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Statt gewöhnlichen Haushaltszuckers können Sie geringe Mengen Honig verwenden oder in kleinen Mengen auch Xylit. Informieren Sie sich vor der Verwendung von Xylit hier über Details zu diesem Zuckeraustauschstoff: Wissenswertes über Xylit

Auch Kokosblütenzucker ist eine Alternative – besonders zum Backen, da er sich im Gegensatz zu Honig und Xylit ähnlich handhaben lässt wie normaler Zucker.

Süsse und gleichzeitig gesunde Riegel ohne Zucker, ohne Weissmehl und auch ohne gesundheitsschädliche Fette können Sie sich im Bio-Onlinehandel oder im Naturkostladen/Reformhaus besorgen. Auch sind gesunde Süssigkeiten sehr schnell selbst gemacht. Sogar Schokolade lässt sich binnen einer halben Stunde aus gesunden Zutaten und in schmelzend-köstlicher Qualität selbst zubereiten.

Falls Sie befürchten, ohne herkömmlichen Zucker und Süssigkeiten nicht leben zu können, dann planen Sie Ihren Ausstieg aus der Zuckersucht. Die nötigen Informationen dazu finden Sie hier: Zuckersucht beenden

Wer abnehmen will, zwingt sich meist dazu, strikt auf Pasta aller Art zu verzichten. Das ist im Grunde auch eine sehr gute Idee, da sich Kohlenhydrate – noch dazu mit reichhaltigen Saucen – schnell auf der Waage bemerkbar machen können. Seit es aber Konjac Nudeln gibt, muss niemand mehr auf leckere Pasta verzichten.

Konjac Nudeln nämlich sind frei von verwertbaren Kohlenhydraten, frei von Fetten und damit auch frei von Kalorien. Gleichzeitig lassen sie sich wie Nudeln zubereiten – ob Spaghetti Bolognese, Lasagne oder Nudelsalat – alles ist möglich! Und das bei null Kalorien. Konjac Nudeln sättigen überdies ausgesprochen nachhaltig und nehmen den Appetit auf grosse Portionen. Leckere Konjac-Nudel-Rezepte für Ihren Ernährungsplan finden Sie in unserer Rezepte-Datenbank, z. B. Gebackene Aubergine an Tomaten-Oliven-Spaghetti oder Konjac-Lasagne mit Gemüse

Details zu den Konjac Nudeln finden Sie hier: Die basische Konjac Nudel

Zu den verarbeiteten Nahrungsmitteln zählen Produkte wie Brathähnchen, Kekse, Cracker, Chips, kommerzielle Müslis, Süssigkeiten, Backwaren und Fertiggerichte aller Art. Diese Produkte enthalten Transfette (siehe 1.), reichlich isolierte Kohlenhydrate (siehe 2.), meist zu viel Salz oder auch Glutamat (siehe 5.). Gleichzeitig liefern sie Ihnen kaum Vitalstoffe, so dass es keinen Sinn macht, diese Produkte zu essen – es sei denn, sie möchten auf ungesunde Weise an Gewicht zulegen.

Die neun ungesündesten Lebensmittel sind allesamt verarbeitete Nahrungsmittel. Wenn Sie diese essen, entstehen bei deren Verstoffwechslung derart viele Schlacken und Stoffwechselabfallprodukte, die ihr Körper gar nicht alle ausscheiden kann. Also lagert er sie ein und polstert sie mit Fett, damit die Schlacken dem Gewebe nicht schaden können (siehe auch Punkt 11). Essen Sie nun hochwertige Lebensmittel, dann hat Ihr Körper sehr viel weniger Grund, Fett anzulegen, da es weniger Schlacken gibt, die es zu polstern gilt.

Essen Sie statt dessen frische Früchte, Salate, Gemüsegerichte (siehe unsere Rezepte-Rubrik), Sprossen, Nüsse (vor allem ungesalzene Erdnüsse), Hülsenfrüchte, gelegentlich hochwertigen Fisch und ab und zu ein Bio-Ei. Tipps zu einem gesunden Frühstück finden Sie hier: Basisch frühstücken

Sie könnten jedoch auch eine Entschlackungskur über vier Wochen durchführen. Eine solche Entschlackungskur eignet sich nicht nur zum Abnehmen, sondern auch als Einstieg in eine basenüberschüssige gesunde Ernährungsweise. Mit der Entschlackungskur fällt es Ihnen sehr viel leichter, Ihren künftigen Ernährungsplan gesund und vitalstoffreich zu gestalten.

Sie erhalten dabei neben einer ausführlichen Anleitung auch Rezepte für vier Wochen (je ein Rezept pro Tag) und erhalten so ganz nebenbei eine sichere Routine im gesunden Kochen und Essen.

Meiden Sie Produkte, die Glutamat enthalten. Glutamat ist ein Geschmacksverstärker, der Speisen besonders herzhaft und würzig schmecken lässt. Auf der Zutatenliste ist er mit Mononatriumglutamat oder auch mit Begriffen wie „hydrolysiertes Protein“ oder „Würze“ deklariert. Glutamat führt dazu, dass man vom entsprechenden Nahrungsmittel mehr isst als man eigentlich will. Glutamat fördert also den Appetit und hemmt das Sättigungsgefühl.

Glutamat eignet sich daher hervorragend als Gewürz, wenn man (auf ungesunde Weise) dringend zunehmen möchte. Statt glutamathaltiger Gewürzmischungen können Sie Kräutersalz verwenden, Gewürze wie Kurkuma, Muskat, Curry, Paprika süss, Knoblauchgranulat, aber auch Kräutermischungen, Brennnesselsamen-Gewürzmischungen und hefefreie Gemüsebrühen.

Wenn Sie dazu neigen, zu viel zu essen, sollten Sie einmal versuchen, eine Ihrer täglichen Mahlzeiten durch einen grünen Smoothie zu ersetzen oder einen Smoothie als Vorspeise zu sich zu nehmen. Mit „Smoothie“ ist hier kein gekauftes Fertiggetränk gemeint, das meist viel zu viel Zucker und andere ungünstige Zutaten enthält, sondern ein selbst gemachter grüner Smoothie aus Früchten, grünem Blattgemüse, Wasser und – nach Geschmack – etwas Mandelmus, Ingwer, Vanille o. ä.

Idealerweise trinkt man den grünen Smoothie zum Frühstück. So früh am Tag auf leeren Magen genossen können seine hochwertigen Vital- und Nährstoffe sofort resorbiert und in die Zellen eingebaut werden. Alle Informationen zu grünen Smoothies finden Sie hier: Grüne Smoothies – Die perfekte Mahlzeit. Sie haben nicht immer Zeit für die Zubereitung eines frischen Smoothies? Das macht nichts. Hochwertige Smoothies sind auch in Pulverform erhältlich. Achten Sie jedoch hier auf hohe Qualität!

Pulverisierte Smoothies sollten selbstverständlich frei von Zucker, Süssstoffen und ungünstigen Füllstoffen sein. Sie sollten aus natürlichen Früchten und Gemüsen in Bio-Qualität hergestellt sein. Wenn Sie ferner Sorten wählen, die Ballaststoffe in Form von kalorienfreien Flohsamen enthalten, dann schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe, was heisst, dass Sie zwei unserer Tipps gleichzeitig umsetzen können: Den Smoothie-Tipp und den folgenden Ballaststoff-Tipp.

Und wenn Sie gerne eine Anleitung hätten (ein 7- oder ein 14tägiges Programm), wie Sie mit Smoothies abnehmen können, dann hilft Ihnen das Buch „Abnehmen mit Smoothies – Natürlich schlank mit den Power-Drinks“ weiter.

Mit dem Konjak Pulver können Sie Ihre Gewichtsabnahme erhöhen – und zwar pro Woche um 350 Gramm. Das Konjakpulver hat denselben Ursprung wie die fantastische Konjac Nudel, nämlich die Konjakwurzel.

Aus dieser Wurzel wird ein Pulver gewonnen – das Konjak Pulver – das nahezu ausschliesslich aus besonderen Ballaststoffen (sog. Glucomannanen) besteht. Diese Ballaststoffe hemmen den Appetit, machen satt und zufrieden – und zwar so, dass man plötzlich gar nicht mehr ans Essen denkt. Der Kopf ist mit einem Mal wieder frei für kreative und sinnvolle Dinge.

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Die meisten Eltern haben nicht einmal ansatzweise eine Vorstellung davon, welche fatalen Folgen und Risiken Übergewicht bei Kindern nach sich zieht. Wüssten die Eltern, was ihre Kinder erwartet, wenn sie zulassen, dass ihre Kinder Übergewichtig werden oder bleiben, würden sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten mit Sicherheit alles dafür tun, dass ihnen selbst und ihren Kindern dieses Schicksal erspart bleibt. Daher ist sachliche Information eines der effektivsten Mittel, Übergewicht bei Kindern zu verhindern.

In der Regel ja! Es gibt jedoch Ausnahmen. Um sicher zu gehen, sollten Sie im Zweifelsfall den WHR (Waist to Hip Ratio oder Bauchumfang zu Hüfte Verhältnis) und den WHtR (Waist to Height Ratio oder Bauchumfang zu Größe Verhältnis) des Kindes bestimmen.

WHR und WHtR berücksichtigen – anders als der BMI – auch den Körperfettanteil und die Fettverteilung, insbesondere das besonders gefährliche innere Bauchfett.

Die Ursachen von Übergewicht bei Kindern sind vielschichtiger als nur falsche Ernährung und Bewegungsmangel, auch wenn diese beiden Gründe sicherlich zu den wichtigsten Ursachen gehören.

Eine Studie mit über 34.000 Kindern und Jugendlichen hat ergeben, dass Kinder von Rauchern ein um 30% höheres Risiko haben, übergewichtig zu werden. Kinder von Frauen, die in der Schwangerschaft geraucht haben, haben sogar ein um 40% höheres Risiko. Das Rauchen selbst scheint jedoch nicht direkt die Ursache für das erhöhte Risiko von Übergewicht bei Kindern zu sein. Die eigentliche Ursache scheint eher der geringe Bildungsstand der Eltern zu sein, der sich durch das Rauchen in der Schwangerschaft zeigt.

Fernsehen und Computerspiele

Das Risiko von Übergewicht bei Kindern steigt mit der Zeit, die sie täglich vor dem Fernseher oder am Computer verbringen. Kinder und Jugendliche, die täglich drei Stunden am Tag vor der Glotze oder dem Computer sitzen, haben im Vergleich zu solchen, die weniger als eine Stunde pro Tag TV schauen oder Computerspiele spielen, ein um 80% erhöhtes Risiko, übergewichtig zu werden.

Übergewicht bei Kindern tritt häufiger auf, wenn die Eltern übergewichtig sind. So haben Kinder von übergewichtigen Eltern ein um 80% höheres Übergewichtsrisiko. Sind die Eltern adipös (BMI über 30), so haben deren Kinder im Vergleich zu Kindern mit normalgewichtigen Eltern sogar ein um 300% erhöhtes Risiko, übergewichtig zu werden.

Gewichtszunahme der schwangeren Mutter

Nimmt die Mutter während der Schwangerschaft mehr als 17kg zu, steigt das Risiko Ihres Kindes, übergewichtig zu werden.

Mädchen, die bei der Geburt mehr als 3890 Gramm wiegen, und Jungen mit einem Geburtsgewicht über 4030 Gramm neigen stärker zu Übergewicht als Kinder, die bei der Geburt weniger wiegen.

Gewichtsentwicklung im Kindesalter

Übergewicht bei Kindern ist von der Gewichtsentwicklung in den ersten acht Lebensjahren abhängig. So zeigen aktuelle US-Studien mit beinahe 20.000 Kindern und Jugendlichen, die von den Medizinern in der Fachzeitschrift Pediatrics veröffentlicht wurden, dass Kinder, die bis zum 8. Lebensjahr Übergewicht entwickelt haben, dazu neigen, übergewichtig zu bleiben, selbst wenn sie zwischen 9 und 17 Jahren weniger essen als schlanke Gleichaltrige.

Viele übergewichtige Kinder bleiben also selbst dann dick, wenn Sie weniger essen als ihre schlanken Altersgenossen. Dies zeigt, dass das Essen allein nicht die alleinige Ursache für Übergewicht bei Kindern ist.

Diese Beobachtung der Mediziner bedeutet freilich nicht, dass Übergewicht bei Kindern über einem Alter von 9 Jahren nicht mehr geändert oder auf ein normales Gewicht reduziert werden könnte. Übergewicht bei Kindern, die älter sind als neun Jahre, lässt sich selbstverständlich ebenfalls reduzieren.

Ein Grund für diese widersprüchlich erscheinende Beobachtung, dass Kinder über 9 Jahren selbst dann dicker bleiben, wenn sie weniger essen als Gleichaltrige gleichen Geschlechts, ist sicherlich der, dass übergewichtige Kinder sich im Alltag weniger bewegen und sportlich weniger aktiv sind als schlanke Kinder und infolge dessen bei gleicher Nahrungszufuhr einen höheren Kalorienverbrauch haben.

Mögliche Ursachen von Übergewicht bei Kindern

  • Ein Mangel an zutreffenden Information über gesunde Ernährung und die Folgen von Fehlernährung
  • Vitalstoffmangel (Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe, essentielle Fett- und Aminosäuren)
  • Ungesunde Ernährung
  • Unregelmäßige Essenszeiten
  • Bewegungsmangel
  • Zu viel sitzende Tätigkeiten (Schule, TV, PC, Handy usw.)
  • Ungesunde Ernährungsgewohnheiten der Eltern
  • Bewegungsmangel der Eltern
  • Schlafmangel
  • Zu viel Stress
  • Überforderung
  • Fehlende Zuwendung der Eltern
  • Veranlagung (genetische Disposition): Aus der Zwillingsforschung ist bekannt, dass Kinder dazu neigen, im Erwachsenenalter das Gewicht ihrer Eltern zu erreichen, auch wenn sie ihre Eltern noch nie gesehen haben und in einer anderen Kultur aufwachsen.
  • Krankheiten
  • Angeborene oder erworbene Stoffwechselstörungen
  • Hormonelle Veränderungen oder Störungen

Der klare Blick auf die richtigen Ursachen ist ein weiterer starker Verbündeter im Kampf gegen Übergewicht bei Kindern, der die Eltern jeden Tag aufs Neue ermutigt, dafür zu sorgen, dass ihre Kinder kein Übergewicht entwickeln oder Übergewicht abbauen.

Die Folgen und Ursachen von Übergewicht liefern zwei wichtige Schlüssel zur Lösung des Problems. Am wichtigsten sind gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung. Diäten und Abnehmpillen helfen auf Dauer nicht. Sie können in besonderen Fällen starken Übergewichts aber in den ersten Wochen dabei helfen, schneller sichtbare Erfolge zu erzielen.

Bewegungsspiele, Wanderungen, spannende Ausflüge, genügend Zuwendung der Eltern, regelmäßige gemeinsame Mahlzeiten, Interesse für die Kinder, offene Gespräche, die Bereitschaft, die richtigen Grenzen zu setzen und konsequent durchzusetzen, all das kann dabei helfen, Übergewicht bei Kindern zu verhindern.

Ziel sollte das Erreichen des Normalgewicht oder – noch besser – des Idealgewichts sein. Wichtig dabei ist, das Kind im Rahmen seiner Möglichkeiten weder zu überfordern, noch zu unterfordern, um ihm den bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen.

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Herzlichen Dank für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung.

Die chronische Krankheit Adipositas (krankhaftes Übergewicht) betrifft weltweit rund eine Milliarde Menschen, in Österreich sind 900.000 Erwachsene dickleibig. Oft spielt genetische Veranlagung eine Rolle, mehr Bewegung und eine zucker- und fettarme Ernährung können aber auch in diesen Fällen die Gewichtszunahme eindämmen.

Ärzte sprechen ab dem Body-Mass-Index 30 von Adipositas. Bei Personen mit sehr starker Fettleibigkeit (BMI über 40 = Adipositas permagna) gibt es auch operative Möglichkeiten. Je stärker das Übergewicht, desto höher ist auch das Risiko für Gelenkserkrankungen, Rückenbeschwerden, Diabetes Typ 2, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall oder Krebserkrankungen. Bei Adipositas ist ärztliche Unterstützung beim Abnehmen sinnvoll, eine Änderung der Ernährungsgewohnheiten, regelmäßige Bewegung und Verhaltenstherapie stehen dabei im Vordergrund.

Weltweit leiden eine Milliarde Menschen an Übergewicht, davon sind 300 Millionen adipös. Nahezu 1 Million Österreicher sind adipös, wobei in den östlichen Bundesländern wie Burgenland und Niederösterreich mehr adipöse Menschen leben als im Westen des Landes. Buben bzw. Männer sind in allen Altersgruppen häufiger übergewichtig als Mädchen oder Frauen.

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Den einen idealen Rhythmus, nach dem jeder seine Mahlzeiten ausrichten sollte, gibt es nicht. Wer seinem Stoffwechsel .

Morbus Crohn ist eine chronische entzündliche Darmerkrankung, die den gesamten Verdauungstrakt vom Mund bis zum After betreffen kann. Patienten mit Morbus Crohn haben häufiger eine lange Ärzte-Odysse hinter sich, weil die Erkrankung nicht ganz einfach zu erkennen ist. Häufig verläuft die Erkrankung Schüben. Hier erfahren Sie mehr über Symptome, Ursachen, Komplikationen und Therapie von Morbus Crohn.

Morbus Crohn gehört wie Colitis ulcerosa zu den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Sie verläuft in der Regel in Schüben. Im Gegensatz zu Colitis ulcerosa, die nur den Dickdarm betrifft, kann Morbus Crohn grundsätzlich jeden Abschnitt des Magen-Darm-Traktes von der Speiseröhre bis zum After befallen. Am häufigsten aber sind der untere Dünn- und obere Dickdarm betroffen. Relativ typisch für Morbus Crohn ist ein segmentaler Befall. Zwischen mehreren entzündeten Darmabschnitten liegen also gesunde Bezirke. Bei etwa der Hälfte der Patienten kommt es im Verlauf auch zu Entzündungen anderer Organsysteme, insbesondere der Gelenke, der Haut und der Augen.

Der Krankheitsverlauf von Morbus Crohn ist individuell sehr unterschiedlich und kann nicht vorhergesagt werden. Bei vielen Patienten wird über kurz oder lang mindestens eine Operation erforderlich. Mit modernen Therapiemethoden gelingt es aber andererseits, bei einem Großteil der Betroffenen eine lange Zeit der Beschwerdefreiheit zu erzielen. Die Lebenserwartung ist durch Morbus Crohn kaum eingeschränkt.

Morbus Crohn kann grundsätzlich in jedem Alter beginnen. Gehäuft finden sich Neuerkrankungen jedoch zwischen dem 15. und 35. Lebensjahr sowie bei Menschen nach dem 60. Lebensjahr. Beide Geschlechter sind etwa gleich oft betroffen.

  • schmerzhafte wässrige Durchfälle, selten blutiger Durchfall
  • Schmerzen vor allem im rechten Unterbauch und nach dem Essen
  • Gewichtsverlust
  • Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit
  • Fieberschübe
  • Übelkeit, Erbrechen
  • schmerzende Gelenke und Gelenkentzündungen (Arthritis)
  • Augenentzündungen
  • Hautveränderungen (Flecken, Knötchen) und Hautentzündungen.

Morbus Crohn geht häufig mit Komplikationen einher. Typisch sind Fisteln, Abszesse, abnorme Darmerweiterungen, Darmverschluss oder Darmdurchbrüche. Zudem besteht eine erhöhte Gefahr, an Dickdarmkrebs (Kolonkarzinom) zu erkranken. Auch Harn- und Gallensteine sind möglich.

  • Fisteln sind krankheitsbedingte Verbindungsgänge zwischen Hohlorganen (wie Blase oder Darm) mit anderen Organen oder der Körperoberfläche. Bei Morbus Crohn treten Fisteln vor allem zwischen Darm und Harnblase, Darm und Geschlechtsorganen sowie Darm und Haut auf. Mögliche Anzeichen einer Fistel sind beispielsweise Stuhl im Urin, wenn sich eine Fistel zur Blase gebildet hat. Fisteln entwickeln sich meist ohne Schmerzen.
  • Abszesse sind abgekapselte Eiteransammlungen, die sich im Zuge der Entzündungsreaktion in jeden betroffenen Darmabschnitt oder an Organen bilden können. Je nach Größe und Lage müssen Abszesse operativ entfernt werden.
  • Ein Darmverschluss kann sowohl durch die Schwellung während eines akuten Schubes von Morbus Crohn entstehen als auch später durch Narbenbildungen im betroffenen Bereich. Ein Darmverschluss ist ein akuter Notfall, der lebensbedrohlich werden kann und im Krankenhaus stationär versorgt werden muss.
  • Darmdurchbruch: Unter ungünstigen Umständen kann Morbus Crohn einen Darmdurchbruch (sogenannte Kolonperforation) verursachen. Dann gelangt der Darminhalt in die freie Bauchhöhle und kann dort akut lebensgefährliche Entzündungen verursachen. Ein Darmdurchbruch ist ebenfalls ein akuter Notfall, der dringendst chirurgisch behandelt werden muss.

Die genaue Ursache von Morbus Crohn ist nicht geklärt. Vieles spricht dafür, dass es sich um eine Autoimmunkrankheit handelt. Das bedeutet, das körpereigene Abwehrsystem richtet sich aus unbekannten Gründen gegen die eigene Darmschleimhaut und ruft die Entzündung hervor.

Es gibt zudem eine gewisse erbliche Veranlagung für Morbus Crohn. Möglicherweise spielen auch Barrierestörungen des Darms (also eine „undichte“ Darmoberfläche) oder Bakterien und Viren bei der Entstehung von Morbus Crohn eine Rolle. Darüber hinaus werden weitere mögliche Auslöser wie Ernährung, Rauchen und psychische Faktoren diskutiert.

Die Diagnose von Morbus Crohn ist einigermaßen aufwändig. Bei einem entsprechenden Verdacht kommt es unter anderem darauf an, Morbus Crohn von Colitis ulcerosa, einer weiteren entzündlichen Darmerkrankung, zu unterscheiden. Dabei helfen Ultraschalluntersuchungen des Bauchraumes (typisch bei Morbus Crohn ist eine abschnittweise Verdickung im Darmbereich), Röntgen- und Magnetresonanztomografie (gut erkennbar sind Fisteln und eine pflastersteinreliefartige Darmoberfläche) sowie Magen- und Darmspiegelungen (mit Entnahme von Gewebeproben) und Blutuntersuchungen.

Grundsätzlich wird in der ärztlichen Behandlung von Morbus Crohn zwischen der Therapie eines akuten Schubes und der Behandlung im schubfreien Intervall unterschieden.

Die Behandlung bei akutem Schub von Morbus Crohn erfolgt vor allem medikamentös. Dabei werden die Medikamente nach Stärke des Schubes und abgestimmt auf den jeweiligen Patienten eingesetzt.

  • Kortisonhaltige Präparate dämmen die akute Entzündung effektiv ein. Falls nur der Mastdarm befallen ist, kann das Kortison als Klysma eingesetzt werden. Durch die lokale Wirkung führt das Kortison dort zu geringeren Nebenwirkungen im gesamten Organismus.
  • Aminosalicylate wie Sulfasalazin und Mesalazin wirken ebenfalls entzündungshemmend. Zum einen blockieren sie die Wirkung von körpereigenen Stoffen, die für den Entzündungsprozess verantwortlich sind, zum anderen drosseln sie auch deren Produktion. Je nach Ort des Befalls werden Aminosalicylate als Tabletten, Zäpfchen oder Klysmen angewendet.
  • Antibiotika sind Mittel der Wahl, wenn sich Abszesse oder Fisteln zwischen Darmabschnitten gebildet haben. Typische Antibiotika für diesen Zweck sind Metronidazol oder Ciprofloxacin.
  • Immunsuppressiva wie Ciclosporin oder Methotrexat unterdrücken das Immunsystem und werden bei schweren Schüben von Morbus Crohn verabreicht.
  • Infliximab, Adalimumab oder Certolizumab-Pegol sind Antikörper und richten sich gegen den körpereigenen Stoff TNF-alpha (Tumornekrosefaktor), der eine wesentliche Rolle beim Auslösen einer Entzündung spielt.

Alle das Immunsystem beeinflussenden Medikamente können mit schweren Nebenwirkungen verbunden sein und werden daher nur unter äußerster Vorsicht und engmaschigen Kontrollen eingesetzt. Zusätzlich zu jeder medikamentösen Therapie von Morbus Crohn ist während eines Schubes eine Diät mit ballaststoffarmer Flüssignahrung zu empfehlen. Bei schweren Schüben kann auch eine künstliche Ernährung erforderlich werden.

Nicht jeder Patient muss während der schubfreien Intervalle von Morbus Crohn behandelt werden. Empfohlen wird eine Therapie für Patienten, die schwere und häufige Schübe haben und bei denen nach Absetzen der akuten Kortisontherapie die Krankheit sofort wieder aufflackert. In diesen Fällen werden üblicherweise Immunsuppressiva oder TNF-alpha-Blocker verordnet.

Bei schwerwiegenden Komplikationen wie einem Darmverschluss oder Darmdurchbruch ist eine Operation unumgänglich. Die Art des Eingriffs richtet sich nach dem vorliegenden Befund.

Grundsätzlich sollte die Ernährung bei Morbus Crohn in erster Linie aus leichter Vollkost bestehen. Das beinhaltet Vollkornbrotsorten, Reis, Nudeln, Gemüse, frisches Obst und Salate, fettarme Milchprodukte und fettarme Fleischsorten. Jegliche Form von Ballaststoffen fördert eine gesunde Verdauung. Zuckerhaltige Produkte und solche mit hohem Anteil an Weißmehl sollten eher vermieden werden. Es empfiehlt sich, aufs Rauchen zu verzichten.

Eine gezielte Vorbeugung gegen Morbus Crohn ist nach gegenwärtigem Kenntnisstand nicht möglich.

Richtige Ernährung bei Diabetes

"Richtige Ernährung bei Diabetes"

Vortrag von Frau Dr. Susanne Szimak - Fachärztin für Innere Medizin -

in Pottendorf am 10.09.2007

Diabetes mellitus - Insulinwirkung

Insulin : wird in den Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse produziert

- transportiert Zucker in die Körperzelle

- hemmt Zuckerausschüttung aus Leber u. Muskel

Beta- Zell-Zerstörung => absoluter Insulinmangel

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Kohlenhydrate nehmen bei der Muskelaufbau Ernährung nämlich eine zentrale Rolle ein und sind zusammen mit den Fetten und Proteinen die mengenmäßig am größten verwertbaren Anteile in der Nahrung. Normalerweise verbindet man mit Kohlenhydraten folgende Produkte der täglichen Ernährung:

  • Brot und Kartoffeln
  • Reis und Nudeln
  • Bohnen, Linsen und Erbsen

Was Viele nicht wissen, ist die Tatsache, dass sogar…

… zu den Kohlenhydraten zählen. Bestimmte Obstsorten, die relativ viel Fruchtzucker enthalten, wird man somit im Rahmen der Muskelaufbau Ernährung auch den Kohlenhydraten beischreiben.

Im Folgenden setzen wir uns intensiver mit den bio-chemischen Abläufen bei der Verwertung von Kohlenhydraten auseinander, um einen Überblick zu bekommen, was dort im Inneren unseres Körpers überhaupt passiert.

Die Muskelaufbau Ernährung berücksichtigt auch

wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Labor

Kohlenhydrate sind bei der Muskelaufbau Ernährung ein nicht zu unterschätzender Faktor. Durch die erhöhte Insulinausschüttung ist es dem Körper – aufgrund der Einnahme von Kohlenhydraten – möglich, wichtige Nährstoffe deutlich rascher in die Muskeln zu pumpen. Kohlenhydrate werden nämlich benötigt, um überhaupt Proteine in der Muskulatur anzulagern. Nimmt man lediglich Proteine zu sich, so muss ein Teil dieser wieder verbraucht werden, um die zur Einlagerung essenziellen Kohlenhydrate erzeugen zu können.

Wichtig ist zu wissen, dass Kohlenhydrate lediglich in der Massephase erhöht zu sich genommen werden sollten, da eine erhöhte Kohlenhydratzufuhr zumeist auch eine Zunahme von Fett bedeutet. Wie wir also sehen, sind Kohlenhydrate keineswegs „nur schlecht“ und total überflüssig. Vor allem bei einer ernsthaft angelegten Muskelaufbau Ernährung sollten Kohlenhydrate nicht fehlen.

Die Energie aus den Kohlenhydraten ist an fast allen energieverbrauchenden Prozessen beteiligt. Kohlenhydrate stellen dabei den Hauptenergielieferanten für den Organismus dar. Sie stehen dem Körper, anders als die Fette, relativ zügig verwertbar zur Verfügung, da sie anaerob Energie liefern. Dies bedeutet, dass Kohlenhydrate dafür keinen Sauerstoff benötigen. Ein entscheidender Baustein der Kohlenhydrate ist die Glucose. Jede Zelle im Körper kann die Glucose aufnehmen und auch wieder abgeben. Dabei liefert Glucose den Treibstoff, der in den Zellen durch Verstoffwechselung die Energie für die Gehirnaktivität, anabole – also aufbauende – Prozesse und die Muskelarbeit bereitstellt.

Bei der Muskelaufbau Ernährung stehen nicht nur die Proteine und Kohlenhydrate im Fokus, sondern auch die Fette. Oftmals wird Fett total verteufelt, da der Irrglaube besteht, dass das Fett aus Nahrungsmitteln sich direkt als Fett um die eigene Hüfte ansammelt. Befasst man sich mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Ernährungsforschung, wird rasch klar, dass dies nicht der Fall ist. Vielfach ist die Rede von „guten Fetten“ und „bösen Fetten“. Fette werden oft mit schlechter Ernährung, Übergewicht oder Adipositas in Verbindung gebracht und eher weniger mit adäquater Muskelaufbau Ernährung. Eine gute Nachricht vorneweg: Gesunde Fette haben eine Menge positiver Eigenschaften und Einflüsse, da Fette an zahlreichen Stoffwechselvorgängen im menschlichen Organismus beteiligt sind. Mit der richtigen Kombination aus gesunden und ungesunden Fetten wird sogar die Leistungsfähigkeit im Sport gefördert. Allein dieser Aspekt sollte diejenigen unter uns, die Ihre Muskelaufbau Ernährung fokussieren, dazu bewegen, sich über Fette im Allgemeinen zu informieren.

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Ernährung als ein Faktor in der kardiometabolischen Primärprävention Eine Zwischenbilanz der International Task Force for Prevention of Cardiometabolic Diseases Lebensmittel können dazu beitragen, das kardiometabolische Risiko zu mindern. Beispielsweise erkranken…

Wenn Kinder von der Säuglingsmilchnahrung zur Familienkost wechseln, wird der Grundstein für künftige Ernährungsgewohnheiten gelegt. Kinder übernehmen familiäre und kulturelle Vorlieben auch bei der Auswahl von Lebensmitteln….

Vegetarisch essen gleicht eher einer Lebenshaltung denn einem Gesundheitskonzept. Wer sich heute dafür entscheidet, auf den Verzehr von tierischen Produkten zu verzichten, möchte sich vor allem…

Ansätze, um den Zusammenhang zwischen dem Obst- und Gemüsekonsum und der Gesamtmortalität zu quantifizieren [85]

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In den letzten Jahren haben die Meldungen über eine regelrecht epidemische Zunahme des malignen Melanoms zu Empfehlungen geführt, die Sonne möglich konsequent zu meiden. Neuere wissenschaftliche Ergebnisse…

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Als Blutzucker wird gewöhnlich die Glukose (Traubenzucker) im Blut bezeichnet, wobei der Blutzucker- beziehungsweise Glukosespiegel (Anteil der Glukose im Blut) als wichtiger medizinischer Messwert einzustufen ist. Denn Glukose bildet einen wesentlichen Energielieferanten im Organismus, den sowohl das Gehirn, als auch die roten Blutkörperchen und das Nierenmark zur Energiegewinnung benötigen. Zur Versorgung des Gehirns ist Glukose dabei auch in der Lage die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden. Die Normalwerte des Blutzuckers variieren im Tagesverlauf mit den Mahlzeiten, wobei bei nüchternem Magen 70 bis 99 Milligramm pro Deziliter beziehungsweise 3,9 bis 5,5 Millimol pro Liter als normal beurteilt werden. Nach einer Kohlenhydrat-reichen Mahlzeit können die Normalwerte auf maximal bis zu 160 Milligramm pro Deziliter (8,9 Millimol pro Liter) steigen. Werte des Blutzuckerspiegels über den genannten Zahlen, sind als hoher Blutzucker einzustufen, wobei eine dauerhafte Erhöhung der Blutzuckerwerte meist Hinweis auf eine Diabetes-Erkrankung ist. Der Fachbegriff für zu hohen Blutzucker lautet Hyperglykämie.

Bei einem dauerhaft erhöhten Blutzucker liegt in der Regel ein Diabetes zu Grunde, die eine beeinträchtigte Verarbeitung, der über die Nahrung aufgenommenen Kohlenhydrate, mit sich bringt. Durch den Mangel an Insulin und/oder eine beeinträchtigte Wirkung des Hormons wird die Regulation des Glukosespiegels im Organismus gestört, da Insulin eine entscheidende Rolle bei der Senkung der Blutzuckerkonzentration übernimmt. Steht nicht genügend Insulin zur Verfügung, steigen die Blutzuckerwerte nach den Mahlzeiten deutlich stärker an als normal und bleiben dauerhaft erhöht. Liegen die Werte auch bei nüchternem Magen (mindestens acht Stunden ohne Nahrungszufuhr) über 126 Milligramm pro Deziliter (sieben Millimol pro Liter), ist dies ein relativ eindeutiger Hinweis auf eine Diabetes-Erkrankung. Treten parallel Symptome wie ein anhaltendes Durstgefühl, häufiges Wasserlassen, eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen oder ein erheblicher Gewichtsverlust innerhalb weniger Monaten auf, so kann sicher von einer Diabetes ausgegangen werden. Diabetes mellitus steht dabei als Sammelbegriff für verschiedene Störungen des (Zucker-) Stoffwechsels, deren Kernmerkmal ein zu hoher Blutzucker ist.

Doch der hohe Blutzucker kann unter Umständen auch andere Ursachen haben. So steigen die Blutzuckerwerte zum Beispiel in Stresssituationen, bei schweren Verletzungen, Operationen, Infektionen, Verbrennungen, starken Schmerzen oder einem Herzinfarkt ebenfalls stark an, was jedoch keineswegs als Hinweis auf Diabetes zu bewerten ist. Schädigungen des Gehirns durch Verletzungen oder Infektionen aber auch ein Schlaganfall führen ebenfalls zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel. Darüber hinaus kann eine Fehlsteuerung der Hirnanhangsdrüse Ursache des hohen Blutzuckers sein. Außerdem erhöhen bestimmte Giftstoffe und Medikamente den Blutzuckerspiegel, wobei dies in seltenen Fällen auch zu einer Diabetes-Erkrankung führen kann. Bei den Medikamenten stehen zum Beispiel verschiedenen Blutdruckmittel, Diuretika (harntreibende Wirkstoffe), einige Psychopharmaka sowie Hormone und hormonähnliche Medikamente (beispielsweise Cortison) im Verdacht den Blutzucker zu erhöhen. Bestimmte Zytostatika, Asthmamittel, Wehenmittel und die häufiger in Notfallkliniken verwendeten Katecholamine (z. B. Adrenalin, Noradrenalin) können den Blutzucker ebenfalls erhöhen. Die zu hohen Blutzuckerwerte gehen nach dem Absetzen der Medikamente in der Regel zurück, doch sollten Schäden an der Bauchspeicheldrüse bestehen bleiben, droht den Betroffenen eine dauerhafte Erhöhung des Blutzuckerspiegel und langfristig die Entwicklung von Diabetes.

Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, bei der die Funktion des Organs geschädigt wird, führen ebenfalls zu einem erhöhten Blutzucker, da die Bauchspeicheldrüse für die Insulinproduktion zuständig ist. So können auch Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, Pankreaskarzinome (Bauchspeicheldrüsenkrebs), Verletzung des Organs oder Schädigung durch die Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose) einen zu hohen Blutzucker bedingen. Gleiches gilt für Beeinträchtigungen der Bauchspeicheldrüsenfunktion bei Cystischer Fibrose (Mucoviscidose) und selbstverständlich bei der relativ selten erforderlichen operativen Entfernung des Organs.

Auch hormonelle Störungen, die nicht Insulin basiert sind, können einen negativen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben. So heben einige Hormone die Wirkung des Insulins auf und verursachen auf diese Weise einen zu hohen Blutzucker. Werden derartige Hormone im Übermaß ausgeschüttet, wie dies zum Beispiel bei verschiedenen Tumoren der Fall ist, steigen die Blutzuckerwerte deutlich an. Als Blutzucker erhöhende Hormone sind zum Beispiel das Wachstumshormon Somatropin, Cortisol, Aldosteron (natürliches Steroidhormon) und einige Schilddrüsenhormone bekannt. Auch Glucagon und Somatostatin stehen im Verdacht den Blutzucker zu erhöhen. Auf hormoneller Ebene bestehen zahlreiche Zusammenhänge mit dem Blutzucker und bei Anzeichen auf einen hormonbedingt erhöhten Blutzucker sollten in jedem Fall die Werte des in Verdacht stehenden Hormons ärztlich kontrolliert werden.

Zur Kontrolle des Blutzuckers bieten sich in erster Linie Untersuchungen des Blutes an, wobei früher der Glukosespiegel jedoch auch häufig mittels einer Analyse des Harns überprüft wurde. Aufgrund des Bedarfs der Diabetiker nach einem unkomplizierten Testverfahren, wurden die Blutzuckermessgeräte in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich verbessert und sind heute in äußerst handlichen, jederzeit mitführbaren Versionen erhältlich. Die Messung des Blutzuckers erfolgt dabei in der Regel anhand von einer Blutprobe aus Kapillarblut. Zwar können die heutigen Blutzuckermessgeräte nicht die gleiche Genauigkeit bei den Ergebnissen sicherstellen, wie eine Untersuchung im Labor, doch für einen Diabetiker, der seine benötigte Insulin-Dosis abschätzen möchte, reicht die Präzision ohne weiteres aus. Die Messgeräte geben den Blutzucker entweder in Milligramm pro Deziliter (in Deutschland eher verbreitet) oder aber in Millimol pro Liter (weltweit eher verbreitet) an. Die Verfahren bieten gefährdeten Patienten jederzeit die Möglichkeit ihren Blutzucker zu kontrollieren und die Entwicklung der Blutzuckerwerte im Tagesverlauf zu beobachten. Als Richterwerte für den Blutzuckerspiegel sind dabei die oben genannten Normalwerte heranzuziehen.

Bei den gesundheitlichen Risiken des zu hohen Blutzuckers sind in erster Linie sämtliche möglichen Beeinträchtigungen einer Diabetes-Erkrankung zu nennen. Vor allem die Schädigungen der Blutgefäße durch den dauerhaft erhöhten Blutzucker und der bei den meisten Patienten gleichzeitig auftretende Bluthochdruck spielen hierbei eine besondere Rolle. Sie sind auch der Grund dafür, dass Diabetes-Patienten einem deutlich erhöhten Risiko von Schlaganfällen, Herzinfarkten, koronaren Herzkrankheiten und anderen Folgeerkrankungen unterliegen. Den Betroffenen ist daher dringend eine regelmäßige Kontrolle ihres Blutdrucks zu empfehlen. Durch einen dauerhaft zu hohen Blutzuckerspiegel werden außerdem Nierenerkrankungen bis hin zum akuten Nierenversagen und Schädigungen des peripheren Nervensystems begünstigt. Eine weitere Folge sind, die als diabetische Retinopathie bezeichneten, Schädigungen der Netzhaut, verursacht durch die sogenannte Mikroangiopathie (Erkrankung der kleinen Blutgefäße). Langfristig kann die Retinopathie erheblichen Beeinträchtigungen des Sehvermögens bis hin zur vollständigen Erblindung der Betroffenen bedingen. Eine Heilung ist bei der diabetische Retinopathie nicht möglich, allerdings bestehen verschiedene Therapieansätze, die den Krankheitsverlauf deutlich verzögern können.

Eine weitere gesundheitliche Folge des dauerhaft zu hohen Blutzuckers ist der sogenannte Diabetische Fuß beziehungsweise das Diabetische Fußsyndrom. Nach Schätzungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) haben rund zehn Prozent der Diabetes-Patienten im Verlauf ihrer Erkrankung Beschwerden mit den Füßen. Jährlich müssen aufgrund des Diabetischen Fußsyndroms zirka 29.000 Amputationen durchgeführt werden, „bei denen Teile von Fuß oder Bein entfernt werden“, so die Aussage der DDG in ihrer Pressemitteilung zu den „Nationalen Versorgungsleitlinien (NVL) Typ-2-Diabetes-Fusskomplikationen“ aus dem Jahr 2010. Das Diabetische Fußsyndrom ist an sich Folge anderer Beeinträchtigungen, die durch erhöhte Blutzuckerwerte ausgelöst werden und geht somit nur indirekt auf den hohen Blutzucker zurück. Eigentlich sind die Schädigung der Blutgefäß im Zusammenspiel mit der erhöhten Anfälligkeit für Infektionen meist Ursache des Diabetischen Fuß. So führen selbst kleine Verletzungen und Druckstellen im Bereich der Füße zu gefährlichen Geschwüren, die im Zweifelsfall eine Amputation erforderlich machen. Da die Gefäßschädigungen und die Infektionsanfälligkeit beziehungsweise die schlechtere Wundheilung unmittelbar durch die zu hohen Blutzuckerwerte bedingt werden, ist auch das Diabetische Fußsyndrom als Risiko bei erhöhten Blutzuckerwerten zu nennen.

Ein weiteres typisches Symptom zu hohen Blutzuckers ist ein verstärkter Harndrang, der unter Umständen auch eine Dehydration (innere Austrocknung) der Patienten zur Folge haben kann. Hinzu kommen chronische Müdigkeit und Schwindel (insbesondere morgens nach dem Aufstehen). Liegen die Blutzuckerwerte massiv über den Normalwerten, kann dies auch einen Bewusstseinsverlust, das sogenannte Hyperosmolare Koma, verursachen. Dies droht jedoch erst bei Blutzuckerwerte von rund 1.000 Milligramm pro Deziliter beziehungsweise 55,5 Millimol pro Liter. Wie bereits oben erwähnt geht mit den hohen Blutzucker außerdem eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen einher. Manifestiert sich der erhöhte Blutzucker zu einer Diabetes, treten zudem vermehrt Begleiterscheinungen des Insulinmangels, wie eine massive Gewichtsabnahme, Bauchschmerzen, Azetongeruch der Atemluft oder Übelkeit und Erbrechen, auf.

Den wesentlichen Beitrag zur Regulation der Blutzuckerwerte leistet das Hormon Insulin. Insulin bestimmt den Abbau des Glukose indem es die Einlagerung des Blutzuckers in den Zellen fördert, den überschüssigen Blutzucker zum Aufbau des Energiespeichers Glykogen (insbesondere in der Leber) nutzt und die Produktion von Glucose aus Protein-Bruchstücken hemmt. Insulin ist für die Verwertung und Speicherung des Blutzuckers das wichtigste Hormon, wobei es auch einen wesentlichen Beitrag beim Aufbau von Fettgewebe leistet. Ein zu hoher Blutzucker geht demnach meist auf eine zu geringe Ausschüttung oder eine beeinträchtigte Funktion des Insulins zurück. Allerdings haben auch andere Hormone einen Anteil an der Regulation des Blutzuckers. So spielt Glucagon ebenfalls oft eine wesentliche Rolle bei zu hohen Blutzuckerwerten. Glucagon wirkt Blutzucker erhöhend, unter anderem indem der Abbau des Glukosespeichers Glykogen zu Glucose gefördert wird. Des weiteren stimuliert Glucagon die Produktion von Glucose aus Protein-Bruchstücken und fördert den Fettabbau, wobei letzteres ebenfalls in Glukose umgewandelt wird. Erhöhte Blutzuckerwerte könnten somit auch auf eine zu hohe Glucagon-Ausschüttung zurückgehen.

Die bereits im Abschnitt „Ursachen für hohen Blutzucker“ aufgeführten Hormone, haben ebenfalls eine nicht unerhebliche Auswirkung auf die Regulation des Blutzuckers, wenn auch ihre Bedeutung im Verhältnis zum Insulin weniger zum tragen kommt. Den größten Einfluss haben dabei die sogenannten Katecholamine Adrenalin und Noradrenalin. Sie erhöhen innerhalb kürzester Zeit den Blutzuckerspiegel erheblich, indem sie unter anderem die Reserven des Glukosespeichers in der Leber aktivieren. Die Wachstumshormone wirken ebenfalls Blutzucker erhöhend, da sie die Einlagerung von Glucose in Muskel- und Fettzellen hemmen und den Abbau des Glukosespeichers Glykogen stimulieren. Auch Cortisol greift in die Blutzucker-Regulation ein, wobei das Hormon den Aufbau von Glukose aus Protein-Bestandteilen fördert und so den Blutzuckerspiegel erhöht.

Die Regulation des Blutzuckers bezieht sich stets auf den Abbau der über die Nahrung aufgenommen Glukose und die Verwendung der Glukosespeicher im Organismus. Die Kohlenhydrate der Nahrung enthalten Glukose, die im Rahmen des Verdauungsprozesses freigesetzt wird und den Blutzuckerspiegel nach oben schnellen lässt. Infolgedessen nimmt das Insulin seine oben beschriebene Wirkung auf und der Blutzuckerspiegel geht wieder zurück. Die Glukosespeicher (Glykogen) nutzt der Organismus, um auch in (längeren) Phasen ohne Nahrungsaufnahme den Blutzuckerspiegel konstant zu halten. Das in Muskeln und Leber eingelagerte Glykogen kann jederzeit reaktiviert werden und die Energieversorgung des Körpers für eine begrenzte Zeit sicherstellen. Allerdings halten die Reserven maximal 24 Stunden. Danach wird vermehrt Fett und Eiweiß in Glukose umgewandelt, wobei jedoch nicht ausreichend Blutzucker bereitgestellt werden kann, um den Glukosespiegel langfristig konstant zu halten.

Da die Blutzuckerwerte wesentlich mit den über die Nahrung aufgenommenen Kohlenhydraten im Zusammenhang stehen, ist die Einhaltung einer strikten Diät Grundlage einer erfolgversprechenden Behandlung. Der Diät-Plan sollte in enger Absprache mit dem Therapeuten und unter regelmäßiger Kontrolle der Blutzuckerwerte aufgestellt werden. Hat sich bereits eine Diabetes manifestiert, kann bei den milderen Formen ebenfalls mit einer konsequente Diät kombiniert mit Bewegungstherapien gegen den hohen Blutzucker angegangen werden. Das körperliche Training im Rahmen der Bewegungstherapie hat dabei auch zur Folge, dass vermehrt Blutzucker von Muskelzellen aufgenommen wird, so dass der Blutzuckerspiegel sinkt. Darüber hinaus hilft die Bewegungstherapie Übergewicht abzubauen, dass seinerseits einen negativen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hat. Können die zu hohen Blutzuckerwerte durch die Diät in Verbindung mit Bewegungstherapien nicht gesenkt werden, ist eine medikamentöse Behandlung erforderlich, um die Blutzuckerwerte zu stabilisieren.

Die bei zu hohem Blutzucker empfohlenen Diäten sehen in erster Linie eine ausgewogenen Vollwertkost unter Beachtung der Kohlenhydrat- und Fettaufnahme vor. Auch der individuelle, auf Basis von Alter, Geschlecht, Beruf und Freizeitaktivitäten ermittelte Energie- und Nährstoffbedarf ist dabei zu berücksichtigen. Als Orientierungshilfe kann außerdem der Kaloriengehalt der Nahrungsmittel herangezogen werden. Idealerweise wird die Nahrungsaufnahme auf mehrere kleinere Mahlzeiten (bis zu sieben am Tag) anstatt auf drei Hauptmahlzeiten verteilt. Die grundsätzlich Empfehlung zur Zusammensetzung der Nahrung sieht dabei eine prozentuale Verteilung von 50 Prozent Kohlenhydraten, 35 Prozent Fetten und 15 Prozent Eiweiß vor. Der Anteil an Monosaccariden (Weißmehl, Zucker) ist möglichst gering zu halten und stattdessen der Anteil an Polysaccariden (Kartoffeln, Vollkorn, Reis) zu erhöhen. Traubenzucker, Saccharose und Honig sind möglichst ganz zu vermeiden. Hier können andere Süßstoffe wie zum Beispiel auch das Extrakt der Stevia-Pflanze als Ersatz dienen. Um die Blutzuckerwerte zu stabilisieren sollte die Nahrung außerdem einen hohem Ballaststoff-Anteil aufweisen, da Ballaststoffe die Abgabe der Kohlenhydrate in den Darm verzögern. Auf diese Weise lässt sich ein überproportionaler Anstieg im Zuge der täglichen Mahlzeiten verhindern. Weitere Informationen zu den möglichen Diätansätzen, die eine Senkung des Blutzuckerspiegels ermöglichen, können zum Beispiel beim Arzt oder Ernährungsberater erfragt werden.

Ist mit Hilfe der Diät und Bewegungstherapie kein therapeutischer Erfolg zu erzielen, können verschiedene Medikamente zur Senkung des Blutzuckers beitragen. Geht der erhöhte Blutzucker auf eine verminderte Insulinproduktion zurück, bietet sich aus schulmedizinischer Sicht zum Beispiel die Durchführung einer oralen medikamentösen Therapie an, wobei unterschiedliche verschreibungspflichtige Wirkstoffe zur Verfügung stehen. Zu diesen zählen unter anderem Sulfonylharnstoffe (Medikament: Rp Gluborid® oder Rp Euglucon®), die eine erhöhte Insulinausschüttung der Bauchspeicheldrüse bewirken und so den Blutzucker senken. Allerdings reicht die oral medikamentöse Therapie bei den schweren Formen der Diabetes nicht aus, um die Blutzuckerwerte langfristig zu stabilisieren. In diesen Fällen kommt normalerweise die Insulin-Therapie zum Einsatz. Dabei injizieren sich die Patienten regelmäßig Insulin, um ihre Blutzuckerwerte zu senken. Zu unterscheiden sind kurzwirksame Insuline, Verzögerungsinsuline, Langzeitinsuline und Mischinsuline. Gewonnen wird das Insulin heute in der Regel als genetisch hergestelltes Humaninsulin.

Zur Behandlung hoher Blutzuckerwerte bieten sich in der Naturheilkunde zahlreiche Behandlungsmethoden an, die in der Vergangenheit durchaus erfolgversprechende Ergebnisse geliefert haben. So lässt sich zum Beispiel auf Basis der Homöopathie häufig eine deutliche Verbesserung des (Zucker-)Stoffwechsels erzielen. Auch die orthomolekulare Therapie unter Einsatz von Zink kann die Insulinintensität erhöhen und so den Blutzucker senken. Da die erhöhten Blutzuckerwerte den Organismus der Betroffenen unter oxidativen Stress setzten, sieht die orthomolekulare Therapie außerdem die Einnahme von antioxidativem Vitamin C oder Vitamin E vor. Auch die Verabreichung von Bierhefe kann aufgrund des enthaltenen Chroms die Glukosetoleranz erhöhen, die Wirkung des Insulins stärken und langfristig die Blutzuckerwerte senken. Dabei werden in der Regel parallel B-Vitamine eingesetzt, um das Risiko von Nervenschäden zu reduzieren. Auch Osteopathie wird zur Behandlung erhöhter Blutzuckerwerte eingesetzt, was auf den ersten Blick merkwürdig erscheinen mag, doch durch die mechanische Intervention mit den Händen lässt sich die Funktion der Bauchspeicheldrüse stimulieren. So entfaltet die Osteopathie im Zusammenspiel mit den übrigen naturheilkundlichen Methoden zur Senkung des Blutzuckers eine unterstützende Wirkung.

Darüber hinaus kennt die Naturheilkunde verschiedene Heilpflanzen, die im Rahmen der Phytotherapie gegen zu hohe Blutzuckerwerte eingesetzt werden. So gilt zum Beispiel Löwenzahn, wegen seiner entgiftenden Wirkung und Förderung des Leberstoffwechsels, als vorteilhaft für die Blutzuckerwerte. Denn die Leber spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulation des Blutzuckerspiegels. Auch die Wegwarte (Cichorium intybus) hat aufgrund ihrer stimulierenden Wirkung für die Oberbauchorgane Milz, Bauchspeicheldrüse und Leber eine positive Wirkung bei zu hohem Blutzucker. Gleiches gilt für das sogenannte Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea). Artischocke (Cynara scolymus) wirken ebenfalls erhöhten Blutzuckerwert entgegen. Im Verlauf der naturheilkundlichen Behandlung sind dringend regelmäßige Kontrollen des Blutzuckerspiegels zu durchzuführen, wobei im Zweifelsfall an einer herkömmlichen medikamentösen Therapie (Insulin) kein Weg vorbei führt, um die langfristigen Risiken des zu hohen Blutzuckers zu vermeiden. (fp)

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Es gibt einige Lebensmittel, die sich direkt oder indirekt auf den Stoffwechsel welche tabletten bei schilddruesenunterfunktion behandlungszentrum oder die Fettverbrennung auswirken. Man kann diese Lebensmittel, die wir gleich für dich auflisten, werden als kleine Hilfsmittel zur Fettverbrennung nutzen. In einigen Lebensmitteln befinden abnehmen in 10 tagen sich Stoffe, die unteranderem die Fettverbrennung anregen. Wieso das so ist, wollen wir dir anhand einiger Lebensmittel erklären.

Zitronen – nimmt man kohlenhydratreiche Nahrung zu sich, gesund abnehmen tipps cuny transfer wird der Blutzuckerspiegel im Körper ansteigen und die Fettverbrennung wird heruntergefahren. Trinkt man nun frischen Zitronensaft (kann auch mit Wasser verdünnt werden) wird dieser Effekt medikament schilddruesenunterfunktion abnehmen ohne jojo des ansteigenden Blutzuckerspiegels gedämpft. Der Körper benötigt also weniger Insulin um den Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht zu halten. Der Körper wird durch die Stoffe in der gesund abnehmen ernaehrungsplan kostenloses antivirenprogramm Zitrone zur Bildung von L-Carnitin angeregt. Dadurch wird ganz natürlich die Fettverbrennung angeregt.

Zimt – auch medikamente zum abnehmen ohne hungern Zimt hat einen positiven Effekt auf den Blutzuckerspiegel und unterstützt den Körper weniger Insulin produzieren schnell und gesund abnehmen club wyndham zu müssen. Das hat den Grund, dass Zimt die gleiche Menge an Blutzucker verarbeitet wie gesund abnehmen tipps cuny transfer Insulin und demnach die Fettverbrennung angeregt wird. Der Körper kann durch die schnellere Verarbeitung von gesund abnehmen tipps cuny transfer Blutzucker die Fettverbrennung an den Fettdepots wieder aufnehmen. Jedoch hilft hier kein Zimtgebäck!

Chili – hat schon immer den Ruf die Fettverbrennung anzukurbeln, gerade bei einer kalorienarmen Ernährung kann Chili viel wie kann ich schnell viel abnehmen ohne zucker bewirken. Der Wirkstoff Capsaicin ist der scharf Macher beim Verzehr von Chili. Er regt die Verdauung an. Chili wirkt sich ebenfalls positiv auf die Fettverbrennung aus, da der Körper mehr schnell abnehmen mit tabletten tegen koortslip Wärme produziert als Energie. Diese Wirkung kennt sicherlich jeder, der es schon einmal mit der Schärfe und dem Chili übertrieben hat. Man fängt an zu schwitzen.

Kaffee – auch der Kaffee hat eine gute Wirkung auf die Fettverbrennung und die Verdauung. was heisst adipositas folgen englisch Das Koffein im Kaffee kann dazu beitragen die Verdauung anzuregen, jedoch nur, wenn man sich an die Vorgabe von 3-4 Tassen am Tag hält. Trinkt man mehr, ist der Effekt rückläufig.

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Um direkt in deinen neuen Lifestyle starten zu können, haben wir für dich die effektivsten Tipps zum Abnehmen zusammengefasst.

Je mehr Verbote du dir während dem Abnehmen auferlegst, desto eher werden dich Heißhunger– Attacken heimsuchen. Sobald du dir Verbote aufstellst, wird dein Unterbewusstsein ständig mit diesen ringen. Immer wieder werden deine Gedanken um die Tafel Schokolade kreisen, die du so gerne auf deiner Zunge zergehen lassen würdest.

Das Ganze wird solange dauern, bis du endlich die Schokolade gegessen hast und du alle kurz zuvor aufgestellten Regeln und Verbote über Board schmeißt. Natürlich wird der ganze Vorgang direkt von deinem schlechten Gewissen und dem Gefühl versagt zu haben gefolgt. Merke dir daher: Stelle keine Verbote auf!

Der Irrglaube, dass man nur weniger essen müsste, um schnell viel abzunehmen, hält sich leider auch in der heutigen Zeit noch wacker. Dabei haben diverse Studien schon vor mehr als 50 Jahren bewiesen, dass es genau den umgekehrten Effekt hat. Sobald du beginnst, deinem Körper Nahrung vorzuenthalten, beginnt dieser, deinen Stoffwechsel auf Sparflamme runterzufahren.

Das bedeutet für dich, dass sich dein Abnehmen- Erfolg einstellt und dein Körper versucht, jegliche Nahrung die du zu dir nimmst, in Reserve Depots umzuverlagern. Deinem Körper wird sozusagen der Befehl:

„Achtung! Nahrungsmangel und Krisenzeit steht an!“ vermittelt.

Krampfhaft wird er versuchen Reserven anzusammeln, damit dein Körper weiterhin gut versorgt wird. Versuche daher regelmäßig ausgewogene Mahlzeiten zu dir zu nehmen. Eine der wichtigsten Mahlzeiten ist tatsächlich das Frühstück. Lieferst du hier deinem Körper direkt genügend Energie als Kick Down in den Tag, vermeidest du von vornherein Heißhunger Attacken.

Mindestens 3 Mahlzeiten solltest du in regelmäßigen Abständen zu dir nehmen.

Wenn du effektiv in kurzer Zeit dein Gewicht reduzieren willst, wirst du früher oder später mit deinem Heißhunger konfrontiert. Für manch einen kristallisiert sich der Heißhunger als wahrer Erzfeind heraus, der den zuvor gegangenen schnellen Abnehm- Erfolg direkt wieder auflöst und den JoJo Effekt einleitet.

Überkommt dich eine Heißhungerattacke, kannst du direkt mit Pfefferminz entgegen wirken. Am besten eignet sich ein frisch aufgebrühter Pfefferminztee.

Pfefferminze wirkt appetitzügelnd und löst daher deine Heißhungerattacke in Luft auf. Außerdem solltest du folgende Punkte beachten, um nicht ständig Heißhungerattacken ausgeliefert zu sein:

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Ermittelt werden Unter-, Normal- und Übergewicht mithilfe des Körpermasse-Index (Body Mass Index, BMI). Er wird berechnet, indem das Körpergewicht (in Kilogramm) durch die Körpergröße (in Metern zum Quadrat) geteilt wird. Ein BMI von 18,5 gilt als Untergewicht, von 18,5 bis 25 erstreckt sich das Normalgewicht, bei 25 bis 30 das Übergewicht. Bei einem BMI von 30 bis 35 spricht man von leichter Fettleibigkeit (Adipositas Grad I), bei einem Wert von 35 bis 40 von erheblicher Fettleibigkeit (Grad II). Im allgemeinen Sprachgebrauch wird oft jeder BMI jenseits von 25 als „Übergewicht“ tituliert, egal, ob die Person einen BMI von 26 („echtes“ Übergewicht) oder von mehr als 40 (Adipositas Grad III) hat. Auch das Statistische Bundesamt unterscheidet nicht und zieht eine pauschale Grenze bei 25.

Tatsächlich ist der Durchschnitts-BMI der Deutschen praktisch konstant. 1999 lag er bei 25,2. Und damit auf der Wegscheide zwischen Normal- und Übergewicht. 2013 war er mit 25,9 nur unwesentlich höher. Der Anteil der leicht Übergewichtigen (BMI 25 bis 30) ist ebenfalls so gut wie gleich geblieben, 1999 betrug er 36,2 Prozent, 2013 lag er bei 36,7 Prozent. Lediglich der Anteil Fettsüchtiger in der Bevölkerung ist von 11,5 merklich auf 15,7 gestiegen. Ein Zuwachs, der sich dennoch in Grenzen hält. Möglicherweise hängt er damit zusammen, dass die Lebenserwartung steigt. Denn mit den Jahren legen die meisten Menschen ein paar Pfunde zu und rutschen so vielleicht in die nächsthöhere BMI-Kategorie.

Bei Kindern, die eingeschult werden, zeigt sich kein besorgniserregender Trend. Bei ihnen stagnieren Übergewicht und Fettleibigkeit oder sind sogar rückläufig, wie eine Auswertung der Schuleingangsuntersuchungen in den 16 Bundesländern ergab.

Bleibt noch die Frage, wie der Befund „jeder Zweite hat Übergewicht“ zu deuten ist. Viele Medien veränderten die neutrale kurzerhand in eine normative Aussage: Jeder zweite Deutsche sei „zu dick“. Aber dieser Befund ist zweifelhaft, weil seine Grundlage, nämlich die Einteilung des BMI, dubios ist. Seit Jahren wird heftig über sie debattiert, ihre Aussagekraft ist durch etliche wissenschaftliche Studien in Frage gestellt. Trotzdem halten einflussreiche Organisationen wie die Weltgesundheitsorganisation an ihr fest oder erwägen sogar eine Verschärfung, etwa für Asien.

Der BMI ist weitgehend schematisch in Fünferschritten eingeteilt. Ab „25“ ist man übergewichtig, ab „30“ fettsüchtig. Doch diese Kategorisierung ignoriert die großen Unterschiede im Körperbau ebenso wie die Zunahme des BMI im Verlauf des Lebens. Muskulöse und trainierte Sportler etwa sind schnell „übergewichtig“, ein magerer Bewegungsmuffel dagegen hat Normalgewicht. Ein wesentlich genaueres Maß, um etwa das Risiko von Herzkrankheiten abzuschätzen, ist das Verhältnis von Taille zu Hüfte. Es berücksichtigt eine ungesunde Fettverteilung im Bauchbereich (Apfelform) und eine der Gesundheit zuträgliche im Bereich der Hüften (Birnenform).

Noch schwerwiegender sind jedoch zwei weitere Tatsachen. Aus Erhebungen mit Millionen von Teilnehmern weiß man inzwischen, dass das Sterberisiko in einem Bereich um einen BMI von 25 am niedrigsten ist. Einige Untersuchungen kommen sogar zu dem Schluss, dass Menschen mit leichtem Übergewicht die besten Überlebenschancen und damit die höchste Lebenserwartung haben.

Mit ihrem kollektiven BMI von 25 haben sich die Deutschen also den für ihre Gesundheit besten Wert „ausgesucht“ – nur 26 wäre womöglich noch besser. Eine substanzielle Zunahme der Gesundheitsrisiken zeichnet sich erst ab einem BMI von 30 ab. Menschen mit massiver Fettsucht haben häufig ebenso „dicke“ Gesundheitsprobleme.

Ebenfalls wissenschaftlich gesichert ist das Fettsucht-Paradox. Damit bezeichnen Mediziner den rätselhaften Sachverhalt, dass Dicksein zwar das Risiko chronischer Krankheiten wie Herzleiden oder wie der Zuckerkrankheit Diabetes erhöht. Auf der anderen haben Übergewichtige oder Fettleibige mit einer chronischen Krankheit, etwa verengten Herzkranzgefäßen oder Nierenleiden, oft bessere Überlebenschancen als Dünne. Wie mehrere Untersuchungen bei Herzkranken zeigten, haben Übergewichtige und sogar Fettleibige (mit Ausnahme der Superdicken) einen Überlebensvorteil gegenüber Normalgewichtigen.

Aus diesen Ergebnissen haben Mediziner den Schluss gezogen, dass es für das Überleben wichtiger sein kann, die körperliche Fitness zu steigern, statt nur auf die Pfunde zu starren. Schließlich sind es weitaus mehr Faktoren als nur der BMI, die für das körperliche Wohlergehen eine Rolle spielen. Alter, Geschlecht, genetische Ausstattung, sozialer Status und Gesundheitsverhalten dürften in den meisten Fällen gewichtiger sein als das Gewicht selbst.

Ein Typ-2-Diabetes wird erst diagnostiziert, wenn die Zuckerwerte im Blut dauerhaft zu hoch sind. Tatsächlich beginnt die Erkrankung meist viel früher mit dem Metabolischen Syndrom.

Vor Ausbruch des Typ-2-Diabetes liegen meist schon Jahre vorher eine oder mehrere der folgenden Störungen vor:

  1. eine Insulinresistenz,
  2. Übergewicht (v. a. im Bauchbereich),
  3. schlechte Fettwerte (zu hohe Triglyzerid-Spiegel und zu wenig vom gefäßschützenden HDL-Cholesterin) und/oder
  4. ein Bluthochdruck.

Jede einzelne dieser Gesundheitsstörungen erhöht für sich genommen das Risiko für einen Typ-2-Diabetes und für Herz-Kreislauferkrankungen mit gefährlichen Folgen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Auffällig ist, dass die genannten Risiken sehr oft gemeinsam auftreten. Da sie offenbar eng miteinander verknüpft sind und wahrscheinlich sogar eine gemeinsame Ursache haben, werden diese Gesundheitsstörungen unter dem Begriff Metabolisches Syndrom zusammengefasst. Das Metabolische Syndrom gilt als Vorstufe des Typ-2-Diabetes, alle seine Merkmale hängen eng mit dem Problem Übergewicht zusammen. Vor allem die übermäßige Fettansammlung im Bauchbereich spielt hier eine bedeutende Rolle.

Hinter dem Metabolischen Syndrom verbirgt sich eine tückische Konstellation: Zum einen entwickelt sich das Vollbild des Syndroms langsam und unauffällig und wird daher oft über viele Jahre nicht erkannt. Andererseits geht das Metabolische Syndrom bereits von Anfang an mit einem hohen Risiko für Gefäßkomplikationen und später auch für den Typ-2-Diabetes einher.

Für alle vier Hauptrisiken des Metabolischen Syndroms – Insulinresistenz, stammbetonte Fettsucht, Fettstoffwechselstörung und Bluthochdruck – findet sich eine familiäre Häufung. Mehrere Studien bei Betroffenen liefern Hinweise für umschriebene Veränderungen auf bestimmten Genen. Bisher wurde jedoch noch kein einzelner Gen-Defekt gefunden, der für das Metabolische Syndrom spezifisch ist.

Zum Tragen kommen die einzelnen „vererbten“ Komponenten des Metabolischen Syndroms in der Regel erst unter dem Einfluss bestimmter Umweltfaktoren. Dazu gehören insbesondere eine unausgewogene (zu viel Fett und zu wenig Ballaststoffe) und zu kalorienreiche Ernährung, der Mangel an körperlicher Aktivität, Rauchen und auch „negativer“ Stress. Schätzungen gehen davon aus, dass rund 25% – d. h. ein Viertel (!) – der deutschen Bevölkerung im Laufe ihres Lebens ein Metabolisches Syndrom entwickeln.