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Zudem besitzen Haushalte aus der Mittelschicht, welche sich in prekären Lebenslagen oder Krisen befinden (z.B. geringes Einkommen, Scheidung, Krankheit, Kurzarbeit etc.), ein erhöhtes Armutsrisiko (vgl. Meier, U./Preuße, H./Sunnus, E. M. 2003, S. 74).

Kinder und Jugendliche stellen in unserer Gesellschaft die Bevölkerungsgruppe dar, die am häufigsten von Deprivation betroffen ist (vgl. BMAS 2005, S. 76ff). Betroffenheit und Ausmaß scheinen besonders im Zusammenhang mit der finanziellen Situation ihrer Familien zu stehen (vgl. Mengel, M. 2007, S. 53ff). Die Anzahl Heranwachsender, die in materieller Armut aufwachsen müssen, hat im Jahr 2007, in Zeiten des Konjunkturaufschwungs ihren Höchststand erreicht. „Nie zuvor und nie danach lebten ähnlich viele, nämlich fast 1,93 Millionen von 11,44 Millionen Kindern unter 15 Jahren, die es damals insgesamt gab, nach Daten der Bundesagentur für Arbeit in SGB-II-Bedarfsgemeinschaften […]“ (Butterwegge, C. 2010). Doch Armut bedeutet zweifellos mehr als wenig Geld zu haben. Familien können sozial-, materiell-, familiär-, gesundheitlich oder bildungsbenachteiligt sein (vgl. Brüning, G. 2002, S. 21; Münster, E./Letzel, S. 2008, S. 63). Der sogenannte Lebenslagenansatz geht davon aus, „dass Armut und Benachteiligung nicht ausschließlich durch Einkommensprobleme gekennzeichnet sind […]“ (Becher, U. 2008, S. 43). Für Betroffene heißt arm zu sein auch „persönlicher Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten“ beraubt zu werden sowie sozial benachteiligt und (etwa im Hinblick auf Bildung und Kultur, Wohlergehen und Gesundheit, Wohnen und Wohnumfeld, Freizeit und Konsum) unterversorgt zu sein“ (Butterwegge 2010). Auf einer Ebene Deprivation zu erfahren bedeutet zumeist auch Einschränkungen in anderen Lebensbereichen hinnehmen zu müssen, da die einzelnen Benachteiligungsdimensionen stark miteinander verwoben sind und sich gegenseitig bedingen (vgl. Brüning, G. 2002, S. 21; Münster, E./Letzel, S. 2008, S. 63).

Familien, bei denen Einschränkungen in einem oder mehreren der zuvor beschriebenen Bereiche festzustellen sind, werden jedoch nicht als arm, sondern als „arm dran“ oder benachteiligt bezeichnet (vgl. Hock, B. u.a. 2000, S. 28f). Werden die nicht-monetären Kriterien von Armut im Sinne des sogenannten Lebenslagenansatzes mit in die Armutsdefinition einbezogen, steigt die Anzahl armer - oder korrekt ausgedrückt - sozial benachteiligter Kinder, nochmals um etwa 1,5 Millionen auf 3,0 bis 3,3 Millionen Heranwachsende. Demnach wuchs im Jahr 2007 jedes dritte bis vierte Kind in Deutschland in sozialer Benachteiligung auf (vgl. Butterwegge, C. 2010).

Die disponiblen finanziellen Ressourcen von Familien spielen für Benachteiligung bis hin zur Armut aus dem Grund eine entscheidende Rolle, „weil die Lebenslage, der Lebensunterhalt, der Erwerb von Gütern und der Zutritt zu gesellschaftlichen Aktivitäten vornehmlich vom verfügbaren Einkommen abhängen“ (Becker/Lauterbach 2002, S. 163). Einkommensarmut wird in Deutschland anhand eines Mindeststandards festgelegt, der durch die Gesellschaft und ihren durchschnittlichen Lebensstandard bestimmt wird. Unterschreiten Haushalte in einem gewissen Grad diesen ermittelten Mindeststandard, leben sie in relativer Armut (vgl. Meier, U./Preuße, H./Sunnus, E. M. 2003, S. 23). Laut aktuellen Daten (Stand 2006) liegt die Armutsquote in Deutschland bei 13,9% (vgl. Statistisches Bundesamt 2008, S. 167ff).

In unserer Konsumgesellschaft besitzen materielle Ressourcen einen besonderen Stellenwert. Beinahe täglich werden Familien und Heranwachsende von der Werbeindustrie mit den neusten „must-have“ Produkten konfrontiert. An einer Welt des raschen technischen Fortschritts, sich rasant wandelnder Mode und den verschiedensten Köstlichkeiten und Produkten aus aller Welt möchte jeder teilhaben. Neben dem massiven Druck seitens der Werbeindustrie sind Familien in ihrem Alltag gezwungen, sich mit dem Eigentum und Lebensstil anderer Familien auseinander zu setzen. Besonders Jugendliche sind den Spannungen ausgesetzt mit Gleichaltrigen mithalten zu können (vgl. Butterwegge, C. 2010; Statistisches Bundesamt 2008, S. 2). Der Besitz „cooler Klamotten“, neuster Handys und „angesagter Games“ für verschiedenste Spielkonsolen gibt ihnen das Gefühl dazu zu gehören. Doch Statussymbole unter Jugendlichen, die in ähnlicher Weise auch unter Erwachsenen gelten, sind mit Kosten verbunden, welche einkommensarme Familien zumeist nicht aufbringen können. Ihnen bleibt die Wahl: Ein Leben ohne Markenklamotten und I-Phone, der Kauf der „notwendigen Luxusartikel“ gepaart mit der Konsequenz in anderen Bereichen (z.B. Wegfallen von Familienunternehmungen oder (gesunden) Lebensmitteln) bewusst oder unbewusst einsparen zu müssen, sich mit dem Kauf der Güter zu verschulden oder sich mit Diebstählen strafbar zu machen (vgl. BMAS 2008, S. 50ff; Meier, U./Preuße, H./Sunnus, E. M. 2003, S. 71ff; Palentien, C. 2004, S. 218f). Mögliche Auswirkungen und damit einhergehende Konsequenzen von finanzieller Not werden anhand dieser Wahlmöglichkeiten deutlich und durch Forschungsergebnisse bestätigt: Familien mit Niedrigeinkommen leben verhältnismäßig häufiger in beengten Wohnverhältnissen und/oder belasteten Wohngebieten, was sich verstärkend ungünstig auf die psychische, kognitive und motorische Entwicklung ihrer Kinder auswirkt (vgl. Mengel, M. 2007, 55). Insbesondere Heranwachsende aus Familien „mit ungünstigen materiellen und wohnlichen Bedingungen“ sind bei der Ausübung krimineller Verhaltensweisen überrepräsentiert (Palentien, C. 2004, S. 218). Zudem treten Jugendliche und Erwachsene ohne Berufsausbildung und ohne Job in der Kriminalstatistik vergleichsweise häufiger auf (vgl. Palentien, C. 2004, S. 218f). Neben einer ungünstigen Wohnsituation und erhöhter Straffälligkeit führt ihre prekäre Einkommenslage im Vergleich zu finanziell besser gestellten Familien häufiger dazu, dass sie sich verschulden und infolge dessen mit den Konsequenzen von Überschuldung leben müssen (vgl. BMAS 2005, S. 52). Hinzu kommen Beeinträchtigungen im gesundheitlichen Bereich. Einkommensarme Familien, so haben Untersuchungen bestätigt, ernähren sich deutlich ungesünder, verbringen in ihrer Freizeit mehr Zeit vor dem Computer oder Fernseher und treiben weniger Sport. Übergewicht, motorische Defizite, körperliche Beschwerden und Erkrankungen sowie psychische Probleme und soziale Ausgrenzung können dann sowohl bei den Erwachsenen als auch bei den Kindern die Folge sein (vgl. Mangelsdorf, U. 2008, S. 111ff; Palentien, C. 2004, S. 213).

Auch die (schulische) Bildung der Kinder scheint unter dem wirtschaftlichen Notstand der Familie zu leiden: Studien belegen, dass finanzielle Aufwendungen in Schule oder Kita, wie Essensgeld, Unterrichtsmaterialien oder Kosten für Ausflüge von armen Familien vergleichsweise häufiger unregelmäßig, verspätet oder gar nicht gezahlt werden. Zudem werden Heranwachsende aus einkommensschwachen Familien vergleichsweise häufiger hungrig in die Schule geschickt (vgl. Hock, B. u.a. 2000, S. 50f). Neben den Einbußen in der Grundversorgung der Kinder werden mit Kosten verbundende außerschulische Förderungsleistungen wie Nachhilfestunden oder außerschulische Bildungs- und Freizeitangebote von Eltern mit niedrigem Einkommen deutlich seltener geleistet (vgl. BMFSFJ 2002, S. 31). Selbst die Schulleistungen und die Schulform können in Zusammenhang mit den Einkommensverhältnissen von Familien gestellt werden: Kinder einkommensärmerer Familien zeigen signifikant schlechtere Schulleistungen (z.B. im Lesen und Rechnen) und sind bildungsunmotivierter als Heranwachsende aus einkommensstarken Haushalten. Zudem besuchen sie seltener das Gymnasium und verlassen die Schule häufiger ohne Abschluss (vgl. BMFSFJ 2002, S. 29ff).

Diese Tatsache kann jedoch nicht damit gerechtfertigt werden, dass Kinder armer Familien weniger intelligent und aufnahmefähig sind. „Schule traut es armen und benachteiligten Schülern oft nicht zu, den Anforderungen an Realschulen und Gymnasien zu genügen und spricht ihnen deshalb auch nur selten eine Empfehlung für eine höher qualifizierende Schulstufe aus, obwohl sie entsprechende intellektuelle Leistungen erbringen“ (Becher, U. 2008, S. 44).

Die Auswirkungen finanzieller Armut werden anhand der Ausführungen deutlich. Eine eingeschränkte Teilhabe an der Gesellschaft, eine mangelnde und unzureichende Grundversorgung, geringere Bildungschancen, gesundheitliche Einschränkungen, psychische Belastungen sowie soziale Isolation können als Folgen von materieller Unterversorgung gesehen werden.

Bildungsstand, Erwerbstätigkeit und berufliche Stellung einer Person hängen von vielerlei Faktoren ab. Neben sozialen Bedingungen wie Einkommen, Nationalität, soziales Milieu und Bildungsstand der Herkunftsfamilie stehen individuelle Einflussgrößen, wie Geschlecht, Schul- und Berufsabschluss, Motivation, Einstellungen sowie Wahrnehmungs-, Denk und Handlungsschemata im engen Zusammenhang mit dem Bildungsniveau eines Individuums (vgl. BMFSFJ 2002, 11ff). Die „wichtigste Voraussetzung und wirksamste Grundlage“ für erfolgreiches Lernen in der Schule stellt – so zeigen zahlreiche Untersuchungen - die „Qualität des kulturellen und sozialen Kapitals“ dar, die sich Kinder anhand des Vorbildes ihrer Eltern aneignen (BMFSFJ 2002, S. 12). Mit kulturellem und sozialem Kapital sind Qualifikationen, Einstellungen und Wertorientierungen, welche von den Eltern vermittelt werden sowie deren Verarbeitung, Verinnerlichung und Umsetzung gemeint. Je mehr die gewonnen Kenntnisse und Normen den Erwartungen des Schulsystems oder der künftigen Berufswelt entsprechen, umso erfolgreicher verläuft der Lernprozess (vgl. BMFSFJ 2002, S. 12). Jedoch eignen sich Menschen aufgrund unterschiedlicher Sozialisationsbedingungen verschiedene Denkmuster und Haltungen an. So besitzen beispielsweise Familien aus fremdländischen Kulturen Ansichten zum Thema Beruf und Schule, die sich von den Denkweisen der deutschen Kultur unterscheiden. Von ihren Kindern werden diese andersartigen Einstellungen übernommen, was in Kombination mit mangelnden Sprachkenntnissen und weiteren ungünstigen Voraussetzungen (z.B. niedriger sozioökonomischer Status) als Ursache dafür gesehen werden kann, dass Heranwachsende mit Migrationshintergrund vergleichsweise schwächere Schulleistungen zeigen und an deutschen Haupt- und Förderschulen überrepräsentiert sind (vgl. BMFSFJ 2002, S. 22, 34; Czarnitzki, B./Herz, B. 2008, S. 82).

Jedoch nicht nur Migrantenfamilien tragen aufgrund ihres kulturellen und sozialen Hintergrundes ein erhöhtes Risiko ihren Kindern Einstellungen und Werte zu vermitteln, die - einfach formuliert - nicht zum deutschen Bildungs- und Berufssystem passen. Ebenso können schulische oder berufliche Niederlagen der Eltern und damit einhergehende Gefühle und Ansichten (z.B. Minderwertigkeitsgefühl, Angst, Gleichgültigkeit, Demotivation) Auslöser dafür sein, dass Kinder Einstellungen übernehmen, die sie an einer erfolgreichen schulischen oder beruflichen Laufbahn hindern (vgl. Meier-Gräwe, U. 2008, S. 65ff). Die Schülerrinnen und Schüler, die eine Förderschule in Deutschland besuchen, stammen fast ausschließlich aus sozial benachteiligten Familien. „Einschränkende und zum Teil demütigende Erfahrungen, die arme und benachteiligte Schüler während ihrer Schulzeit erfahren, haben Auswirkungen auf ihre Identität und Personalität“ (Becher, U. 2008, S. 45). Sie haben ein deutlich geringeres Selbstbewusstsein, zeigen wenig Bildungsmotivation, fürchten sozialen Kontakt mit Mitschülern und reagieren auf direkten Kontakt mit Bildungsinstitutionen oft mit dem Gefühl von Ohnmacht (vgl. Becher, U. 2008, S. 44f).

Neben der Konformität vermittelter Werte und Einstellungen mit dem deutschen Bildungs- und Berufssystem sind günstige Lernvoraussetzungen sowie ein stimulierendes Agieren und Kommunizieren mit dem Kind bereits im Babyalter für erfolgreiches, lebenslanges Lernen (in der Schule) von Bedeutung. „Die Bemühungen der Kinder um Wissen, Können und Verstehen werden dadurch gefördert, dass Eltern ihre Kinder auf wichtige Dinge und Sachverhalte, auf Rätselhaftes und Schönes aufmerksam machen, auf ihre Fragen reagieren und ihnen Worte geben, mit denen die differenzierende Wahrnehmung der Kinder unterstützt, Nachdenklichkeit ermöglicht und Ordnung in Erfahrenes oder Gedachtes gebracht werden kann“ (BMFSFJ 2002, S. 19). Hinzu kommt, dass Eltern durch ihre eigene Lebensgeschichte verdeutlichen, „inwieweit es sich lohnt, die Anstrengungen des Lernens“ und Zurechtkommens im Alltag, in der Kindertagesstätte oder in der Schule auf sich zu nehmen (BMFSFJ 2002, S. 19). Das frühzeitige Erfahren einer liebevollen, motivierenden und kindgerechten Er- und Beziehung gepaart mit Empathie, Anerkennung und Akzeptanz und einem positiven Vorbild kristallisiert sich als bedeutsame Ressource für einen erfolgreichen Bildungsweg heraus, über die Heranwachsende, je nach Elternhaus und Lebenssituation im unterschiedlichen Maße verfügen (vgl. BMFSFJ 2002, S. 11ff; Meier-Gräwe, U. 2008, S. 61ff).

Die Ausführungen zeigen, dass die Eltern in allerlei Hinsicht die primäre und bedeutendste Einflussgröße für erfolgreiches lebenslanges Lernen darstellen. Doch nicht jedem Elternteil oder Elternpaar gelingt es seinem Kind in seiner Persönlichkeit entsprechend zu fördern und zu fordern, ihm ein Vorbild zu sein und/oder ihm ein positives, werte- und einstellungskonformes Bild zu vermitteln. In deutschen Schulen – so haben zahlreiche Studien belegt – gelten neben Kindern mit Migrationshintergrund insbesondere Heranwachsende aus einkommensarmen und sozial schwachen Familien als benachteiligt (vgl. BMFSFJ 2002).

Familien in benachteiligten Lebenslagen zeigen vergleichsweise häufiger Probleme darin, aus ihrer Krisensituation aufgrund fehlender individueller Lösungsstrategien und Zukunftsperspektiven einen Ausweg zu finden. Dieser Zustand wird von den Betroffenen als belastend und beschämend empfunden und führt bei den Eltern nicht selten zu Antriebslosigkeit, Demotivation, Resignation, Unzufriedenheit, Aggressionen und Selbstwertverlust. Neben der Problematik, dass diese benannten Einstellungen und Gefühle auf die Kinder und deren Einstellung zur Schule übertragen werden können, sind die Eltern, aufgrund ihrer eigenen starken psychischen Belastung, weniger in der Lage auf die Bedürfnisse ihrer Kinder (auch im schulischen Bereich) einzugehen (vgl. Becher, U. 2008, 46). Zu der fehlenden Unterstützung, der eingeschränkten Ansprechbarkeit der Eltern und den materiellen Einschränkungen der Familien kommen mögliche Verhaltensauffälligkeiten der Kinder auf die veränderte Situation oder auf eine vernachlässigende Lebenslage. Ein Abfall schulischer Leistungen und/oder soziale Auffälligkeiten stellen typische kindliche Reaktionen im Bereich Schule dar, die sich durch Hänselleien von Klassenkameraden und sozialem Ausschluss von Mitschülern wiederum verstärkend auf die negative Einstellung zur Schule auswirken können. Spaß, Engagement und Neugier am schulischen Lernen gehen verloren. Stattdessen verfestigen sich negative Bewertungen und Erfahrungen in der Biografie des Kindes. Eine mangelnde Grundausbildung, ein schlechter Schulabschluss sowie ein Ausschluss vom Arbeitsleben, gepaart mit fehlender (Lern)Motivation und dem Nichtvorhandensein von Lernstrategien können die Folgen sein und im weiteren Lebenslauf über Generationen hinweg zur Verfestigung von Armut und Benachteiligung führen (vgl. BMFSFJ 2002; Hock, B. u.a. 2000, S. 47ff).

An dieser Stelle möchte ich betonen, dass Kinder aus sozial schwachen und einkommensarmen Familien ebenso wie Migrantenkinder nicht generell diesem Kreislauf verfallen müssen. Dennoch heißt in Deutschland einkommensarm zu sein häufig auch bildungsarm zu sein. Von beiden Benachteiligungen sind sozial schwache Familien sowie Migranten aufgrund ihrer prekären Lebenssituation verhältnismäßig häufiger betroffen (vgl. Meier-Gräwe, U. 2008, S. 62f).

Die psychische und physische Gesundheit stellt die wichtigste Voraussetzung für das individuelle Wohlbefinden und somit für die ökonomische und soziale Teilhabe einer Person an der Gesellschaft dar (vgl. BMFSFJ 2005, S. 217). Insgesamt ist die deutsche Bevölkerung dank ansteigender Standards in Ernährung, Medizin, Wohnen und Hygiene in den vergangenen Jahren offensichtlich körperlich gesünder geworden. Diese Tatsache spiegelt sich z.B. in der deutlich abnehmenden Säuglings- und Kindersterblichkeit wieder. Die Todesfälle während des ersten Lebensjahres bezogen auf 1000 lebendgeborene Kinder sind von 23,4% im Jahr 1970 auf 4,1% im Jahr 2004 zurückgegangen (vgl. Mangelsdorff, U. 2008, S. 111). Unterstützend leisten das ausgebaute Krankenkassennetz und die stetig fortschreitende Verbesserung der Gesundheitsreform ihren Beitrag zu einem hohen gesundheitlichen Niveau der deutschen Bürger. Unabhängig von Einkommen, Bildungsstand und Gesundheitszustand sind etwa 90% der Bevölkerung (Tendenz steigend) gesetzlich oder privat krankenversichert (vgl. BMFSFJ 2005, S. 217ff; Mangelsdorff, U. 2008, S. 111).

Trotz der präventiven, versorgenden und absichernden Grundvoraussetzungen im gesundheitlichen Bereich wird beobachtet, dass gewisse Krankheiten und Störungen wie Karies, Diabetes, Essstörungen, Fettleibigkeit, Verhaltensauffälligkeiten, Nikotinsucht sowie Sprach- und Entwicklungsstörungen von Kindern etc., in benachteiligten Haushalten, insbesondere in Migrantenfamilien, in Familien mit mehreren Kindern und in einkommens- sowie bildungsarmen Haushalten, verstärkt auftreten. Unzureichende kognitive und motorische Stimulierung sowie eine ungesunde Lebensweise, geprägt durch mangelnde oder falsche Ernährung, wenig Bewegung und verstärkter Mediennutzung, kann als Ursache dafür gesehen werden. Bereits in der Schwangerschaft und in der Versorgung von Kleinkindern scheint sich das Gesundheitsbewusstsein sozial schwacher und bildungsarmer Haushalte von den gebildeterer und finanziell bessergestellter Familien zu unterscheiden: Frauen aus einkommensarmen und bildungsferneren Verhältnissen rauchen häufiger während der Schwangerschaft, Stillen seltener und nehmen weniger pflichtbewusst Vorsorgeuntersuchungen und anstehende Arzttermine ihrer Kinder (z.B. den regelmäßigen Zahnarztbesuch) wahr (vgl. Mangelsdorff, U. 2008, S. 114ff; Meier, U./Preuße, H./Sunnus, E. M. 2003, S. 71ff; Münster, E./Letzel, S. 2008, S. 65ff; Palentien, C. 2004, S. 206ff). Hinzu kommt ein geringeres Bewusstsein Gefahren einzuschätzen, was sich beispielsweise in der Tatsache äußert, dass Kinder benachteiligter Personengruppen vergleichsweise häufiger ohne Schutzkleidung (z.B. Fahrradhelm, Reflektoren) im Straßenverkehr unterwegs sind und zahlreicher Opfer von Verkehrsunfällen werden (vgl. Meier, U./Preuße, H./Sunnus, E. M. 2003, S. 71ff). Studien zeigen, dass selbst mit der Bewältigung von Krankheiten und deren Folgen Personen mit niedrigem Bildungsniveau oder Personen, welche der deutschen Sprache nicht oder nicht ausreichend mächtig sind, vergleichsweise häufiger Schwierigkeiten haben. Sie zeigen Probleme Symptome oder Krankheiten, auch die ihrer Kinder zu benennen oder zu beschreiben (Meier, U./Preuße, H./Sunnus, E. M. 2003, S. 277f). Sie suchen im Krankheitsfall vergleichsweise seltener einen Arzt auf und nehmen weniger Medikamente ein. „Eine aktive Auseinandersetzung mit Diagnosen, verschiedenen Behandlungsmaßnahmen und Einschätzungen von Ärzten findet kaum statt“ (Meier, U./Preuße, H./Sunnus, E. M. 2003, S. 277).

Folglich können materielle Ressourcen, kultureller Hintergrund und Bildungsstatus im Zusammenhang mit dem körperlichen Gesundheitszustand von Familien sowie deren Gesundheitsbewusstsein gebracht werden. Neben körperlichen Auswirkungen kann gesundheitliche Benachteiligung auch psychische Folgen für die Familie haben Studien bestätigen, dass insbesondere Kinder unter den Auswirkungen gesundheitlicher Benachteiligung leiden. Sichtbare Zahnfäule, Läuse, Fettleibigkeit oder ein ungepflegter Gesamtzustand können dazu führen, dass sie von Gleichaltrigen ausgeschlossen oder gar gehänselt werden (vgl. Meier, U./Preuße, H./Sunnus, E. M. 2003, S. 71ff, 277ff; Münster, E./Letzel, S. 2008, S. 65ff).

Die aufgeführten Daten zeigen deutlich, dass sich prekäre Lebenslagen in Deutschland, wie Arbeitslosigkeit, Migrationsstatus, niedriges Bildungsniveau oder finanzielle Notstände, auf die physische und psychische Gesundheit von Familien auswirken. Insbesondere die Kinder sind dabei die Leittragenden. Ihre geistige, sprachliche und körperliche Entwicklung beruht auf dem Verantwortungsbewusstsein und der Fürsorge der Eltern. Eine frühe gesundheitlich benachteiligte Lebenslage kann bis ins Erwachsenenalter negative Konsequenzen für die Persönlichkeitsentwicklung einer Person haben. „Wie ein roter Faden zieht sich diese beeinträchtigte Gesundheitsbiografie von der Geburt bis ins Erwachsenenalter: niedrigeres Geburtsgewicht, höhere Säuglingssterblichkeit, schlechtere Versorgung, weniger Vorsorgeuntersuchungen, verzögerte motorische, sprachliche und geistige Entwicklung, dadurch schlechtere Startbedingungen für die Schullaufbahn, niedrigere Schulabschlüsse, dementsprechend schlechtere Perspektiven für die Zukunft“ (vgl. Mangelsdorff, U. 2008, S. 111).

Der familialen Dimension, zu der Lebensform, Familienklima, Paarbeziehung, Eltern-Kind-Beziehung sowie Alltags- und Erziehungskompetenzen gehören, wird im Zusammenhang mit Benachteiligung eine entscheidende Rolle zugesprochen. Neben der bereits in Abschnitt 2.2 erläuterten Tatsache, dass für gewisse familiäre Lebensformen, wie Einelternfamilien oder Großfamilien, das Risiko in Benachteiligungslagen (z.B. materiell) leben zu müssen deutlich erhöht ist, scheinen auch innerfamiliäre Faktoren einen Einfluss auf das Ausmaß und die Folgen von Deprivation zu nehmen (vgl. Hock, B. u.a. 2000, S. 53ff; Mengel, M. 2007, S. 53ff).

Die Verfügbarkeit von Haushaltskompetenzen einer Familie ist in diesem Zusammenhang besonders bedeutsam. Familien, die beispielsweise nicht mit dem ihnen zur Verfügung stehenden Einkommen wirtschaften können, Schwierigkeiten haben Termine einzuhalten (z.B. Schul- Arbeitsbeginn, Arzttermin, Termine bei Ämtern) oder nicht im Stande sind die Anforderungen des Haushaltes zu bewältigen (z.B. Ordnung, Sauberkeit, Versorgung der Kinder etc.), können auf familialer Ebene als benachteiligt klassifiziert werden (Meier, U./Preuße, H./Sunnus, E. M. 2003, S. 77ff). Das Fehlen von Alltags- und Haushaltskompetenzen kann eine Ausweitung von Deprivation auf andere Lebensbereiche (z.B. Gesundheit, Berufstätigkeit etc.) nach sich ziehen. Insbesondere sozial benachteiligte Haushalte und Haushalte in prekären Lebenslagen – so von Studien und Experten bestätigt – scheinen vergleichsweise über ein geringeres Maß an Haushaltsführungskompetenzen zu verfügen. Vor allem der Umgang mit ihrem zumeist niedrigen Haushaltseinkommen bereitet diesen Familien Schwierigkeiten. Sie scheinen ihr Geld vermehrt lustorientiert auszugeben und weniger vorausschauend bzw. planend zu haushalten. Überschuldung und deren Konsequenzen können die Folge sein. Laut statistischen Daten ist eine unwirtschaftliche Hausführung einer der häufigsten Gründe für Überschuldung (vgl. BMAS 2005, S. 51ff). Als ein bezeichnendes, dokumentiertes Beispiel für lustorientiertes und unwirtschaftliches Haushalten kann die Aussage eines befragten Experten in dem Buch von Meier, U./Preuße, H./Sunnus, E. M. gesehen werden: Ein Mitarbeiter des Sozialamtes erklärt, dass nicht wenige seiner Klienten trotz knappen Budget zu Beginn des Monats Pizza bestellen und sich ab Mitte des Monats wundern, weshalb sich kein Geld mehr auf ihrem Konto befindet. Zudem - so ein weiterer Experte - geben benachteiligte Familien ihr verfügbares Einkommen weniger für Grundgüter wie Nahrung oder Bekleidung aus. Vorrangig werden finanzielle Mittel für Statussymbole und Unterhaltungselektronik verwendet und Bereiche wie Ernährung oder Bildung vernachlässigt (vgl. Meier, U./Preuße, H./Sunnus, E. M. 2003, S. 77ff).

Ohne diese Einschätzungen werten zu wollen, möchte ich darauf hinweisen, dass eine unwirtschaftliche Haushaltsführung bei Familien mit einem sehr geringen Einkommen deutlich mehr auffällt. Bei einkommensstarken Haushalten treten „unnötige Ausgaben“ oder „verschwenderisches haushalten“ weniger ins Gewicht und sie bleiben von Zuschreibungen, Beurteilungen oder Diskriminierungen von Experten aufgrund ihrer nicht vorhandenden Hilfebedürftigkeit verschont.

Neben der Verfügbarkeit von Haushaltsführungskompetenzen stellen eine qualitativ hochwertige Beziehung und Kommunikation zwischen den Familienmitgliedern sowie Strategien der Stressbewältigung Faktoren dar, die „ebenfalls“ unabhängig von der sozialen Lage positive Entwicklungsmöglichkeiten für die Familie bieten. Auch für die Zukunftschancen von Heranwachsenden werden familiären Strategien und Interaktionsmustern eine besondere Bedeutung zu gemessen. „Kinder brauchen für eine gelingende Kindheit“ neben materieller Sicherheit, Bildung und positiven Vorbildern, „ein zufriedenes und ausgeglichenes Herkunftsmilieu“ (Meier-Gräwe, U. 2008, S. 62). Förderlich für die Entwicklung eines Heranwachsenden sind – so haben Studien belegt – ein gutes Familienklima, wenig innerfamiliäre Streitigkeiten sowie regelmäßige gemeinsame Aktivitäten mit der Familie. Auch für die Kompensation materieller Armut zeigen diese Faktoren positive Auswirkungen und können als Ressource von Kindern für die Überwindung von Armut betrachtet werden. Heranwachsende, die trotz materieller Defizite innerhalb der Familie positive Zuwendung erfahren haben, zeigen ein deutlich höheres Wohlbefinden und weisen bessere Zukunftschancen auf, als Kinder der Vergleichsgruppe (vgl. Hock, B. u.a. 2000, S. 53ff).

Wenn neben materieller Mangellage und einem geringen Bildungsstand der Eltern ungünstige familiale Sozialisationsbedingen hinzukommen, ist die Wahrscheinlichkeit bei der Überwindung von Armut zu scheitern und das Risiko Armutslagen an die nächste Generation weiterzugeben, deutlich höher. Zu negativen familialen Sozialisationsbedingungen gehören neben regelmäßigen, heftigen Auseinandersetzungen und wenig Zuwendung für das Kind, emotional belastende Probleme im Elternhaus (z.B. Scheidung, Tod, Schulden), bestrafendes, autoritäres Erziehungsverhalten, wenig Förderung von Autonomie, von der gesellschaftlichen Norm abweichende familiäre Lebensmuster sowie abweichende Normen und Werte in der Familie (vgl. Hock, B. u.a. 2000, S. 62f).

Hinzuzufügen wäre, dass Armutslagen und erschwerende Situationen zu einer enormen Belastung des familiären Systems führen. Eltern, die trotz Stress und Problemen sowie finanziellen Mangellagen ein positives Familienklima sowie eine ausgeglichene Beziehung zum Kind und Partner aufrechterhalten können, wird besondere Geschicklichkeit zugesprochen. Trotz benachteiligender Lebenslage(n) besitzen sie die Fähigkeit ihren Kindern bestmögliche Entwicklungsbedingungen zu ermöglichen und sie vor negativen Folgen von Armut zu bewahren (vgl. Mengel, M. 2007, S. 57f).

Ein weiterer bedeutsamer Faktor, insbesondere in Bezug auf Ausmaß und Verteilung von Einkommensarmut, stellt die regionale Dimension dar. Benachteiligung kommt in allen Regionen der Bundesrepublik Deutschland vor. Dennoch sind gewisse Gebiete und Landesteile besonders betroffen. Daten und Studien zeigen, dass relative Einkommensarmut im Osten Deutschlands mit 22,6% etwa doppelt so häufig auftritt wie im Nord-Westen mit 12,3% oder Süd-Westen mit 11,7% des Landes. Wird die Risikogruppe „Kinder“ mit in die Datenlage einbezogen wird deutlich, dass ostdeutsche Kinder die Bevölkerungsgruppe in der BRD darstellt, die am häufigsten von Armut betroffen ist. Knapp jeder dritte Heranwachsende im Osten Deutschlands, der unter 20 Lebensjahre alt ist, lebte 2006 in relativer Einkommensarmut. Im Vergleich zu Gesamtdeutschland mit 17,5% ist die Anzahl betroffener Kinder in Ostdeutschland mit 31,9% fast doppelt so hoch. Die statistischen Daten zeigen, dass auch weitere Bevölkerungsgruppen sowie die Familienformen, die ohnehin finanziell benachteiligt sind, noch ein deutlich höheres Armutsrisiko aufweisen, wenn sie in Ostdeutschland leben (vgl. Statistisches Bundesamt 2008, S. 167f).

Neben der Abhängigkeit des Armutsrisikos von der geografischen Lage besteht ein Zusammenhang zwischen Gemeindegröße und Armutsbetroffenheit. Untersuchungen, beispielsweise im Rahmen der AWO-ISS-Studie zeigen, dass in Großstädten und Brennpunkten deutlich mehr Kinder von Armut betroffen sind. „In Gemeinden mit einer Einwohnerzahl von weniger als 20.000 liegt die Armutsquote bei etwa 18 Prozent, bei Kommunen mittlerer Größe (zwischen 20.000 und 100.000 Einwohnern) liegt die Quote schon bei etwa 27 Prozent. In größeren Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern schließlich erreicht die Armutsbetroffenheit schon fast ein Drittel“ (Hock, B. u.a. 2000, S. 48).

Ein detailliertes Bild von der Armutsbetroffenheit einer mittelgroßen ostdeutschen Stadt soll das folgende Beispiel liefern.

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Benachteiligung muss ebenso wie andere soziale Phänomene im Zusammenhang mit der Gesellschaft, deren Entwicklung und Anforderungen, verbunden mit den individuellen Möglichkeiten einer Person gesehen werden. Deprivation wird es soziologisch betrachtet immer geben, „da in jeder Gesellschaft Personen oder Personengruppen leben, die mit den gesellschaftlichen Anforderungen nicht zurecht kommen […]“ (Brüning, G. 2002, S. 12).

Für E. Nuissl und H. Sutter bedeutet Benachteiligung, „dass die Chancen eines Einzelnen, ein bestimmtes Ziel zu erreichen, aufgrund von Faktoren, die er nicht oder nur kaum beeinflussen kann, stark vermindert werden“ (Brüning, G. 2002, S. 20 z. n. Nuissl, E./Sutter, H. 1981, S. 3). Melanie Mengel bezieht in ihrem Definitionsbegriff den Aspekt des zunehmenden Missverhältnisses von Arm und Reich mit ein. Sie sieht Benachteiligung als ein Ergebnis von sozialer Ungleichheit, welches im Zusammenhang mit den als Standard geltenden sowie erstrebenswerten Besitztümer, Stellenwerten und Positionen der aktuellen Gesellschaft gesehen werden muss, zu denen jede Person oder Familie aufgrund verschiedener subjektiver, sozialer sowie struktureller Ausstattungsmerkmale und Einflussfaktoren unterschiedlichen Zugang besitzt bzw. erhält (vgl. Mengel, M 2007, S. 52). Auf die Einflussfaktoren, welche sich je nach Ausprägung verschärfend oder mindernd auf Benachteiligung auswirken können, geht die Soziologin Gerhild Brüning detaillierter ein. Sie grenzt Komponenten auf individueller Ebene von denen die auf sozialer Ebene liegen ab: Zu den individuell-subjektiven Faktoren zählen Alter, Geschlecht, Lernsozialisation, Schul- und Berufsabschluss, Lerninteresse sowie Werthaltungen und Einstellungen. Als soziale Faktoren werden Familienstand, Erwerbstätigkeit, Nationalität, Einkommen, beruflicher Status, soziales Milieu und Sozialstatus der Herkunftsfamilie aufgeführt. Zudem scheinen institutionelle Bedingungen von Bildungsträgern (z.B. in Bezug auf Verfügbarkeit, Erreichbarkeit, Ausstattung und Arbeitsweise) einen Einfluss auf Benachteiligung zu haben. Zumindest in dem Maße, wenn es um die „Auflösung“ von Benachteiligung oder Verbesserung durch Bildung geht (vgl. Brüning, G. 2002, S. 17f). „Erst das Zusammentreffen von spezifischen subjektiven und objektiven Faktoren in Kombination mit nicht adäquaten Rahmenbedingungen, die dadurch eine neue negative Qualität erhalten, führt zu Benachteiligung […]“ (Brüning, G. 2002, S. 21).

Das Risiko für gewisse Personengruppen, Familienformen und Haushaltskonstellationen in Benachteiligung leben zu müssen, ist deutlich erhöht. Die Realität zeigt und die Wissenschaft bestätigt, dass Kinder und Jugendliche, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, Migranten/Ausländer, ostdeutsche Bürger, Alleinerziehende und Familien mit mehr als zwei Kindern überproportional häufig von sozialer Benachteiligung betroffen sind (vgl. BMAS 2005, S.73ff; BMAS 2008, S.77ff).

Eine Aufstellung der betroffenen Personengruppen macht deutlich, dass Heranwachsende bis 20 Jahre mit knapp 17%, eine der am häufigsten von relativer Armut betroffenen Altersgruppe darstellen. Im Osten Deutschlands sind mit 22,6% etwa doppelt so viele Bürger von Armut betroffen als im Nord-Westen mit 12,3% oder Süd-Westen mit 11,7% des Landes. Ebenso besitzen Personen nicht deutscher Staatbürgerschaft ein fast doppelt so hohes Risiko in einkommensarmen Verhältnissen leben zu müssen, als Einheimische. Das Armutsrisiko von arbeitslosen Menschen liegt mit 43% etwa dreimal höher als das der Gesamtbevölkerung, von der durchschnittlich 13% als betroffen gelten (vgl. (vgl. BMAS 2008, S.77ff; Statistisches Bundesamt 2008, S. 167ff).

Ebenso wie für gewisse Personengruppen zeichnet sich für bestimmte Familienformen ein deutlich höheres Armutsrisiko ab: Paarhaushalte mit minderjährigen Kindern (13,3%) weisen im Vergleich zu kinderlosen Haushalten (7,2%) eine fast doppelt so hohe Gefahr auf in Armutslagen zu verfallen. Dabei sind besonders Alleinerziehende mit einer Quote von 35,4% und Haushalte mit mehr als zwei Kindern mit einer Quote von 18,4% (in Ostdeutschland liegt der Anteil sogar bei 40,6%) von relativer Einkommensarmut betroffen (vgl. Statistisches Bundesamt 2008, S. 167ff).

Zudem besitzen Haushalte aus der Mittelschicht, welche sich in prekären Lebenslagen oder Krisen befinden (z.B. geringes Einkommen, Scheidung, Krankheit, Kurzarbeit etc.), ein erhöhtes Armutsrisiko (vgl. Meier, U./Preuße, H./Sunnus, E. M. 2003, S. 74).

Kinder und Jugendliche stellen in unserer Gesellschaft die Bevölkerungsgruppe dar, die am häufigsten von Deprivation betroffen ist (vgl. BMAS 2005, S. 76ff). Betroffenheit und Ausmaß scheinen besonders im Zusammenhang mit der finanziellen Situation ihrer Familien zu stehen (vgl. Mengel, M. 2007, S. 53ff). Die Anzahl Heranwachsender, die in materieller Armut aufwachsen müssen, hat im Jahr 2007, in Zeiten des Konjunkturaufschwungs ihren Höchststand erreicht. „Nie zuvor und nie danach lebten ähnlich viele, nämlich fast 1,93 Millionen von 11,44 Millionen Kindern unter 15 Jahren, die es damals insgesamt gab, nach Daten der Bundesagentur für Arbeit in SGB-II-Bedarfsgemeinschaften […]“ (Butterwegge, C. 2010). Doch Armut bedeutet zweifellos mehr als wenig Geld zu haben. Familien können sozial-, materiell-, familiär-, gesundheitlich oder bildungsbenachteiligt sein (vgl. Brüning, G. 2002, S. 21; Münster, E./Letzel, S. 2008, S. 63). Der sogenannte Lebenslagenansatz geht davon aus, „dass Armut und Benachteiligung nicht ausschließlich durch Einkommensprobleme gekennzeichnet sind […]“ (Becher, U. 2008, S. 43). Für Betroffene heißt arm zu sein auch „persönlicher Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten“ beraubt zu werden sowie sozial benachteiligt und (etwa im Hinblick auf Bildung und Kultur, Wohlergehen und Gesundheit, Wohnen und Wohnumfeld, Freizeit und Konsum) unterversorgt zu sein“ (Butterwegge 2010). Auf einer Ebene Deprivation zu erfahren bedeutet zumeist auch Einschränkungen in anderen Lebensbereichen hinnehmen zu müssen, da die einzelnen Benachteiligungsdimensionen stark miteinander verwoben sind und sich gegenseitig bedingen (vgl. Brüning, G. 2002, S. 21; Münster, E./Letzel, S. 2008, S. 63).

Familien, bei denen Einschränkungen in einem oder mehreren der zuvor beschriebenen Bereiche festzustellen sind, werden jedoch nicht als arm, sondern als „arm dran“ oder benachteiligt bezeichnet (vgl. Hock, B. u.a. 2000, S. 28f). Werden die nicht-monetären Kriterien von Armut im Sinne des sogenannten Lebenslagenansatzes mit in die Armutsdefinition einbezogen, steigt die Anzahl armer - oder korrekt ausgedrückt - sozial benachteiligter Kinder, nochmals um etwa 1,5 Millionen auf 3,0 bis 3,3 Millionen Heranwachsende. Demnach wuchs im Jahr 2007 jedes dritte bis vierte Kind in Deutschland in sozialer Benachteiligung auf (vgl. Butterwegge, C. 2010).

Die disponiblen finanziellen Ressourcen von Familien spielen für Benachteiligung bis hin zur Armut aus dem Grund eine entscheidende Rolle, „weil die Lebenslage, der Lebensunterhalt, der Erwerb von Gütern und der Zutritt zu gesellschaftlichen Aktivitäten vornehmlich vom verfügbaren Einkommen abhängen“ (Becker/Lauterbach 2002, S. 163). Einkommensarmut wird in Deutschland anhand eines Mindeststandards festgelegt, der durch die Gesellschaft und ihren durchschnittlichen Lebensstandard bestimmt wird. Unterschreiten Haushalte in einem gewissen Grad diesen ermittelten Mindeststandard, leben sie in relativer Armut (vgl. Meier, U./Preuße, H./Sunnus, E. M. 2003, S. 23). Laut aktuellen Daten (Stand 2006) liegt die Armutsquote in Deutschland bei 13,9% (vgl. Statistisches Bundesamt 2008, S. 167ff).

In unserer Konsumgesellschaft besitzen materielle Ressourcen einen besonderen Stellenwert. Beinahe täglich werden Familien und Heranwachsende von der Werbeindustrie mit den neusten „must-have“ Produkten konfrontiert. An einer Welt des raschen technischen Fortschritts, sich rasant wandelnder Mode und den verschiedensten Köstlichkeiten und Produkten aus aller Welt möchte jeder teilhaben. Neben dem massiven Druck seitens der Werbeindustrie sind Familien in ihrem Alltag gezwungen, sich mit dem Eigentum und Lebensstil anderer Familien auseinander zu setzen. Besonders Jugendliche sind den Spannungen ausgesetzt mit Gleichaltrigen mithalten zu können (vgl. Butterwegge, C. 2010; Statistisches Bundesamt 2008, S. 2). Der Besitz „cooler Klamotten“, neuster Handys und „angesagter Games“ für verschiedenste Spielkonsolen gibt ihnen das Gefühl dazu zu gehören. Doch Statussymbole unter Jugendlichen, die in ähnlicher Weise auch unter Erwachsenen gelten, sind mit Kosten verbunden, welche einkommensarme Familien zumeist nicht aufbringen können. Ihnen bleibt die Wahl: Ein Leben ohne Markenklamotten und I-Phone, der Kauf der „notwendigen Luxusartikel“ gepaart mit der Konsequenz in anderen Bereichen (z.B. Wegfallen von Familienunternehmungen oder (gesunden) Lebensmitteln) bewusst oder unbewusst einsparen zu müssen, sich mit dem Kauf der Güter zu verschulden oder sich mit Diebstählen strafbar zu machen (vgl. BMAS 2008, S. 50ff; Meier, U./Preuße, H./Sunnus, E. M. 2003, S. 71ff; Palentien, C. 2004, S. 218f). Mögliche Auswirkungen und damit einhergehende Konsequenzen von finanzieller Not werden anhand dieser Wahlmöglichkeiten deutlich und durch Forschungsergebnisse bestätigt: Familien mit Niedrigeinkommen leben verhältnismäßig häufiger in beengten Wohnverhältnissen und/oder belasteten Wohngebieten, was sich verstärkend ungünstig auf die psychische, kognitive und motorische Entwicklung ihrer Kinder auswirkt (vgl. Mengel, M. 2007, 55). Insbesondere Heranwachsende aus Familien „mit ungünstigen materiellen und wohnlichen Bedingungen“ sind bei der Ausübung krimineller Verhaltensweisen überrepräsentiert (Palentien, C. 2004, S. 218). Zudem treten Jugendliche und Erwachsene ohne Berufsausbildung und ohne Job in der Kriminalstatistik vergleichsweise häufiger auf (vgl. Palentien, C. 2004, S. 218f). Neben einer ungünstigen Wohnsituation und erhöhter Straffälligkeit führt ihre prekäre Einkommenslage im Vergleich zu finanziell besser gestellten Familien häufiger dazu, dass sie sich verschulden und infolge dessen mit den Konsequenzen von Überschuldung leben müssen (vgl. BMAS 2005, S. 52). Hinzu kommen Beeinträchtigungen im gesundheitlichen Bereich. Einkommensarme Familien, so haben Untersuchungen bestätigt, ernähren sich deutlich ungesünder, verbringen in ihrer Freizeit mehr Zeit vor dem Computer oder Fernseher und treiben weniger Sport. Übergewicht, motorische Defizite, körperliche Beschwerden und Erkrankungen sowie psychische Probleme und soziale Ausgrenzung können dann sowohl bei den Erwachsenen als auch bei den Kindern die Folge sein (vgl. Mangelsdorf, U. 2008, S. 111ff; Palentien, C. 2004, S. 213).

Auch die (schulische) Bildung der Kinder scheint unter dem wirtschaftlichen Notstand der Familie zu leiden: Studien belegen, dass finanzielle Aufwendungen in Schule oder Kita, wie Essensgeld, Unterrichtsmaterialien oder Kosten für Ausflüge von armen Familien vergleichsweise häufiger unregelmäßig, verspätet oder gar nicht gezahlt werden. Zudem werden Heranwachsende aus einkommensschwachen Familien vergleichsweise häufiger hungrig in die Schule geschickt (vgl. Hock, B. u.a. 2000, S. 50f). Neben den Einbußen in der Grundversorgung der Kinder werden mit Kosten verbundende außerschulische Förderungsleistungen wie Nachhilfestunden oder außerschulische Bildungs- und Freizeitangebote von Eltern mit niedrigem Einkommen deutlich seltener geleistet (vgl. BMFSFJ 2002, S. 31). Selbst die Schulleistungen und die Schulform können in Zusammenhang mit den Einkommensverhältnissen von Familien gestellt werden: Kinder einkommensärmerer Familien zeigen signifikant schlechtere Schulleistungen (z.B. im Lesen und Rechnen) und sind bildungsunmotivierter als Heranwachsende aus einkommensstarken Haushalten. Zudem besuchen sie seltener das Gymnasium und verlassen die Schule häufiger ohne Abschluss (vgl. BMFSFJ 2002, S. 29ff).

Diese Tatsache kann jedoch nicht damit gerechtfertigt werden, dass Kinder armer Familien weniger intelligent und aufnahmefähig sind. „Schule traut es armen und benachteiligten Schülern oft nicht zu, den Anforderungen an Realschulen und Gymnasien zu genügen und spricht ihnen deshalb auch nur selten eine Empfehlung für eine höher qualifizierende Schulstufe aus, obwohl sie entsprechende intellektuelle Leistungen erbringen“ (Becher, U. 2008, S. 44).

Die Auswirkungen finanzieller Armut werden anhand der Ausführungen deutlich. Eine eingeschränkte Teilhabe an der Gesellschaft, eine mangelnde und unzureichende Grundversorgung, geringere Bildungschancen, gesundheitliche Einschränkungen, psychische Belastungen sowie soziale Isolation können als Folgen von materieller Unterversorgung gesehen werden.

Bildungsstand, Erwerbstätigkeit und berufliche Stellung einer Person hängen von vielerlei Faktoren ab. Neben sozialen Bedingungen wie Einkommen, Nationalität, soziales Milieu und Bildungsstand der Herkunftsfamilie stehen individuelle Einflussgrößen, wie Geschlecht, Schul- und Berufsabschluss, Motivation, Einstellungen sowie Wahrnehmungs-, Denk und Handlungsschemata im engen Zusammenhang mit dem Bildungsniveau eines Individuums (vgl. BMFSFJ 2002, 11ff). Die „wichtigste Voraussetzung und wirksamste Grundlage“ für erfolgreiches Lernen in der Schule stellt – so zeigen zahlreiche Untersuchungen - die „Qualität des kulturellen und sozialen Kapitals“ dar, die sich Kinder anhand des Vorbildes ihrer Eltern aneignen (BMFSFJ 2002, S. 12). Mit kulturellem und sozialem Kapital sind Qualifikationen, Einstellungen und Wertorientierungen, welche von den Eltern vermittelt werden sowie deren Verarbeitung, Verinnerlichung und Umsetzung gemeint. Je mehr die gewonnen Kenntnisse und Normen den Erwartungen des Schulsystems oder der künftigen Berufswelt entsprechen, umso erfolgreicher verläuft der Lernprozess (vgl. BMFSFJ 2002, S. 12). Jedoch eignen sich Menschen aufgrund unterschiedlicher Sozialisationsbedingungen verschiedene Denkmuster und Haltungen an. So besitzen beispielsweise Familien aus fremdländischen Kulturen Ansichten zum Thema Beruf und Schule, die sich von den Denkweisen der deutschen Kultur unterscheiden. Von ihren Kindern werden diese andersartigen Einstellungen übernommen, was in Kombination mit mangelnden Sprachkenntnissen und weiteren ungünstigen Voraussetzungen (z.B. niedriger sozioökonomischer Status) als Ursache dafür gesehen werden kann, dass Heranwachsende mit Migrationshintergrund vergleichsweise schwächere Schulleistungen zeigen und an deutschen Haupt- und Förderschulen überrepräsentiert sind (vgl. BMFSFJ 2002, S. 22, 34; Czarnitzki, B./Herz, B. 2008, S. 82).

Jedoch nicht nur Migrantenfamilien tragen aufgrund ihres kulturellen und sozialen Hintergrundes ein erhöhtes Risiko ihren Kindern Einstellungen und Werte zu vermitteln, die - einfach formuliert - nicht zum deutschen Bildungs- und Berufssystem passen. Ebenso können schulische oder berufliche Niederlagen der Eltern und damit einhergehende Gefühle und Ansichten (z.B. Minderwertigkeitsgefühl, Angst, Gleichgültigkeit, Demotivation) Auslöser dafür sein, dass Kinder Einstellungen übernehmen, die sie an einer erfolgreichen schulischen oder beruflichen Laufbahn hindern (vgl. Meier-Gräwe, U. 2008, S. 65ff). Die Schülerrinnen und Schüler, die eine Förderschule in Deutschland besuchen, stammen fast ausschließlich aus sozial benachteiligten Familien. „Einschränkende und zum Teil demütigende Erfahrungen, die arme und benachteiligte Schüler während ihrer Schulzeit erfahren, haben Auswirkungen auf ihre Identität und Personalität“ (Becher, U. 2008, S. 45). Sie haben ein deutlich geringeres Selbstbewusstsein, zeigen wenig Bildungsmotivation, fürchten sozialen Kontakt mit Mitschülern und reagieren auf direkten Kontakt mit Bildungsinstitutionen oft mit dem Gefühl von Ohnmacht (vgl. Becher, U. 2008, S. 44f).

Neben der Konformität vermittelter Werte und Einstellungen mit dem deutschen Bildungs- und Berufssystem sind günstige Lernvoraussetzungen sowie ein stimulierendes Agieren und Kommunizieren mit dem Kind bereits im Babyalter für erfolgreiches, lebenslanges Lernen (in der Schule) von Bedeutung. „Die Bemühungen der Kinder um Wissen, Können und Verstehen werden dadurch gefördert, dass Eltern ihre Kinder auf wichtige Dinge und Sachverhalte, auf Rätselhaftes und Schönes aufmerksam machen, auf ihre Fragen reagieren und ihnen Worte geben, mit denen die differenzierende Wahrnehmung der Kinder unterstützt, Nachdenklichkeit ermöglicht und Ordnung in Erfahrenes oder Gedachtes gebracht werden kann“ (BMFSFJ 2002, S. 19). Hinzu kommt, dass Eltern durch ihre eigene Lebensgeschichte verdeutlichen, „inwieweit es sich lohnt, die Anstrengungen des Lernens“ und Zurechtkommens im Alltag, in der Kindertagesstätte oder in der Schule auf sich zu nehmen (BMFSFJ 2002, S. 19). Das frühzeitige Erfahren einer liebevollen, motivierenden und kindgerechten Er- und Beziehung gepaart mit Empathie, Anerkennung und Akzeptanz und einem positiven Vorbild kristallisiert sich als bedeutsame Ressource für einen erfolgreichen Bildungsweg heraus, über die Heranwachsende, je nach Elternhaus und Lebenssituation im unterschiedlichen Maße verfügen (vgl. BMFSFJ 2002, S. 11ff; Meier-Gräwe, U. 2008, S. 61ff).

Die Ausführungen zeigen, dass die Eltern in allerlei Hinsicht die primäre und bedeutendste Einflussgröße für erfolgreiches lebenslanges Lernen darstellen. Doch nicht jedem Elternteil oder Elternpaar gelingt es seinem Kind in seiner Persönlichkeit entsprechend zu fördern und zu fordern, ihm ein Vorbild zu sein und/oder ihm ein positives, werte- und einstellungskonformes Bild zu vermitteln. In deutschen Schulen – so haben zahlreiche Studien belegt – gelten neben Kindern mit Migrationshintergrund insbesondere Heranwachsende aus einkommensarmen und sozial schwachen Familien als benachteiligt (vgl. BMFSFJ 2002).

Familien in benachteiligten Lebenslagen zeigen vergleichsweise häufiger Probleme darin, aus ihrer Krisensituation aufgrund fehlender individueller Lösungsstrategien und Zukunftsperspektiven einen Ausweg zu finden. Dieser Zustand wird von den Betroffenen als belastend und beschämend empfunden und führt bei den Eltern nicht selten zu Antriebslosigkeit, Demotivation, Resignation, Unzufriedenheit, Aggressionen und Selbstwertverlust. Neben der Problematik, dass diese benannten Einstellungen und Gefühle auf die Kinder und deren Einstellung zur Schule übertragen werden können, sind die Eltern, aufgrund ihrer eigenen starken psychischen Belastung, weniger in der Lage auf die Bedürfnisse ihrer Kinder (auch im schulischen Bereich) einzugehen (vgl. Becher, U. 2008, 46). Zu der fehlenden Unterstützung, der eingeschränkten Ansprechbarkeit der Eltern und den materiellen Einschränkungen der Familien kommen mögliche Verhaltensauffälligkeiten der Kinder auf die veränderte Situation oder auf eine vernachlässigende Lebenslage. Ein Abfall schulischer Leistungen und/oder soziale Auffälligkeiten stellen typische kindliche Reaktionen im Bereich Schule dar, die sich durch Hänselleien von Klassenkameraden und sozialem Ausschluss von Mitschülern wiederum verstärkend auf die negative Einstellung zur Schule auswirken können. Spaß, Engagement und Neugier am schulischen Lernen gehen verloren. Stattdessen verfestigen sich negative Bewertungen und Erfahrungen in der Biografie des Kindes. Eine mangelnde Grundausbildung, ein schlechter Schulabschluss sowie ein Ausschluss vom Arbeitsleben, gepaart mit fehlender (Lern)Motivation und dem Nichtvorhandensein von Lernstrategien können die Folgen sein und im weiteren Lebenslauf über Generationen hinweg zur Verfestigung von Armut und Benachteiligung führen (vgl. BMFSFJ 2002; Hock, B. u.a. 2000, S. 47ff).

An dieser Stelle möchte ich betonen, dass Kinder aus sozial schwachen und einkommensarmen Familien ebenso wie Migrantenkinder nicht generell diesem Kreislauf verfallen müssen. Dennoch heißt in Deutschland einkommensarm zu sein häufig auch bildungsarm zu sein. Von beiden Benachteiligungen sind sozial schwache Familien sowie Migranten aufgrund ihrer prekären Lebenssituation verhältnismäßig häufiger betroffen (vgl. Meier-Gräwe, U. 2008, S. 62f).

Die psychische und physische Gesundheit stellt die wichtigste Voraussetzung für das individuelle Wohlbefinden und somit für die ökonomische und soziale Teilhabe einer Person an der Gesellschaft dar (vgl. BMFSFJ 2005, S. 217). Insgesamt ist die deutsche Bevölkerung dank ansteigender Standards in Ernährung, Medizin, Wohnen und Hygiene in den vergangenen Jahren offensichtlich körperlich gesünder geworden. Diese Tatsache spiegelt sich z.B. in der deutlich abnehmenden Säuglings- und Kindersterblichkeit wieder. Die Todesfälle während des ersten Lebensjahres bezogen auf 1000 lebendgeborene Kinder sind von 23,4% im Jahr 1970 auf 4,1% im Jahr 2004 zurückgegangen (vgl. Mangelsdorff, U. 2008, S. 111). Unterstützend leisten das ausgebaute Krankenkassennetz und die stetig fortschreitende Verbesserung der Gesundheitsreform ihren Beitrag zu einem hohen gesundheitlichen Niveau der deutschen Bürger. Unabhängig von Einkommen, Bildungsstand und Gesundheitszustand sind etwa 90% der Bevölkerung (Tendenz steigend) gesetzlich oder privat krankenversichert (vgl. BMFSFJ 2005, S. 217ff; Mangelsdorff, U. 2008, S. 111).

Trotz der präventiven, versorgenden und absichernden Grundvoraussetzungen im gesundheitlichen Bereich wird beobachtet, dass gewisse Krankheiten und Störungen wie Karies, Diabetes, Essstörungen, Fettleibigkeit, Verhaltensauffälligkeiten, Nikotinsucht sowie Sprach- und Entwicklungsstörungen von Kindern etc., in benachteiligten Haushalten, insbesondere in Migrantenfamilien, in Familien mit mehreren Kindern und in einkommens- sowie bildungsarmen Haushalten, verstärkt auftreten. Unzureichende kognitive und motorische Stimulierung sowie eine ungesunde Lebensweise, geprägt durch mangelnde oder falsche Ernährung, wenig Bewegung und verstärkter Mediennutzung, kann als Ursache dafür gesehen werden. Bereits in der Schwangerschaft und in der Versorgung von Kleinkindern scheint sich das Gesundheitsbewusstsein sozial schwacher und bildungsarmer Haushalte von den gebildeterer und finanziell bessergestellter Familien zu unterscheiden: Frauen aus einkommensarmen und bildungsferneren Verhältnissen rauchen häufiger während der Schwangerschaft, Stillen seltener und nehmen weniger pflichtbewusst Vorsorgeuntersuchungen und anstehende Arzttermine ihrer Kinder (z.B. den regelmäßigen Zahnarztbesuch) wahr (vgl. Mangelsdorff, U. 2008, S. 114ff; Meier, U./Preuße, H./Sunnus, E. M. 2003, S. 71ff; Münster, E./Letzel, S. 2008, S. 65ff; Palentien, C. 2004, S. 206ff). Hinzu kommt ein geringeres Bewusstsein Gefahren einzuschätzen, was sich beispielsweise in der Tatsache äußert, dass Kinder benachteiligter Personengruppen vergleichsweise häufiger ohne Schutzkleidung (z.B. Fahrradhelm, Reflektoren) im Straßenverkehr unterwegs sind und zahlreicher Opfer von Verkehrsunfällen werden (vgl. Meier, U./Preuße, H./Sunnus, E. M. 2003, S. 71ff). Studien zeigen, dass selbst mit der Bewältigung von Krankheiten und deren Folgen Personen mit niedrigem Bildungsniveau oder Personen, welche der deutschen Sprache nicht oder nicht ausreichend mächtig sind, vergleichsweise häufiger Schwierigkeiten haben. Sie zeigen Probleme Symptome oder Krankheiten, auch die ihrer Kinder zu benennen oder zu beschreiben (Meier, U./Preuße, H./Sunnus, E. M. 2003, S. 277f). Sie suchen im Krankheitsfall vergleichsweise seltener einen Arzt auf und nehmen weniger Medikamente ein. „Eine aktive Auseinandersetzung mit Diagnosen, verschiedenen Behandlungsmaßnahmen und Einschätzungen von Ärzten findet kaum statt“ (Meier, U./Preuße, H./Sunnus, E. M. 2003, S. 277).

Folglich können materielle Ressourcen, kultureller Hintergrund und Bildungsstatus im Zusammenhang mit dem körperlichen Gesundheitszustand von Familien sowie deren Gesundheitsbewusstsein gebracht werden. Neben körperlichen Auswirkungen kann gesundheitliche Benachteiligung auch psychische Folgen für die Familie haben Studien bestätigen, dass insbesondere Kinder unter den Auswirkungen gesundheitlicher Benachteiligung leiden. Sichtbare Zahnfäule, Läuse, Fettleibigkeit oder ein ungepflegter Gesamtzustand können dazu führen, dass sie von Gleichaltrigen ausgeschlossen oder gar gehänselt werden (vgl. Meier, U./Preuße, H./Sunnus, E. M. 2003, S. 71ff, 277ff; Münster, E./Letzel, S. 2008, S. 65ff).

Die aufgeführten Daten zeigen deutlich, dass sich prekäre Lebenslagen in Deutschland, wie Arbeitslosigkeit, Migrationsstatus, niedriges Bildungsniveau oder finanzielle Notstände, auf die physische und psychische Gesundheit von Familien auswirken. Insbesondere die Kinder sind dabei die Leittragenden. Ihre geistige, sprachliche und körperliche Entwicklung beruht auf dem Verantwortungsbewusstsein und der Fürsorge der Eltern. Eine frühe gesundheitlich benachteiligte Lebenslage kann bis ins Erwachsenenalter negative Konsequenzen für die Persönlichkeitsentwicklung einer Person haben. „Wie ein roter Faden zieht sich diese beeinträchtigte Gesundheitsbiografie von der Geburt bis ins Erwachsenenalter: niedrigeres Geburtsgewicht, höhere Säuglingssterblichkeit, schlechtere Versorgung, weniger Vorsorgeuntersuchungen, verzögerte motorische, sprachliche und geistige Entwicklung, dadurch schlechtere Startbedingungen für die Schullaufbahn, niedrigere Schulabschlüsse, dementsprechend schlechtere Perspektiven für die Zukunft“ (vgl. Mangelsdorff, U. 2008, S. 111).

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Aber nicht nur optisch macht eine schlanke Taille was her: Wer Bauchfett verlieren möchte und abnimmt, tut seiner Gesundheit einen riesigen Gefallen. Weniger Bauchumfang senkt das Risiko, an Bluthochdruck, Gelenkproblemen oder Krebs zu erkranken oder einen Herzinfarkt zu erleiden. Wenn das keine gewichtigen Gründe sind, gezielt am Bauch abzunehmen.

Das Gute ist: Dazu ist keine FdH-Diät erforderlich. Du musst auch nicht in den Leistungssport einsteigen. Wir zeigen Dir top Tipps und Tricks, wie die Pfunde durch eine Ernährungsumstellung und regelmäßige Bewegung purzeln.

  • 1. Tipp: Achte auf die richtige Ernährung! Vermeide Crash-Diäten mit Jojo-Effekt, verzichte abends auf Kohlenhydrate und vermeide fettreiche Fleisch- und Fischsorten.
  • 2. Tipp: Achte auf das richtige Workout! Je trainierter Du bist, desto mehr Kalorien verbrennt Dein Körper im Ruhezustand.
  • 3. Tipp: Befreie Deinen Körper von Stress! Stress wirkt sich nicht nur negativ auf die Psyche aus, sondern hemmt auch den Fettabbau.
  • 4. Tipp: Achte auf ausreichend Schlaf! Die richtige Dosis Schlaf ist wichtig, damit Dein Körper effektiv Energie verbrennt.
  • 5. Tipp: Trinke keinen Alkohol! Alkohol hat nicht nur viele Kalorien, sondern verlangsamt auch Deine Gewichtsabnahme.

Update 09.10.2017: Gezielt Fett am Bauch verbrennen geht doch!

Eine Studie hat mittlerweile etwas sehr interessantes herausgefunden: Man kann gezielt am Bauch Fett verlieren!

Was muss man dafür tun? In der Studie wurde beim Cardio-Training nach einem dreitägigen Fasten festgestellt, dass 50% mehr Fett am Bauch verbrannt wird, als das bei normalen Cardioeinheiten ohne vorheriges Fasten der Fall war.

Es ist davon auszugehen, dass auch kürzere Fastenperioden dies bewirken können. Daher solltet Ihr euch unbedingt unseren Artikel zum Intervallfasten durchlesen oder durch unsere Rubrik Fasten stöbern.

Laut der Queen’s University in Belfast gilt für Männer der Richtwert 102 Zentimeter und bei Frauen 88 Zentimeter, die nicht überschritten werden sollten.

Viele denken, wenn sie ihr Bauchfett loswerden wollen, müssen sie eine Radikaldiät machen. Leider ist so eine Diät selten erfolgreich und wenn, dann nur für kurze Dauer. Wer stark hungert, wird nach der Diät umso mehr zunehmen. Dieses Phänomen ist auch als Jo-Jo-Effekt bekannt. Der Körper „denkt“, er habe eine Hungersnot überstanden und müsse sich nun gegen eine neue Hungersnot wappnen, indem er mehr Fett speichert. Dieses Programm steckt seit Urzeiten in uns. Als Nahrung nicht immer und überall verfügbar war, machte dies auch seinen Sinn.

Eine Radikaldiät führt außerdem zu enormen Wasserverlusten und zum Abbau von Muskelmasse.

Besser und schonender für den Körper ist es deshalb, seine Ernährungsgewohnheiten anzupassen. Wir zeigen Dir, an welchen Schrauben Du drehen kannst.

Das aus der Wurzel der Konjakpflanze gewonnene Mehl wird gerne für die Herstellung von kohlenhydratarmen Produkten verwendet. So gibt es zum Beispiel Konjaknudeln, hergestellt aus der Konjakwurzel, welche wesentlicher weniger Kohlenhydrate enthalten als die Variante aus Weizen und außerdem länger satt machen. Eine weitere alternative zu Weizenmehl ist übrigens das Kamutmehl.

Kohlenhydrate sind nicht per se schlecht. Sie stecken zum Beispiel in Backwaren, Nudeln oder Reis und liefern schnelle Energie im Alltag. Ernährungswissenschaftler warnen deshalb davor, Kohlenhydrate generell zu verteufeln. Wer über den Tag verteilt allerdings zu viel davon isst, hat es schwer am Bauch abzunehmen.

Es gibt nicht die eine Low-Carb-Diät, sondern verschiedene Vertreter. Der wohl bekannteste unter ihnen die Atkins-Diät aus den USA. Diese sieht vor, dass Abnehmwillige weitestgehend auf Kohlenhydrate verzichten und stattdessen viel Eiweiß zu sich nehmen. Die Atkins-Diät gilt als radikal und ist nicht unumstritten. Vertreter gemäßigterer Schulen fordern keinen Verzicht, sondern die Reduktion kohlenhydratreicher Kost – vor allem abends.

Überschüssige Kohlenhydrate, die nicht der unmittelbaren Energiezufuhr dienen, wandelt der Körper in Fette um.

Warum ist das so? Durch den Verzehr von Kohlenhydraten steigt der Blutzuckerspiegel. Dieser hemmt den Fettabbau. Wer abends wenig oder keine Kohlenhydrate isst, hat einen geringeren Blutzuckerspiegel. Der Körper kann sich leichter an die Fettverbrennung machen.

Wer effektiv am Bauch abnehmen möchte, sollte nur so viele Kalorien am Tag zu sich nehmen, wie er über den Tag verteilt verbrauchen kann. Es gibt viele Seiten, auf denen Du Deinen persönlichen Kalorienbedarf berechnen kannst. Der Kalorienbedarf ist abhängig von vielen Faktoren: Alter, Geschlecht, berufliche Tätigkeit und Freizeitverhalten.

Übergewicht, ist leider für vieles Verantwortlich. ​ Du fühlst Dich in Deiner Haut nicht mehr wohl, Du bist unbeweglich und ziehst Dich immer mehr von der ​Gesellschaft zurück, ​meist wird es immer schlimmer und kann zu ernsten Folgen ​Deiner Gesundheit ​führen. Aus diesem Grund ​ist es wichtig auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung zu achten und auch Dein Gewicht immer im Blick zu haben. ​Das Prinzip ist ganz einfach und kann sogar richtig Spaß machen, wenn Du Dich dabei an ein paar ​simple Tricks ​hältst.

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Doch Vorsicht: Zucker führt dazu, dass der Blutzuckerspiegel rasant ansteigt und sich die Insulinausschüttung verstärkt. Im ersten Moment sind wir zwar satt, aber kurze Zeit später sinkt der Blutzuckerspiegel wieder schnell, was einen erneuten Heißhunger auf Süßes zur Folge hat.

Daher: Am besten Zucker stark reduzieren. Gute Alternativen für Zucker sind Honig, Ahornsirup, Stevia, oder Agaven- oder Birnendicksaft.

Eine Pause zwischen den Mahlzeiten, verhindert Heißhunger. Hier greift der gleiche Effekt wie beim Zucker. Durch ständiges Naschen ist eine Sättigung nur schwer möglich – vor allem bei zuckerhaltigen Speisen.

Zudem blockiert das Hormon Insulin die Fettverbrennung. Erst wenn der Insulinspiegel absinkt, kann der Körper richtig Fett verbrennen. Wenn zwischendurch immer wieder gegessen wird, hat der Körper keine Möglichkeit auf Fettverbrennung zu stellen.

Deshalb: Nach den Mahlzeiten nicht gleich wieder naschen, sondern dem Körper etwas Zeit geben.

Wie viel darf ich eigentlich essen? Bei der Portionsgröße wird häufig mehr auf den Teller geschaufelt, als eigentlich notwendig wäre.

Indem Sie sich einige Zeit an Zutatenangaben von Rezepten halten, bekommen Sie ein Gefühl für die Menge. Zudem spielt es eine Rolle, welche Lebensmittel auf den Tisch kommen. Bei Gemüse können Sie eher nach Lust und Laune zugreifen als bei Pasta oder fetten Soßen. Die Mischung macht es! Setzen Sie sich jedoch auch nicht unter Druck und hören Sie auf Ihr Hungergefühl.

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Verschiedene Diätansätze gibt es wahrscheinlich so viele wie Menschen, die abnehmen möchten. Dabei sind die jeweils als Lösung präsentierten Prinzipien oft widersprüchlich, wissenschaftlich nicht ausreichend belegt oder können der Gesundheit sogar schaden.

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Wichtig sind außerdem die Grundübungen wie Bankdrücken, Kreuzheben, Squats, Klimmzüge oder Rudern.

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    approximately 200 feet. Jog 100 ft and then decrease and

    perform a few pushups, stroll the subsequent One hundred feet

    and after that decline to perform sit ups.

    You can even journey a motorcycle about your community

    or perhaps stroll with a backpacking piste. A walk-in-the-park as well as

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    Annette K. aus Menden (06.05.2015): Kein typisches Kochbuch! Viele Tipps, tolle Infos, wunderbare Rezepte! Uneingeschränkt empfehlenswert. Ich habe es bestellt, da mein Bruder kürzlich einen schweren Herzinfarkt hatte und bin ganz begeistert. Meine Erwartungen wurden weit übertroffen und ich werde jetzt alle lieben Menschen aus meinem Verwandten- und Bekanntenkreis damit beglücken.

    Bosch BKK aus Homburg (05.05.2015): Wir setzen das hervorragende Buch als Sachpreis bei einem Ernährungsquiz anlässlich Kantinenaktionstagen der Bosch BKK zum Thema "Gesund ernähren und sich wohlfühlen" ein.

    Ohne Namen (27.04.2015): Fleischlose Kost hilft mir erheblich bei der Minderung von Gelenkschmerzen. Ich habe die Hoffnung, dass konsequente mediterrane Ernährung auch stabilisierend bei meinen Herzrhythmusstörungen wirkt.

    Charlotte W. aus Düsseldorf (14.04.2015): Ich habe ein eben solches Kochbuch gesucht und freue mich, dass ich hier fündig geworden bin. Danke!

    Gudrun F. aus Mönchengladbach (28.02.2015): Sehr tolles Buch, ich habe es gestern erhalten.

    Bettina Köster aus Grasberg bei Bremen (24.02.2015): Ich habe das Kochbuch seit Anfang Januar und kann es gar nicht wieder aus der Hand legen. 2 Tage habe ich es intensiv durchgelesen, seitdem koche ich min. 2x die Woche aus diesem Buch. Alles ist sehr leicht beschrieben, ich kann die Zutaten in meinem Supermarkt oder Wochenmarkt bekommen und die Tipps auf jeder Seite sind perfekt umzusetzen. Geschmacklich ist jedes Rezept der Hammer. Großes Lob an den Koch/Autor, weiterhin viel Erfolg und ich wünsche mir eine Fortsetzung.

    Brigitta E. aus Duisburg (18.02.2015): Ich habe das Kochbuch heute erhalten und bin total begeistert, so wunderschöne Berichte über Kreta, alles ausführlich erläutert, ob es um Olivenöl geht, um Käse, Gemüse, es fehlt nichts, und die wunderbaren Rezepte, angefangen von Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Dips, Salate, es fehlt nichts. Ich habe direkt ein Rezept ausprobiert und zwar Briam, die Kretische Gemüsepfanne, einfach nur empfehlenswert, ich werde jetzt alles rauf-und runterkochen .

    E. Haasis aus Albstadt (03.02.2015): Geniales Kochbuch, leckere Rezepte. So macht das Kochen mit Gemüse Spaß (und nicht nur mit Gemüse - auch die Fischrezepte sind beachtenswert!). Und es schmeckt prima.

    Heiko U. aus Sachsen (30.01.2015): Ich habe das Buch heute bekommen. Vielen Dank. Bin nach dem ersten Durchschauen total begeistert, da nicht nur Rezepte aufgeführt sind, sondern auch alles verständlich erklärt ist in Bezug, warum und weshalb dieses oder jenes gut und gesund ist. Ein großes Lob an die Herzstiftung für dieses Buch.

    Rita Winkelmann aus Würselen (12.01.2015): Ich selbst habe das Kochbuch schon, bin davon begeistert und bestelle dies nun für einen Bekannten als Geburtstagsgeschenk.

    Mareike V. aus Hochheim (06.01.2015): Ich esse leidenschaftlich gerne Pizza, Pasta und eigentlich auch Schnitzel. Ich ernähre mich jetzt seit einem Jahr vegetarisch, hin und wieder nasche ich auch ganz gerne mal, was eigentlich nicht weiter schlimm ist, aber trotzdem habe ich immer öfter das Gefühl, dass ich mich noch gesünder ernähren muss, daher habe ich mir nun das Kochbuch bestellt. Bin schon ganz gespannt.

    Claudia Niederreiter aus Hörsching/Österreich (02.01.2015): Ja, ich finde es sehr gut, dass die Herzstiftung ein Buch zu diesem interessanten Thema anbietet. Ich habe mich viel über mediterrane Küchen informiert und mich schließlich für dieses Buch entschieden. Ich hoffe, es entspricht meinen Erwartungen.

    Ulrich Fietz aus Krefeld (20.12.2014): Dieses Buch ist wunderbar. Meine Frau hat es mir geschenkt, damit ich es schaffe, meine Ernährung umzustellen. Unser diesjähriges Weihnachtsmenü kommt aus diesem Buch.

    Brigitte aus Gifhorn (04.12.2014): Ich habe gerade dieses vielversprechende Kochbuch bestellt und bin gespannt, wie mir die Rezepte gefallen werden.

    Ohne Namen (07.11.2014): Ich muss das Kochbuch erst in den Händen halten und kann mich dann dazu äußern.

    Bernd T. aus Dortmund (09.10.2014): Sehr gutes Kochbuch mit ausführlichen Erklärungen über Herz- und Gesundheitsprobleme - und natürlich ganz tollen Rezepten!

    Eine vegane Ernährung birgt für Kinder allerdings große gesundheitliche Risiken. Die DGE rät Eltern daher ausdrücklich davon ab.

    Weil bei einer vegetarischen Ernährungsweise die Versorgung mit Eisen, Eiweiß, Kalzium, Jod und Vitamin B12 oft problematisch ist, sollten Eltern folgende Punkte unbedingt beachten:

    Eisen wird aus Pflanzen bis zu zehnmal weniger gut aufgenommen als aus Fleisch. Daher müssen Kinder ausreichend Vollkorngetreide, Vollkornreis, Salat, Hülsenfrüchte, Gemüse wie Spinat, Fenchel, Schwarzwurzeln, Karotten, Rote Beete und Brokkoli sowie Obst, etwa getrocknete Aprikosen, Rosinen und Pflaumen verzehren. Damit das Eisen besser aufgenommen werden kann, sollten Eltern Vitamin-C-reiche Lebensmittel anbieten wie ein Glas Orangensaft, Obst und Gemüse (etwa Paprika).

    Eiweiß aus Pflanzen besitzt eine geringere biologische Wertigkeit als tierisches Eiweiß und kann daher schlechter vom Körper verwertet werden. Werden verschiedene proteinreiche Lebensmittel miteinander kombiniert, erhöht das die biologische Wertigkeit.

    Den Tagesbedarf an Kalzium sichern Milchprodukte, Grünkohl, Lauch, Fenchel und Brokkoli.

    Jod sollte das Kind über Jodsalz und daraus hergestellten Produkten zu sich nehmen.

    Vitamin B12 ist in Eigelb und Milch enthalten.

    Babybreie als Beikost für vegetarisch ernährte Säuglinge und kleine Kinder sollten Gemüse, Kartoffeln und Getreide enthalten und mit einem Vitamin-C-haltigen Saft versetzt sein, rät das Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund. Gemüse-Kartoffel-Breie sollten überdies milchfrei sein, da der Organismus das Eisen anderenfalls nicht so leicht aufnehmen kann.

    Gesunde Ernährung für Kinder ist nicht nur eine Frage, die Mamas beschäftigt. Auch wir Väter legen zunehmend Wert darauf, dass unsere Kinder vernünftig essen. Essen ist ein Thema, das uns das ganze Leben begleitet und jeder weiß, dass es zwischen Ernährung und Gesundheit kausale Zusammenhänge gibt. Trotzdem ist es nicht einfach, permanent nur gesunde Lebensmittel und Speisen zu sich zu nehmen. Noch schwerer wird es, wenn Kinder eine andere Vorstellung haben als Mamis und Papis, wenn es darum geht, was auf ihren Speiseplan gehört. Obwohl jüngere Kinder meistens noch sehr unkompliziert mit ihrem Essverhalten sind, entwickeln sie sehr früh individuelle Vorlieben und Aversionen, was Nahrung anbelangt. Für Papis und Mamis kann´s ganz schön kompliziert werden, das Kind gesund zu ernähren, wenn der Nachwuchs festgestellt hat, dass man beim Essen wählerisch sein kann. Wir gehen der spannenden Frage nach, wie du dein Kind von Anfang an gesunde Ernährung heranführen und wie du das – hoffentlich – beibehalten kannst, bis dein Kind groß und stark ist. Keine Angst, das wird kein brottrockener Theorie-Ernährungs-Ratgeber!

    Bevor wir zu den vielen praktischen Tipps rund um die gesunde Ernährung deines Kindes kommen, wollen wir erst klären, was es überhaupt bedeutet, sich gesund zu ernähren. Das lässt sich überschaubar zusammenfassen:

    und an die individuellen Bedürfnisse sowie das Alter angepasst. Außerdem ist jedes Essen umso gesünder, je weniger künstliche Zusatzstoffe es enthält. Besser noch:

    Diese künstlichen Inhaltsstoffe kommen direkt aus den Lebensmittellaboren und gelten als ungesund, weil sie Allergien auslösen können und auf dem natürlichen Speiseplan von Menschen nicht vorkommen. Willst du bei der Ernährung deines Kindes konsequent auf diese Chemiekeulen verzichten, wird es nicht leicht für dich. Denn in fast jedem fertigen Produkt sind all diese „Zutaten“ enthalten, um Produkte schmackhafter, länger haltbar und für´s Auge ansehnlicher zu machen. Daher sind frisch zubereitete Lebensmittel und selbst gekochte Mahlzeiten das Beste, womit du dein Kind ernähren kannst.

    Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hat hier eine Empfehlung für Kindergartenkinder und Schulkinder herausgegeben, die einer gesunden Ernährung entspricht. Dort wird anhand der Ernährungspyramide gezeigt, welche Produkte in welcher Menge für Kinder richtig sind. Daraus eine kurze Zusammenfassung:

    • 6 x am Tag trinken: hauptsächlich Wasser, ungesünder Tee (Früchtetee, Kräutertee) und verdünnte Fruchtsäfte – Softdrinks wie Limo und Cola gehören nicht dazu und sollten nur gelegentlich getrunken werden
    • 5 x Obst, Gemüse und Salat: am besten roh, bei Gemüse und Salat immer eine kleine Menge Öl dazugeben (wichtig für die fettlöslichen Vitamine)
    • 4 x Brot, Getreide & Beilagen: dazu gehören auch Nudeln, Kartoffeln, Reis (wertvolle Energielieferanten), perfekt sind Vollkornprodukte
    • 3 x Milch & Milchprodukte: wertvolle Calcium-Lieferanten, gut für Knochenbau und Zähne (z. B. Joghurt, Quark, Milch – statt gekauftem Joghurt, der viel Zucker enthält, kannst du einen Naturjoghurt mit Obst mischen und mit etwas Honig süßen)
    • 2 x Fett in kleinen Portionen: verwendet werden sollen hochwertige pflanzliche Fette (z. B. Rapsöl oder Olivenöl zum Kochen, etwas Butter oder Margarine auf´s Brot)
    • 1 x täglich eine Portion Süßes: etwa so viel, wie in eine Kinderhand passt (z. B. 1 Hand voll Gummibären, 1 Schokokuss, 1 Schokoriegel)

    Außerdem findest du auf der Seite vom Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz eine Liste, wie viele Kalorien pro Tag Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren zu sich nehmen sollten, um gesund und fit zu sein.

    Sehr empfehlenswert sind auch die Ernährungsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Auf dieser Seite hat die DGE umfangreiche Tipps veröffentlicht. Diese beschäftigen sich z. B. mit diesen Ernährungsthemen:

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    wenn schon so ein vergleich der ‘argumente’, dann doch bitte mit richtigen fakten.

    @ John Player: Das ist richtig, wenn Argumente, dann auch korrekte!

    @all: Wir von Smok-E setzen uns für die Verbreitung der elektrischen Zigaretten ein, die dabei helfen, die oben beschriebenen “Contras” massiv zu verringern. Dazu bieten wir unter http://www.smok-e.de ein kostenloses Informationsportal an (kein Verkauf!). Wer mehr über das Tabakrauchen erfahren möchte (und natürlich die Alternative E-Rauchen), findet dort fundiert recherchierte Fakten und Neuigkeiten. Wir freuen uns über Euren Besuch.

    Ich find das mit rauchen eigentlich nicht so schlimm denn ich rauche selbst obvwohl ich erst 16 bin aber nach eine zeit find ich das richtig scheiße das ich rauche denn meine geld ist zu schnell weg und meine eltern finden das auch nicht gut aber was sollt

    das ist eine ganze erörterung zum thema rauchen für die neunte klasse

    Zigaretten gehören fast weltweit zu den legalen Drogen. In den letzten Jahren hat sich das Rauchverhalten, gerade bei Jugendlichen, nicht wesentlich geändert. Und das trotzständig steigender Tabaksteuer. Ein drittel der jugendlichen raucht regelmäßig, bei jüngeren erwachsenen knapp die Hälfte. Die meisten Raucher haben vor dem 18. Lebensjahr angefangen zu qualmen. Wer bis zum 20-ten Lebensjahr noch nicht mit dem Rauchen angefangen hat wird es danach auch meist nicht mehr tun.

    Gründe für den Einstieg sind bei Jugendlichen neben vorübergehenden Probierphasen meist Unsicherheiten im Selbstwertgefühl, Stresssituationen und Frustrationen, die sich zumindest nach außen hin mit einer Zigarette cool abwehren lassen.

    Ebenso spielt auch das Rauchverhalten im Freundeskreis und bei Mädchen die Unterdrückung des Hungergefühls, um schlank zu bleiben, eine große Rolle. Auch das Vorbild- und Rauchverhalten der Eltern hat insbesondere auf die Einstellung von Kindern und jüngeren Jugendlichen noch einen sehr großen Einfluss.

    Also ich weis ned was meine meinung dazu sein sollte.

    Ich hab mit 8 angefangen zu rauchen und seither habe ich die ganze zeit rotzige schleimiges schleim im hals.Höchstwahrschleinlich von den Ganzen Tabak. Ich wollte versuchen mit dem Rauchen aufzuhören aber das ist doch schwerer als ich gedacht habe,

    Kleiner tipp fang ned damit an ist nur nervig und kostet sehr viel geld.

    ich benötige mehr Pro’s fürs Rauchen

    wir müssen eine erörterung über rauchen schreiben.

    das is nich wirklich ne gute…

    Natürlich fördert Rauchen Depressionen.Der Körper ist ein feinstofflcher Organissmus.Das Nikotin setzt verschiedene Neurotrannsmitter frei,Serotonin Dopamin,Adrenalin, wie be allen Drogen, XTC,Speed,Cocaine, man bringt dadurch den feinstofflichen Organissmus durcheinander, das kann Krankheiten auslösen.Rauchen ist kein Antidepressivum!Frage an die Raucher”Würdet ihr euch freiwillig von einer Giftschlange beissen lassen”? – Nein, oder? Warum raucht ihr dann? Rauchen ist auch Gift, es wirkt halt langsamer als das Gift der Schlange.

    Hallo heiße Sergej bin 18 Jahre alt. Ich habe bis vor 2 Wochen geraucht. Geraucht habe ich ca. 6 Monate lang. Klar macht es dich mehr oder weniger “cool” im Freundeskreis oder bei anderen Rauchern. Wenn du schlecht gelaunt bist, hilft dir eine Zigarette ebenfalls gut. Doch Rauchen, obwohl ich das schon immer wusste, ist und bleibt einfach scheiße. Es kostet (1) viel Geld ( noch mehr Geld kostet es dich wenn du so freundlich bist und jedem mal ne Zigarette gibst, was wohl jeder Raucher schon mal gemacht hat oder es immer noch macht ) (2) Gibt es immer noch mehr Nichtraucher als Raucher und die meisten Nichtraucher respektieren die Raucher nicht oder finden sie einfach blöd und unattraktiv. Damit kann sich die Zahl der Kontakte ein bisschen verringern oder ich sag mal die Möglichkeiten verringern sich. Viele Raucher finden es selbst scheiße das sie Rauchen und raten jedem bloß nicht anzufangen.(3) Deine Gesundheit. Es gibt schöne Sachen wie: Lungenkrebs, Lippenkrebs, Rachenkrebs oder Kehlkopfkrebs sogar noch mehr Sachen und ich glaube kaum das jemand mal eines Tages bei sich die Symptome der oben genannten Krankheiten bzw. der nichtgenannten Krankheiten finden will. Ich rate von daher lieber allen Aufzuhören. Wenn ich das kann, könnt ihr das auch. Gut man kann jetzt mit mir wieder diskutieren z.B. Eeeeeh du rauchst noch nicht lang bzw. hast nicht lang geraucht, hast doch keine Ahnung wie schwer das ist wenn man länger raucht oder mehr raucht, bist noch viel zu jung um sowas sagen zu können, ich rauche weil es mir Spaß macht, ich rauche weil blöd bin, ich rauche weil ich (wenn es auch niemand zugeben möchte) cool sein möchte…. usw. ganz viele so “schlaue Sätze”. Doch ich glaube kaum dass jemandem das Rauchen Spaß machen kann. Erinnert euch mal an die Zeit, wo ihr noch nicht geraucht haben und wie ihr da über das Rauchen gedacht habt. Oder an die Zeit wo ihr erst angefangen habt zu rauchen, wie scheiße das am Anfang geschmeckt hat. Nach einer Zeit gewöhnt man sich dran und ich sage euch die eigentliche Sucht ist die Gewöhnung. Die meisten streiten das alles ab und sagen noch ich gebe gerne Geld für Zigaretten aus, doch in den eigenen Gedanken meinen sie das trotzdem nicht so. Wenn doch, dann stimmt was mit (I)ihrer Psychik nicht oder (S)sie sind einfach zu blöd. Aufhören kann nur der, wer viel Willenskraft besitzt und jeder hat Willenskraft bzw. kann es haben wenn er es, wie das Wort Willenskraft schon sagt, will. Je nach Konsummenge fällt es einem leichter oder schwerer aufzuhören. Ich habe meine Konsummenge auf 3 Zigaretten pro Tag reduziert und als dann das letzte Päckchen leer war hab ich einfach aufgehört. Paar Tage hat es mich nach Zigaretten gezogen, doch ich hab mir einfach gedacht und es mir richtig eingebildet, dass ich einfach viel stärker bin. Jetzt habe ich überhaupt gar keine Lust eine Zigarette zu rauchen. Ich bin sogar wieder ein bisschen, wie man meinem Text entnehmen kann, so ein Antiraucher geworden. Was ich sagen kann: Ich bin froh, stolz und glücklich. Es ist einfach nur geil wieder Nichtraucher zu sein. Außerdem überall deine Zigarettenstummel hinzuschmeißen ist unkulturell und verschmutzt die Umwelt. Mit dem Rauchen schadest du nicht nur dir sondern allen anderen in der Nähe auch manchmal auch Kindern. Danke fürs Lesen!!

    Danke für den Kommentar, das war wirklich überzeugend. Allerdings, so am Rande “Nichtraucher” kann man nicht (mehr) werden, wenn man jemals Raucher war. Diese Terminus bezeichnet streng genommen Leute, die eben nicht rauchen und nicht geraucht haben. Anderenfalls ist man vielleicht nichtmehr-Raucher aber abgesehen von diesem Detail fande ich deinen Kommentar super- und vorallem deine Leistung, aufzuhören, beachtlich!

    Noch ein weiteres Argument ‘pro Rauchen’:

    Meine beiden Töchter sind 10 und 11 und freuen sich riesig, jeweils nach dem Essen und erledigten Schulaufgaben eine rauchen zu dürfen. Früher waren sie in der Schule ungenügend. Seit sie nun regelmässig rauchen, sind sie deutlich ausgeglichener und ihre Schulnoten deutlich besser geworden, weil sie dank ihren Zigaretten keinen Prüfungsstress mehr haben.

    ich hoffe das ist nicht dein ernst, dass du deine Kinder Rauche lässt.

    Falls sie wirklich Prüfungsstress haben mache Ihnen einen Beruhigungs- oder Placedbotee!!

    Sonja, was soll ich dazu noch sagen..gehts noch?

    Darf ich mal fragen, was “Jacky” für Eltern hat.