig als Zwischenmahlzeit ab dem 7. oder 8. Monat Einsatz finden. Sie liefern bis zu 3,4g Eiweiss pro 100g und damit bis zu dreimal so viel wie Muttermilch. Deshalb rät sogar die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V., die nun wirklich nicht für besonders ökologische Ernährungsempfehlungen bekannt ist, ganz offiziell von Zwischenmahlzeiten dieser Art ab4.

Eine amerikanische Studie an über 19.000 Babys ergab, dass Säuglinge, die in den ersten Lebensmonaten schnell zunahmen, im Alter von sieben Jahren häufiger übergewichtig waren5. Es zeigte sich, dass neben einer zu hohen Kalorienaufnahme vor allem zu viel tierisches Eiweiss (insbesondere aus Milchprodukten) an der Misere schuld ist6.

Bei einer hohen Eiweisszufuhr steigt die Konzentration freier Aminosäuren im Blut. Diese regen die Ausschüttung von Insulin und einem bestimmten Wachstumsfaktor an (Insulin like Growth Factor-1 = IGF-1). Beide beeinflussen sowohl das Wachstum als auch die Gewichtszunahme ganz entscheidend7.

Durch die Ernährung im Säuglings- und Kleinkindalter wird der Stoffwechsel aber nicht nur für den Moment beeinflusst, sondern sogar langfristig programmiert. Kinder also, die im Babyalter mit Milchprodukten (oder anderen eiweissreichen Lebensmitteln) gemästet werden, sind im späteren Alter deutlich stärker für Übergewicht anfällig als Kinder, die nur ihrem Bedarf gemäss mit Eiweiss versorgt werden.

Zu viel Eiweiss aus Milch oder auch aus anderen tierischen Quellen macht jedoch Kinder nicht nur dick. Es verlangt ausserdem Schwerstarbeit von den Nieren, denn es wird zu Harnstoff abgebaut und der muss über die Nieren erst einmal ausgeschieden werden können.

Weil Säuglingsnieren den Urin noch nicht so stark konzentrieren können wie ausgereifte Nieren, ist dazu eine erhöhte Flüssigkeitsmenge nötig. Wenn Babys sich jedoch mit dem Trinken zurückhalten, ist dies besonders ungünstig. Auch der Darm wird nicht selten in Mitleidenschaft gezogen. Studien belegen, dass Kuhmilch im ersten Lebensjahr zu unbemerkten Darmblutungen führen kann8.

Nach den offiziellen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V.9 benötigt ein Baby im Beikostalter 10g Eiweiss pro Tag. Für ein Kleinkind bis vier Jahren wird 1g Eiweiss pro Kilogramm Körpergewicht empfohlen. Doch was die Kleinen heutzutage verspeisen, liefert sehr viel mehr Eiweiss als nötig. Bis zu 5g Eiweiss pro Kilogramm Körpergewicht ist leider keine Seltenheit. Hier ein Glas Milch macht 7g Eiweiss, da ein Wiener Würstchen von der freundlichen Verkäuferin zugesteckt gleich noch einmal 10g – und schon ist der Eiweissbedarf eines Kleinkindes von 17 Kilogramm Körpergewicht bereits gedeckt, ohne dass das Kind auch nur eine einzige ausgewogene Mahlzeit gegessen hätte.

Kuhmilch und Produkte daraus enthalten nun aber nicht nur viel Eiweiss, sondern auch nur relativ wenig biologisch verwertbares Eisen. Zusätzlich behindert Kuhmilch die Eisenaufnahme aus anderen Lebensmitteln. Mit jedem Becher Kuhmilch und mit jedem Milchfläschchen zu viel sinken daher die Eisenwerte im Blut10.

Besonders ungünstig ist es, wenn Kleinkinder noch "an der Milchflasche hängen", statt eine ausgewogene Kost mit viel Obst und Gemüse zu verspeisen. "Flaschenkinder" kommen schnell auf einen halben Liter Milch pro Tag und mehr, leiden dafür aber doppelt so häufig unter einem Eisenmangel wie Kinder mit ausgewogener Kost.

Beginnen Sie daher gegen Ende des ersten Lebensjahres, Ihrem Kind – wenn es bisher die Flasche bekam – diese abzugewöhnen und es dazu zu animieren, aus einem Becher zu trinken – eine Massnahme, die rasch zu einer Reduktion der täglich verzehrten Milchmenge führt und damit nicht nur zu einem ausgeglicheneren Eisenhaushalt, sondern auch zu einem gesünderen Gewicht.

Es steht ausser Frage, dass Kinder für ein gesundes Wachstum genügend Eiweiss brauchen – aber eben nicht ZU VIEL Eiweiss und schon gar nicht in Form von Wurst und Käse. Diese nämlich belasten das Kind mit reichlich Salz – und im Falle von Wurst – auch mit Nitritpökelsalz.

Während Letzteres als gesundheitsschädliche Substanz mit krebserregendem Potential grundsätzlich nicht in die Kinderernährung gehört – ob die Kinder nun dick oder dünn sind – führt schon das ganz "normale" Salz nicht nur zu Wassereinlagerungen und fördert daher Übergewicht, sondern kann (wie weiter unten erklärt) im Übermass verzehrt offenbar auch die Entstehung von Autoimmunerkrankungen unterstützen.

augmentin tropfen kaufen

lisinopril 5mg preisvergleich 12 stück

In einem berühmten indischen Rechtsfall ist im Jahr 2001 von der NRO "The People’s Union for Civil Liberties" eine Petition im öffentlichen Interesse beim Obersten Gericht eingereicht worden. Das Gericht traf daraufhin bahnbrechende Entscheidungen für das MaN, in denen es ausdrücklich darauf verwies, dass das Recht auf Leben das Recht in Menschenwürde zu leben beinhaltet, was auch das MaN umfasst. Außerdem stellte das Gericht in seinen einstweiligen Verfügungen fest, dass die Prävention von Hunger eine der Hauptpflichten des (Zentral- und auch jedes Glied-)Staates sei. Dieser Fall wurde in Indien zu einem der größten Bürgerbegehren der letzten Jahre. Mehr als 20 einstweilige Verfügungen sind seit 2001 in diesem Fall erlassen worden. Unter anderem wurde ein Gesetz beschlossen, welches den Armen in ländlichen Gebieten Beschäftigung garantiert ("National Rural Employment Guarantee Act"). Das Oberste Gericht ordnete außerdem die Einrichtung eines "Überwachungskomitees" an und ernannte Kommissare zur Überwachung der Einhaltung der gerichtlichen Verfügungen. Die Aufgaben des Komitees bzw. der Kommissare umfassen unter anderem, Fehlentwicklungen zu beobachten, die das öffentliche Verteilungssystem beeinträchtigen, darüber Nachforschungen anzustellen, gegebenenfalls darüber Bericht zu erstatten und Abhilfe zu verlangen sowie Empfehlungen zu geben.

Zwei illegale Flüchtlinge strengten im Jahr 1995 ein Gerichtsverfahren an, nachdem ihnen Sozialhilfe verwehrt worden war. Das Oberste Gericht bestätigte gemäß dem Sinne des MaN, dass jeder, der in einem demokratischen Staat lebt, Anspruch auf ein menschenwürdiges Existenzminimum hat. Diese ungeschriebene Verfassungsregel wurde daraufhin explizit in die Verfassung aufgenommen, und Flüchtlinge haben seitdem Anspruch auf die notwendige Unterstützung, die für ein menschenwürdiges Leben in der Schweiz notwendig ist.

Die brasilianischen Erfahrungen gehören zu den umfangreichsten in Bezug auf die Umsetzung des MaN: Die Regierung hat gemeinsam mit der Zivilgesellschaft umfassende Gesetzespakete geschnürt, handlungsfähige Institutionen geschaffen und Mittel bereitgestellt, um unterschiedliche Gesellschaftsgruppen mit verschiedensten Maßnahmen zu unterstützen. Die bekannteste Komponente ist das Transferprogramm "Bolsa Familia“. Aber auch Vermarktungsförderung für Kleinbauern, Zisternenbau, Kleinkredite, Ernährungsaufklärung oder Niedrigpreis-Restaurants wurden gefördert. Mehrere Millionen Haushalte profitieren von diesen Programmen. Obwohl es Kritik an der Effizienz und an der karitativen, nicht umverteilenden Grundauslegung der Politik gibt, ist es eines der erfolgreichsten Hungerbekämpfungsprogramme der neueren Zeit.

Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz, eine Erkrankung des Gehirns, die mit einer zunehmenden Schwächung des Gedächtnisses, des Verstandes und Denkvermögens einhergeht.

Geschrieben von: Redaktion in Gesundheit 16. September 2008 1 Kommentar 4,157 Aufrufe

Alzheimer ist eine schwere Gedächtnisfunktionsstörung. Bild: © fotolia.de

Diese Krankheit beginnt meist in fortgeschrittenem Alter, Frauen sind stärker betroffen als Männer und bereits jede dritte 90-jährige Person erkrankt an Alzheimer .

Je stärker die Krankheit die mentalen Fähigkeiten einschränkt, desto schwerer sind für die Kranken auch alltäglich Aufgaben zu bewältigen, und einige Jahre nach dem ersten Auftreten dieser Erkrankung werden die meisten Betroffenen pflegebedürftig. Besonders schlimm für die Angehörigen ist meist, dass die Kranken sie nicht mehr erkennen.

Alois Alzheimer, ein deutscher Neuropathologe und Psychiater, nach dem die Krankheit benannt ist, entdeckte 1906 erstmals die Anzeichen im Gehirn seiner Patienten: kleine Veränderungen in der Hirnstruktur.

Die Ursachen für Alzheimer sind bislang noch nicht geklärt, doch scheinen viele verschiedene Faktoren die Entstehung zu beeinflussen. Dazu gehören beispielsweise eine genetische Veranlagung, zurückliegende schwere Verletzungen am Kopf, bestimmte Grunderkrankungen wie Schilddrüsenunterfunktion oder Zuckerkrankheit, Bluthochdruck oder Depressionen; Kinder von Spätgebärenden haben ebenfalls ein höheren Risiko, an Alzheimer zu erkranken.

Die Erkrankung geht mit einer Störung im Hormongleichgewicht des Gehirns einher, genauer: der Botenstoffe Glutamat und Acetylcholin. Das Missverhältnis sorgt dafür, dass Nervenzellen im Gehirn absterben.

Je mehr Nervenzellen absterben und je mehr unvollständig abgebaute Reste sich im Gehirn ablagern, desto stärker werden die Hirnfunktionen gestört. Die Fähigkeit, sich zu orientieren, Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten, planvoll zu handeln und zu kommunizieren lassen mit dem Fortschreiten der Krankheit immer mehr nach.

Die Beschwerden bei Alzheimer sind individuell unterschiedlich und nicht bei allen Betroffenen gleich stark ausgeprägt. Ausmaß und Art der Beschwerden sind von den Lebensumständen des Patienten, der betroffenen Hirnregion und dem körperlichen Zustand abhängig.

Zunächst ist oft das Hippocampus betroffen – der Bereich des Gehirns, der für das Erinnern zuständig ist, ein typisches Symptom ist der Verlust des Kurzzeitgedächtnisses. Sind vordere Bereiche des Gehirns betroffen, so ist die Sprachfähigkeit beeinträchtigt, ein typisches Symptom sind Wortfindungsschwierigkeiten.

Werden die ersten Beeinträchtigungen bemerkt, liegt der Beginn der Gehirnveränderungen meist schon Jahre zurück. Trotz individuell verschiedener Abläufe unterscheidet man allgemein drei Stadien:

  • 1. Stadium – leichte Demenz: Zu Beginn ist oft das Kurzzeitgedächtnis beschädigt, neue Informationen können nicht mehr gespeichert werden. Die Kranken führen bereits Erledigtes noch einmal aus, sie vergessen Namen, fragen ständig das gleiche und wiederholen sich. Den Patienten fällt es schwer, Worte zu finden, ihre Sätze werden immer kürzer und einfacher, sie verwechseln Datum und Uhrzeit. Die Betroffen merken die Veränderungen der Krankheit und reagieren mit Scham, Angst, Niedergeschlagenheit, sowie Wut und Aggression.
  • 2. Stadium – mittelgradig schwere Demenz: In diesem Stadium brauchen die Betroffenen mehr Unterstützung von anderen Personen, denn sie haben zunehmend Schwierigkeiten, ihren Alltag zu bewältigen. Namen von gut bekannten Personen und Angehörigen werden vergessen, Körperpflege, Ankleiden und Nahrungsaufnahme erledigen die Betroffenen nur mit großer Mühe. Außerhalb der Wohnung verlaufen sich die Patienten, in der eigenen Wohnung finden sie sich kaum noch zurecht. Der Tag-Nacht-Rhythmus kann verloren gehen. Der Umgang mit Alzheimer-Patienten wird durch abrupte Stimmungswechsel, kombiniert mit Aggression oder starker Zurückgezogenheit, oft sehr schwer.
  • 3. Stadium – schwere Demenz: Die Betroffenen sind völlig auf fremde Hilfe angewiesen, der Wortschatz ist stark eingeschränkt, Kommunikation ist nur sehr schwer möglich. Häufig kommt es zu Ausfällen der Körperkontrolle und wegen des körperlichen Abbaus werden viele Betroffene bettlägerig und anfällig für Infektionen.

Bislang gibt es keine speziellen Therapien, um den Zerfall der Nervenzellen im Gehirn dauerhaft zu stoppen. Aber einige Medikamente können den Verlauf von Alzheimer verlangsamen und damit auch die Symptome (Angst, Schlaflosigkeit, Unruhe, Niedergeschlagenheit) mildern. Diese Medikamente greifen in den Hormonstoffwechsel des Gehirns ein: Cholinesterasehemmer verhindern den Abbau des Botenstoffs Acetylcholin, der bei Alzheimer-Erkrankten in zu geringen Mengen vorhanden ist.

Mittlerweile hat man zudem verschiedene Therapie- und Trainingsformen entwickelt, die den Verlauf der Krankheit verlangsamen. Dazu gehören beispielsweise Gedächtnistrainings und Konzentrationsübungen, Musiktherapie, Selbsterhaltungstraining, bei dem sich die Erkrankten mit Fotos und Erlebnissen aus ihrem eigenen Leben beschäftigen, um ihr Wissen über sich selbst wachzuhalten. Auch Trainings, die alle Sinne ansprechen, sind eine mittlerweile erprobte Therapieform, die das Wohlgefühl der Patienten steigern kann.

Bewerten Sie diesen Artikel!

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann sagen Sie uns doch einfach Ihre Meinung.

Windows 10 Version 1803 (Frühlings-Update) steht bereits zum Download bereit. So erhalten Sie die ISO-Datei.

Microsoft liefert mit Redstone 4 (Spring Creators Update) das nächste große Update für Windows 10 aus. Hier die Neuerungen.

In der neuen PC-WELT zeigen wir Ihnen unter anderem, wie Sie Windows reparieren, aufräumen und optimieren.

Unter iOS lassen sich Sprachnachrichten von Whatsapp auch dann anhören, wenn man zu einer anderen App wechselt.

Intel wird eine Reihe älterer Prozessoren nicht mit Microcode-Updates gegen Spectre versorgen.

Ist der Rundfunkbeitrag verfassungswidrig? Diese spannende Frage klärt das Bundesverfassungsgericht im Mai.

Das iPad der sechsten Generation trudelt bei den ersten Bestellern ein. Wer Schnäppchen machen will, sucht besser nach iPad 5.

Für eine Windows-10-Lizenz müssen Sie nicht tief in die Tasche greifen. Mitunter kostet der Lizenzschlüssel nur zehn Euro.

Meltdown, Spectre und Co. gefährden Ihren PC. Unser Ratgeber erklärt das Bios- bzw. Uefi-Update Schritt für Schritt.

Mit zunehmendem Alter der Hardware steigt die Fehleranfälligkeit. Diese Software verrät, wie es um die Gesundheit Ihres PCs steht.

Myfritz-Nutzer erwartet bei der Anmeldung auf der Webseite myfritz.net mitunter eine Fehlermeldung. So gehen Sie vor.

Missglückte Prognosen: Von Facebook wird in 5 bis 6 Jahren kein Mensch mehr reden. Und: Das Internet wird kein Massenmedium!

Das Black Shark von Xiaomi richtet sich primär an Gamer und hat entsprechend leistungsfähige Hardware an Board.

Windows 10 & Office 2016 legal für nur 31 Euro kaufen? Wie das geht, zeigen wir Ihnen in diesem Video.

Diese Woche bei Tech-up Weekly: Chip-Layout der neuen Geforce-Generation ist fertig & Intel patentiert Mining-CPU.

Wir testen, wie der 399-Euro-PC, den wir für Sie konfiguriert haben, in aktuellen Spielen wie Fortnite, CS:GO & GTA V abschne .